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RC Furtwangen-Triberg

Gute Idee: Spielepaket statt KidsCamp

RC Furtwangen-Triberg - Gute Idee: Spielepaket statt KidsCamp
Wenn schon kein Camp, dann wenigstens ein Ersatz-Paket zur Überbrückung der Ferien: Robert Laschke vom RC Furtwangen-Triberg bringt Leon Deutscher das Päckchen an die Haustür. Leon war im vergangenen Jahr noch beim Camp dabei, das dieses Jahr leider wegen der Corona-Umstände ausfallen musste. © RC Furtwangen-Triberg

Kindern, die keine Möglichkeit haben, mit ihren Eltern in den Urlaub zu fahren, mit einem Zeltlager einige Ferientage zu schenken – diese Idee entstand vor rund zehn Jahren bei Rotaract, der Jugendorganisation von Rotary.

Ulrike Vogt07.09.2020

Das erste KidsCamp wurde damals in Heilbronn gestartet. Seitdem haben sich alle Rotary Distrikte in Deutschland, Österreich und der Schweiz dieser Initiative angeschlossen. Die Rotaracter kümmern sich um die Betreuung der Kinder. Finanziert wird das Projekt von den Rotary Clubs der Region. Etwa 50 Kinder hatten sich dazu zuletzt im August 2019 in Wieden im Schwarzwald getroffen und waren restlos begeistert.

Auch für 2020 war das Projekt wieder geplant und vorbereitet. Doch dann kam Corona. Schweren Herzens musste das Camp für dieses Jahr gestrichen werden.  Das war für Rotaract jedoch kein Grund, nur mit den Achseln zu zucken und sich zurückzulehnen. Die Enttäuschung der Kinder musste irgendwie aufgefangen werden. So entschloss man sich, ihnen ein Paket mit Spielsachen und Bastel-Artikeln zu schicken, was ihnen helfen soll, die Ferienzeit zusammen mit ihren Geschwistern sinnvoll zu überbrücken. Liebevoll wurden 50 Pakete gepackt, die nun in ganz Baden durch die Clubs an die Teilnehmer vom vergangenen Jahr verteilt werden konnten. Auch der Rotary Club  Furtwangen-Triberg war mit von der Partie und brachte die Pakete nach Schonach und Triberg.

Alle Beteiligten hoffen nun, dass bis Sommer 2021 die Pandemiegefahr gebannt ist und damit das nächste KidsCamp wieder organisiert werden und stattfinden kann.

Ulrike Vogt

Ulrike Vogt (RC Müllheim-Badenweiler) verheiratet, drei erwachsene Kinder, Musikerin (Musikhochschule Freiburg), Atem- und Körpertherapeutin.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas Vogt leitet sie die Musical-Company-LMG und die daraus entstandene Initiative "Musik für den Frieden", ein Austauschprojekt von jungen russischen und deutschen Musicaldarstellern. Distriktreporterin im Distrikt 1930.