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Kempten

Themen der Moderne

Kempten - Themen der Moderne
Die RYLA-Teilnehmer und das Team des Rotaract Clubs Kempten Allgäu © Rotaract Club Kempten Allgäu

Netzwerken, Kommunikation und interkulturelle Kompetenz – der Rotaract Club Kempten Allgäu veranstaltete sein erstes RYLA-Seminar zum Schwerpunkt „Persönlichkeitsbildung“

Carsten Zehm01.12.2018

Ende November lud der Rotaract Club Kempten Allgäu zum ersten RYLA Seminar nach Immenstadt am Alpsee ein. Auf einer urigen Hütte im Allgäu organisierten die Rotaracter ein Wochenend-Seminar mit dem Schwerpunkt „Persönlichkeitsbildung“. Insgesamt nahmen 29 junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren am Seminar teil. Die Rotaracter kümmerten sich um das gesamte Bewerben des Seminars, das Anmeldungsprozedere und „schmissen“ während des gesamten Wochenendes die Küche.

Den Auftakt des Seminars bildeten eine gemeinsame Vorstellungsrunde und ein Vortrag von Präsident Matthias Grimminger, der  über die Arbeit von Rotaract und Rotary referierte. Michael Schmidt, Ehrenmitglied des Clubs und Mitglied im RC Kempten, erläuterte den Seminarteilnehmern das Thema „Neurolinguistische Programmierung“ genauer, bevor es in den gemütlichen Abendausklang ging.

Wie kommuniziert man?
Den Samstag läutete Kerstin Duchardt, ebenfalls vom RC Kempten, ein: „Wie kann ich mir ein Netzwerk aufbauen und dieses für mich und andere nutzen?“. Nach der Mittagspause ging es mit einer generellen Abfrage zum Thema „Mein Auftreten und Wirken“ weiter. Frau Professor Mechtild Becker, Vizepräsidentin der Hochschule Kempten und ebenfalls Mitglied im Rotary Club Kempten, referierte über die Themen „Kommunikation“ und – nach einer bayerischen Brotzeit – „Interkulturelle Kompetenz“. Bis spät abends herrschte eine aufgeweckt lebhafte und diskussionsfreudige Atmosphäre zwischen Vortragenden und Teilnehmern.

Abgerundet wurde das Seminar am Sonntag von Simon Schnetzer, Jugendforscher und Mitglied im Rotary Club Kempten-Residenz. Im Rahmen eines Workshops beleuchtete er das Thema „Generation Y – Zwischen Anspruch und Realität“: Trotz Schlafdefizit herrschte eine mehr als produktive Stimmung.

Anders als bei RYLA-Seminaren üblich sponserte nicht ein Rotary Club das komplette Seminar: Die Rotaracter legten alle entstehenden Kosten um, sodass andere Rotary Clubs den Unkostenbeitrag pro entsendetem Teilnehmer beglichen.

Planungen für 2019
„Ich bin mehr als stolz darauf, was der Club da geleistet hat“, so Präsident Matthias Grimminger,  „Das Teilnehmer-Feedback zu den Programminhalten des Seminars, zur Verpflegung – allgemein zur gesamten Stimmung während des Wochenendes war überwältigend!“ Weiter fügt er hinzu: „Ohne die Unterstützung der Referenten aus unseren beiden Patenclubs wäre das so natürlich nicht möglich gewesen, darüber sind wir mehr als dankbar. Als jemand fragte, ob wir 2019 wieder ein RYLA organisieren könnten, haben wir einfach mal zugestimmt …“