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Distriktkonferenz

„Ein Tropf, der nie nach Aachen kam“

Distriktkonferenz - „Ein Tropf, der nie  nach Aachen kam“
Schickes Ambiente im Kreuzrippengewölbe des Krönungssaals © Heinz Albers, Aachen

Der Aachener Volksmund ist natürlich überzeugter Lokalpatriot. Allerdings sollten Sie den Wahrheitsgehalt ­während der Distriktkonferenz am 23. und 24. Juni persönlich nachprüfen – wer will schon als einfältig und bedauernswert gelten?

Jörn Freynick01.06.2017

Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 23. Juni, mit einem spannenden Rhetorik-Wett­be­werb für Schüler im Krönungssaal des Aachener Rathauses, dem nach seiner Errichtung im Jahre 1349 größten profanen Saal im Heiligen Römischen Reich. Zeitgleich lädt der Gover­nor zu einem Empfang anlässlich des 40. Distrikt-­Geburtstags. Im Anschluss daran findet im Ballsaal des Alten Kurhauses die festliche Abendveranstaltung statt, mit Dinner, Tanz und alternativen Angeboten für Nichttänzer.

Erst Festakt, dann Arbeit
Am Samstag, 24. Juni, steht im Krönungssaal der eigentliche Festakt an, denn dann wird der internationale Karls­preis vergeben. Governor Hans-­Hermann Kasten konnte zwei herausragende Referenten ­gewinnen: Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Vorstands­vorsitzender PwC PricewaterhouseCoopers Europe SE, ein international tätiges Unternehmen in Sachen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Krisenbewältigung mit mehr als 10.000 Beschäftigten, beschäftigt sich mit der Frage „Durch Werteorientierung zu Wertschöpfung und Share­holder Value“? und Domvikar Pfr. Prof. Dr. Elmar Nass, Sozial­ethiker aus Fürth, überlegt, ob „Wirtschaftlichkeit und Mitmenschlichkeit – (k)ein Gegensatz“ sei.

Danach folgt die Arbeits­sitzung mit den notwendigen Regularien und Beschlüssen, die Ansprache von Claudia Hendry, der Vertreterin des Weltpräsidenten aus der Schweiz, sowie der Amtswechsel des Distriktgovernors: Hans-Hermann Kasten übergibt an Wolfgang Maurus. Nach der Arbeit wieder etwas Vergnügen, auf dem Münsterplatz neben dem Dom ver­anstaltet der RC Aachen das ­„Rotary-Streetfestival“ (mit Speis und Trank) sowie ein ­rotarisches „Spiel ohne Grenzen“. Der Erlös aus dem Wettkampf von Firmenmannschaften kommt einem sozialen Projekt zugute.

Und nicht versäumen darf man die „Rotary Allee der Projekte“ am Elisenbrunnen, dort sieht man von der Shelterbox bis zu preisgünstigen Roll-ups viele nützliche Dinge für das rotarische Leben. „Es bleibt ­einem jeden immer noch so viel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist“, hat Goethe gesagt. Sind Sie überzeugt und kommen? Nach ­Aachen und zu Rotary 1810? Dann melden Sie sich an: diko2017.de