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Interview

Distrikt belebt Stipendienprogramm neu

Interview - Distrikt belebt Stipendienprogramm neu
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Als die Rotary Foundation 2012 neu ausgerichtet wurde, ging das erfolgreiche Ambassadorial-Scholar-Förderprogramm in Deutschland von rund 30 auf einstellige Stipendiatenzahlen pro Jahr zurück. Nun konnte der Distrikt 1900 es neu beleben.

Klaus Pollmeier01.12.2015

Christian Jacobi (RC Dortmund-Westentor), Alumni & Scholarship Chair im District Rotary Foundation Committee, beantwortet die wichtigsten Fragen:


Wer kann sich bewerben?

Bewerber müssen bereits an einer ausländischen Universität/Hochschule für ihr Master- oder Post-Graduate-Studium zugelassen sein. Studiengang und/oder Berufsziel müssen gemäß Future Vision Plan von RI einem der sechs Areas of Focus (Schwerpunktbereiche) entsprechen. Es müssen gute Sprachkenntnisse des Studienlandes vorliegen sowie persön­liche Eignung, Engagement und nach Möglichkeit einschlägige Praxiserfahrung.


Wie wird das finanziert?

Die Förderung in Höhe von 30.000 US-Dollar erfolgt durch Global Grants. Für den Antrag ist lediglich erforderlich, dass ein Host-Club am Studienort den Stipendiaten betreut und den Antrag unterstützt. Weiteres finanzielles Engagement von Clubs ist nicht nötig.


Ist es schwierig, Bewerber zu finden?

Trotz Beschränkung auf die Areas of Focus konnten wir bereits im ersten Jahr zwei hervorragende Stipendiatinnen finden: Kristina Wienhöfer aus Schwelm absolviert ihr zweites Masterjahr an der John Hopkins University SAIS in Wash­ington DC. Marcella Rowek aus Hattingen studiert an der Universität Innsbruck im internationalen Masterstudiengang zu Frieden, Sicherheit und Konfliktvermeidung.


Was gibt man Bewerbern mit auf den Weg?

Wir sind sehr stolz darauf, junge Menschen wie Kristina und Marcella fördern zu können und möchten Interessenten Mut machen, es auch zu versuchen.