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Wedel

Großer Erfolg bei der Berufsorientierung

Wedel - Großer Erfolg bei der Berufsorientierung
Unerwartet großen Zulauf gab es bei der diesjährigen Berufsinfobörse des RC Wedel. Rund 200 Schüler informierten sich an den Ständen von Unternehmen und Institutionen © RC Wedel

Die achte Berufsinfobörse des RC Wedel in der Mensa der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule war ein großer Erfolg. Rund 200 Schülerinnen und Schüler informierten sich über verschiedene Berufe.

Can Özren13.12.2016

Der Präsident des RC Wedel und Koordinator der Arbeitsgruppe "Wedeler Berufsstartmodell", Günter Gerland, zeigte sich äußerst zufrieden und zog eine positive Bilanz. „Wir haben in den vergangenen Jahren gut besuchte Info-Börsen erlebt, bei etwa 140 Teilnehmern hatte es sich eingependelt und so war auch die Planungsbasis in diesem Jahr. Dass wir letztlich rund 200 Teilnehmer zählten, hat uns positiv überrascht."

Initiator dieser jährlichen Börse ist der RC Wedel mit seinem inzwischen stabilen Netzwerk aus Lehrkräften, Berufsagentur und Firmen. So bedankte sich Gerland auch besonders bei den Vertretern aller Betriebe, die knapp 40 Berufe präsentiert hatten, und auch bei der Arbeitsagentur, der Logistik Inititiave Hamburg, der beruflichen Schule des Kreises Pinneberg und der Kausa Servicestelle Hamburg, die erstmals mit einem Stand vertreten war und hauptsächlich als Verbindungsglied zwischen Migrationsfamilien und Arbeitsagentur dient. Polizei und freiwillige Feuerwehr waren stark umlagert, aber auch die Stadt Wedel sowie die sozialen Dienste und Berufe hatten Mitarbeiter zur Beratung zur Verfügung gestellt.

Ein großer Dank der Rotarier ging auch an die Lehrkräfte, die die Schüler gut auf die Info-Börse vorbereitet hatten: Mindestens drei Gesprächskontakte waren Pflicht für die Jugendlichen, damit sie ihren Laufzettel mit ausgewählten Fragen füllen konnten. Das Konzept aus Marktplatzatmosphäre, kostenfreier Teilnahme aller Betriebe und weitere Informationsanbieter an der Info-Börse hat sich bewährt. Auch war ein großes Interesse seitens der Firmen festzustellen, da diese den Fachkräftemangel als Nachwuchsproblem erkannt haben.

„Die Projektgruppe wird weiter am Format der Info-Börse in Bezug auf aktuelle Anforderungen arbeiten, so wie wir in diesem Jahr zum ersten Mal die Eltern gezielt aufgefordert hatten, sich an den Gesprächen zu beteiligen.  
Unsere Info-Börse ist eine Informationsplattform, die Unternehmen auch besetzen sollten, wenn sie keine Auszubildenden für die anstehende Periode suchen. Gerade in diesen Fällen ist es wichtig, den interessierten Schülern alternative Wege aufzuzeigen. Die soziale Komponente, unentgeltlich Schüler bei ihrer Zukuftsplanung zu unterstützen, sollte Ansporn für alle Unterstützer sein.“  sagte  Gerland abschließend.
 
Andrea Koehn