15.03.2012

Rotary-Image-Umfrage

Deutschland schneidet schlecht ab

Nach einer von RI in Auftrag gegebenen Umfrage machen persönliche Bekanntschaften mit Rotariern einen großen Unterschied in der positiven Meinung aus, die Leute über Rotary als gemeinnützige Organisation haben. Diese und andere Erkenntnisse legen eine neue Sicht- und Herangehensweise in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit von Rotary nahe. Im Rahmen der Erhebung wurden im Jahr 2010 jeweils 1000 Testpersonen in sechs Ländern – Argentinien, Australien, Deutschland, Japan, Südafrika und USA – nach ihrem Wissensstand zu Rotary befragt. Es sollte dabei nicht nur der Bekanntheitsgrad gemessen werden, sondern auch, welche Vorstellungen über die Organisation vorherrschten. Die Ergebnisse waren fast deckungsgleich mit einer 2006 durchgeführten Umfrage: viele hatten von Rotary gehört, aber kaum jemand hatte eine wirklich klare Idee, wer denn diese Rotarier(innen) nun sind und für was sie einstehen. Dabei gab es durchaus eine weite Spanne: während Australien mit 95 Prozent den höchsten Prozentsatz von Befragten, die von Rotary gehört hatten, aufwies, landete Deutschland mit gerade einmal 34 Prozent auf dem letzten Platz.
Es ist jedoch wichtig, angesichts dieser Ergebnisse zu betonen, dass der Bekanntheitsgrad nicht mit dem Informationsgrad in direkter Verbindung steht. Während also 95 Prozent der aus­tralischen Befragten angaben, von Rotary gehört zu haben, hatten auch nur etwa 35 Prozent eine genauere Vorstellung über die Organisation. In Südafrika war dieses Verhältnis im Vergleich 80 zu 23 Prozent.
Insgesamt erbrachte die Umfrage einige wichtige Rückschlüsse: 1. Öffentlichkeitsarbeit muss für jedes Land maßgeschneidert werden. Und: Es reicht nicht, nur für Bekanntheit zu sorgen, wenn die Verbindung mit dem guten Werk nicht hergestellt wird.

2. Die demografische Aufschlüsselung der Antworten ergab, dass Rotary in fast jedem der Umfrageländer bekannter bei der Generation über 40 als bei der Generation unter 40 ist. Auch die abgefragte potenzielle Bereitschaft zur Spendenunterstützung oder einem Beitritt/Engagement fiel ähnlich gering aus. Der Report legt hier nahe, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, was die Organisation allgemein interessanter für die jüngere Nachwuchsgeneration machen würde.  3. Rotary wird immer noch als Männerdomäne wahrgenommen. Im Zuge von entsprechenden Strukturveränderungen in der Organisation selbst muss sich eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit auch verstärkt an Frauen richten.  Die Ergebnisse von 40 aus Nicht-Rotariern bestehenden Fokusgruppen in den Jahren 2008 und 2010 (in Orten mit starken Rotary-Mitgliederverlusten) de­cken sich mit den Ergebnissen dieser Erhebung.

RI

Erschienen in Rotary Magazin 3/2012

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