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Nigeria

Gesundheit und Frieden fördern – mit einem Projekt

Nigeria - Gesundheit und Frieden fördern – mit einem Projekt
Betreuung von Müttern und ihren Kindern in Nigeria © Robert Zinser

Nigeria zählt zu den Ländern mit der weltweit höchsten Mutter- und Säuglingssterblichkeit. Das Gesundheitssystem ist stark verbesserungsbedürftig – unter anderem in der mangelnden Ausbildung der zahlreich benötigten Fachkräfte

Robert Zinser02.03.2018

Mit dem Projekt „Stärkung des nigerianischen Gesundheitssystems“ der Distrikte 1860 und 9125 konnte bisher in acht Staaten Nigerias ein neues digitales Qualitätssicherungssystem für die Geburtshilfe etabliert werden, um maternale und perinatale Todesfälle aufzuklären und zu senken sowie die gesundheitliche Versorgung von Kindern unter fünf Jahren zu verbessern.

Modell-Projekt
Dieses Modell-Projekt trägt auch zur Friedensförderung bei – ein weiteres Fokusthema der Rotary Foundation (TRF). Es bewirkt einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung der gesellschaftlichen, rechtlichen und ökonomischen Rolle der Frauen durch bessere Gesundheitsversorgung und Hilfe zur selbstbestimmten Familienplanung. Von traditionellen Würdenträgern und dem Gesundheitsministerium hierfür erbetene professionelle Dienste sind ein Beitrag zur Reduzierung des rasanten Bevölkerungswachstums und zur Fluchtursachenbekämpfung in dem afrikanischen Land.

Etwa 300.000 Mütter und ihre Säuglinge erhalten mit dem Projekt Hilfe. Mittelfristig werden es über eine Million Menschen sein. Das Engagement wurde deshalb von der Rotary Foundation für eine mögliche Erweiterung aus über 4000 laufenden Global-Grant-Projekten ausgewählt. Darüber entscheiden die Trustees in diesem Jahr.

Mangelhafte Hygiene
Wegen der Bedeutung des erfolgreichen Projekts interessieren sich hierfür Rotarier und Regierungsstellen in Indien und Ruanda. Auch dort ist die Hygiene der Krankenhäuser mangelhaft, sind Ärzte und Hebammen überarbeitet und fehlt es an Daten zur gezielten Verbesserung der Gesundheitssysteme.


Ausschuss im Blickpunkt:
Foundation & Weltgemeindienst

Wer steht hinter dem Ausschuss „Foundation & Weltgemeindienst“?
• Vorsitzender: Past.-Gov. Hans-Jürgen Leuchs, Doppelfunktion als Beauftragter des DGR und Regional Rotary Foundation Coordinator (RRFC)
• 4 Assistant Regional Rotary Foundation Coordinators (AssRRFCs)
• 15 District Rotary Foundation Committee Chairs (DRFCCs)
• Ständige Gäste: Endowment & Major Gift Advisor (EMGA), End Polio Now Zone Coordinator (EPNZC), Regional Rotary Foundation Coordinator (RRFC) Teilzone 19, Vorstand und Geschäftsführung Rotary Deutschland Gemeindienst (RDG)

Aktuelle Themen auf der Agenda:
• Vermittlung der Attraktivität von Global Grants
• Verwendung der Überhänge von Global Grants
• Verständigungsförderung zwischen Clubs, Distrikten und der Rotary Foundation

Die Mission: Erfahrungs- und Wissensaustausch
• für eine erfolgreiche Projektdurchführung mit der Rotary Foundation
• um finanzielle Mittel einzuwerben
• wie Spenden am nachhaltigsten für Projekte verwendet werden

Wann und wie häufig finden die Treffen statt?
• Herbsttagung im räumlichen und zeitlichen Anschluss an die Vertreterversammlung von RDG in Düsseldorf
• Frühjahrstagung

Weitere informationen und Kontakt zum Ausschuss
• Rotary Deutschland Gemeindienst: rdg-rotary.de/rdg
• Deutscher Governorrat: de.rotary.de/dgr
• Europa/Afrika-Büro von Rotary International in Zürich (EAO): rotary.de/a7375


 

Robert Zinser
Prof. Dr. Robert Zinser (RC Ludwigshafen-Rheinschanze) ist CEO und Mit-Gründer der Rotarian Action Group for Population and Development (RFPD) und Vorsitzender des Beirats Deutschland. rfpd.de