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Hamburgs Convention-Bewerbung

Internationale Delegation inspiziert Hamburg

Hamburgs Convention-Bewerbung - Internationale Delegation inspiziert Hamburg
Guiller E. Tumangan (Mitte) und Julio Sorjus (re.), Mitglieder der Delegation von Rotary International, bei einer Führung durch das Hamburger Rathaus. © Y. Nadler

Yvonne Nadler18.03.2015

„Wir sind ein bisschen stolz, einer der letzten beide Städte im Rennen um die Austragung der Rotary World Convention zu sein“, sagte Frank Horch, Wirtschaftssenator Hamburgs während des Besuchs einer Delegation von Rotary International (RI). Das Team ist in diesen Tagen in Hamburg, um sich die Stadt als Austragungsort des Rotary-Weltkongresses anzuschauen. Drei Tage lang lernen die „Inspektoren“ Hamburg als potenziellen Austragungsort kennen. So stehen die Besichtigung des Congress Centers Hamburg auf dem Plan oder eine Tour durch die Stadt, die dem Komitee zeigen soll, wie kurz die Wege in der Hansestadt sind. Auch Treffen mit Verantwortlichen des HVV sowie dem General Manager des offiziellen Convention-Hotels stehen auf dem Plan.

Seine Eindrücke wird das RI-Komitee in einem Report zusammenfassen, das dem Board of Directors (weltweiter Vorstand von Rotary International) von RI Ende Mai vorgelegt wird. Dieser Bericht wird eine Entscheidungsgrundlage dafür sein, ob Hamburg oder Macau/Hong Kong die Rotary Convention im Jahre 2019 austragen wird.

Heute kam die Delegation im Rathaus zusammen und traf unter anderem auf Senator Frank Horch, das Team vom Hamburg Convention Bureau, das sich um die Bewerbung kümmert, sowie der amtierender Governor und Mitglied des Gastgeber-Komitees Andreas M. von Möller. Horch stellte noch einmal Hamburg als Zentrum des Handels, der Kultur und des Tourismus vor und unterstrich die Internationalität der Stadt.

Guiller E. Tumangan, Mitglied es RI-Teams und Mitglied des Board of Directors, dankte für die Worte und betonte, dass Hamburg ihm sehr gefalle. „Auch meine Frau ist begeistert von der Stadtt“ sagte er. Von Möller griff in seiner Ansprache Horchs Satz auf: „We are a little proud“. „Hanseaten sind eben down to earth“, sagte er und brachte so das Komitee zum Lachen. Allen Grund zu Stolz gibt die Tatsache, dass Hamburg sich gegen zehn Bewerber durchgesetzt hat.

Im Anschluss nahmen alle Beteiligten an einer Führung durch das Rathaus teil.

Die endgültige Entscheidung, ob Hamburg den Zuschlag erhält, wird Anfang Juni erwartet.