Bornheim
Mit Rotary die Welt entdecken
Als Austauschschülerin lebt Sabine Rupp ein Jahr lang in Taiwan. Hier Auszüge aus ganz persönlichen Notizen
Sie gehört zu jenen, denen die Rotarier buchstäblich eine Horizonterweiterung ermöglichen. In diesem Fall handelt es sich um Sabine Rupp, die „ihrem“ RC Bornheim nun schriftlich berichtete, was sie in der ersten Zeit erlebt hat.
Im August ging es für sie los „in das sehr entfernte, fremde Taiwan“. Sie war aufgeregt „und hatte Angst, weil ich nicht wirklich wusste, was mich dort erwarten würde“. Am Flughafen wurde ihr „erst so richtig klar, dass ich meine Familie ein ganzes Jahr nicht mehr sehen würde“ – und sie bekam „noch mehr Angst“.
Der erste Flug ihres Lebens – und dann gleich so weit weg. Doch dieser Flug war zum Glück ein Gruppenflug, sie „traf all die anderen deutschen Austauschschüler nach dem Einchecken und wir konnten alle uns gegenseitig beruhigen. Der Flug selber war echt angenehm, außer dass er nach meinem Geschmack viel zu lang und das Essen unter aller Kanone war!“
Die Ankunft in Taipeh hatte sich die Austauschschülerin so vorgestellt: „Ich hatte gedacht, dass dort einfach ein paar Familien mit kleinen, selbst gebastelten Schildern stehen und diese uns in Empfang nehmen. Tatsächlich war es dann so, dass am Ausgang ganz viele verrückte, jubelnde und Namen schreiende Menschen hingen, die sich benahmen wie Teenager, die ihren Lieblingsstar live treffen. Man hat sich richtig berühmt gefühlt! Dann war – wie man die Asiaten kennt – Fotostunde, und Tausende Fotos wurden von und mit mir gemacht.“
Auch im Rotary Club wurde die Outbound-Schülerin herzlich willkommen geheißen. Es gab, so berichtet Sabine Rupp, „sogar eine Art Zeitung, wo viele Bilder von meiner Ankunft drauf waren. Außerdem gab es eine Willkommensfeier von meinem ganzen Distrikt für uns Austauschschüler. Dabei haben sich alle Out- und Rebounds und alle Distriktmitwirkenden in einer Universität (National Taiwan University of Education) getroffen. Dort wurden wir in einer Assembly Hall einander vorgestellt und haben etwas über die Länder der anderen erfahren.“
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