„Offenheit für Neues und Anspruch an Können und Engagement“

Wie elitär ist Rotary? Über diese Frage wollten wir diskutieren und haben drei Rotarier und ein Rotaract-Mitglied zum Gespräch gebeten. Entstanden ist ein inspirierende Diskussion um das Selbstverständnis von Rotary im Spannungsfeld zwischen Tradition, Exklusivität, Wirkung und gesellschaftlicher Offenheit.
Moderation: Björn Lange und Insa Fölster aus der Redaktion des Rotary Magazins
Die Teilnehmer: Jörg Thierfelder (RC Hamburg), Carl Graf zu Eltz (RC Schwandorf), Elena Egger (RAC Südsteiermark), Jan Mittelstaedt (RC Konstanz-Mainau)
Braucht Exzellenz eine gewisse Exklusivität?
Thierfelder: Nein, aber Exzellenz führt naturgemäß zu einer gewissen Exklusivität, weil sie mit Qualität und Anspruch verbunden ist.
Was ist denn unverhandelbar elitär an Rotary?
Thierfelder: Mit den Begriffen „Elite“ und „elitär“ muss man aufpassen, weil im deutschen Sprachgebrauch immer die Gefahr besteht, dass sie zu oft eine negative Konnotation bekommen. Wenn man an den Ursprung des Wortes Elite denkt, geht es um eine Auswahl. Eine Auswahl ist nicht per se negativ, sondern stützt sich darauf, dass es um etwas Besonderes geht. Dazu gehören bei Rotary bestimmte be-rufliche Erfahrungen sowie Verantwortungs- und Einsatz-bereitschaft für Gemeinschaft und Gemeinwohl. Das heißt, wenn wir Elite betrachten vor dem Hintergrund, dass wir uns Leute aussuchen, die bestimmte Aufgaben übernehmen wollen und gesellschaftliche Akzente setzen können, dann entsteht eine positive Auswahl. Damit ist also ein Anspruch verbunden, aber zugleich natürlich auch der Anreiz, Teil einer besonderen Gemeinschaft zu sein.
Graf zu Eltz, Ihr konservativer Herrenclub, der RC Schwandorf, hat unter Ihrer Präsidentschaft vor zwei Jahren die ersten drei Frauen aufgenommen. Wie kam es dazu?
Graf zu Eltz: Es wurde 15 Jahre lang im Club diskutiert, ob wir Frauen aufnehmen oder nicht. Bei meiner Antrittsrede habe ich gleich gesagt, mein Ziel wird sein, Damen im Club aufzunehmen. Und am Ende ist es mir dann durch Einzelgespräche gelungen. Es gab einen Unternehmer, der zwei Töchter hat und auch sein Unternehmen an seine Tochter weitergeben wird. Ich sagte ihm: „Deine Tochter kann aber nicht zu Rotary, weil sie eine Frau ist.“ Und da hat er mal darüber nachgedacht. Als ich ihn drei Wochen später wiedertraf, sagte er zu mir: „Also, wenn du einen Unterstützer brauchst für die Aufnahme von Damen, ich bin dabei.“ Vorher war er 15 Jahre dagegen gewesen.
Egger: Graf zu Eltz, könnten Sie nicht meinen Partnerclub auch besuchen und bekehren? Ich kann zu meinem Partnerclub nicht wechseln, weil es ein reiner Herrenclub ist. Es sind alles sehr enge Freunde von meinen Großeltern, die mich schon mein ganzes Leben lang kennen und auch schätzen, aber sie können mich nicht aufnehmen.
Inwiefern ist Rotary durch seine Exklusivität unattraktiv für Rotaract-Mitglieder?
Egger: Als Unternehmerin stehe ich in der Mitte, weil ich mir die Veranstaltungen leisten kann und möchte. Mirist es wichtig. Ich bin aus einer Unternehmerfamilie. Ich habe dieses Mindset mitbekommen, dass man etwas zurückgibt von dem, was man hat, dass man Besitz teilt. Aber ich habe auch sehr viele studentische Rotaract-Freunde, die es sich nicht leisten können. Sie müssen abwägen: Möchte ich mit meinen Freunden zu Rotary- oder Rotaract-Veranstaltungen, oder bezahle ich meine Rechnungen? Und ich finde, diese Frage dürfte man sich eigentlich nicht stellen müssen.
Welche Position vertritt RI in Bezug auf das Thema Rotary und Elite?
Mittelstaedt: Die Haltung, die RI vertritt, ist in vielen Fällen innovativer, als die Distrikte und Clubs sich das vorstellen können. Manche Rotarier sind von diesem Innovationsgrad sogar fast ein wenig überfordert. Deswegen ist es kein Haltungsthema auf RI-Seite, das wir hier haben, sondern ich glaube, dass es sich primär um die Autonomie der Clubs dreht. Es ist im Übrigen völlig okay, dass wir bei Rotary eine sehr heterogene Clubsituation haben, denn auch das ist Vielfalt.
Thierfelder: Frau Egger, ich finde einen Punkt sehr wichtig, den Sie ansprechen: Die Mitgliedschaft darf nicht vom Finanziellen abhängen. Aber bestimmte Initiativen und auch clubinterne Dinge lassen sich nicht umsetzen ohne ein gewisses gemeinsames finanzielles Niveau. Und zum Thema Heterogenität, da bin ich völlig bei Ihnen, Herr Mittelstaedt. Man muss auch immer berücksichtigen, in welchem Status und kulturellen Umfeld sich ein Club befindet. Rotary lebt durch die Vielfalt.
Exzellenz führt naturgemäß zu einer
gewissen Exklusivität, weil sie mit
Qualität und Anspruch verbunden ist
Was bedeutet hochkarätige Mitgliedschaft denn heute?
Thierfelder: Für mich ist wichtig, dass es Persönlichkeiten sind, die dem Anspruch gerecht werden, gesellschaftlich zu gestalten, Probleme aufzugreifen und den Club als Gemeinschaft voranzubringen.
Egger: Für mich ist, above all, Engagement das Wichtigste an einer hoch-karätigen Mitgliedschaft. Dass du zeigst, dass du für die Gemeinschaft da bist, egal ob hands-on oder finanziell.
Und würden Sie sagen, dass Rotary elitär sein und gleichzeitig wachsen kann?
Egger: Natürlich, in jedem Fall. Es ist immer Luft nach oben, und es kommt immer darauf an, wie offen dann die Gemeinschaft ist.
Thierfelder: Vielleicht passt da das Wort exklusiv besser als elitär, weil es einen positiveren Spirit hat. Aber wenn sich Elite im Sinne einer gemeinschaftsorientierten Auswahl zugunsten von Leistung und Verantwortung, Offenheit und Haltung versteht, dann kann sich jede Gesellschaft nur glücklich schätzen, mehr davon zu haben.
Mittelstaedt: Ich bin davon überzeugt, dass Rotary elitär sein und gleichzeitig wachsen kann. Denn wir schöpfen bei Weitem nicht alle qualitativen Potenziale aus. Elite hat für mich zwei Dimensionen. Die erste ist die Positionselite. Ich bin irgendwo angekommen durch das, was ich geleistet habe. Der Begriff elitär ist im Deutschen im Alltag ja ziemlich negativ konnotiert. Fast schon ein Vorwurf, oder? Das ist ein Stück weit auch kulturell bedingt, denn wir feiern unsere Eliten nicht, sondern begegnen ihnen zumindest mal mit Argwohn. Dabei gibt es auch eine andere Lesart: Exzellenz, Leistung, Verantwortungsbewusstsein.
Neben der Positionselite gibt es für mich auch noch die Potenzialelite. Das sind Menschen, wie zum Beispiel Elena Egger, die schon früh zeigen, dass sie ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft mitbringen und gleichzeitig auch Gutes tun möchten. Diese Menschen haben eventuell noch nicht die höchste Position in ihrer beruflichen Laufbahn erreicht, sie passen aber trotzdem fantastisch zu uns. Und ich würde sagen, sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil nicht nur unserer Zukunft, sondern auch bereits unserer Gegenwart.
Graf zu Eltz: Im Internet findet man Definitionen, dass „elitär“ abgehoben und arrogant bedeutet. Und ein Club, der abgehoben und arrogant ist, der wird sicher keine Zukunft haben. Es funktionieren eher die anderen Dinge wie „auserwählt“ oder „auserlesen“. Wir haben geschaut, dass die Clubmitglieder zueinander passen. Deswegen haben wir einen sehr freundschaftlichen Club.
Egger: Mir ist dieses Wort Elite zum ersten Mal aufgefallen, als wir als Gruppe von einer Gala in Wien auf einen Absacker in ein Lokal gegangen sind. Wir wurden von anderen Gästen angesprochen, was wir für eine exklusive Runde sind. Einerseits war das Interesse und andererseits eben dieser Eindruck, dass wir so elitär sind und nur für uns bleiben. Dieser Zwischenfall hat mir zu denken gegeben.




Macht ein Exklusivitätsverständnis Rotary wirksamer?
Thierfelder: Ich würde sagen, dass man nach Positionen guckt, die interessant sind. Aber auch mit dem Anspruch, dass man hier Blickrichtungen zusammenbringt, wodurch etwas bewirkt werden kann. Hat das manchmal auch etwas Exklusives im gesellschaftlichen Sinne? Es wäre nicht ehrlich, wenn man nicht sagen würde, ja, das hat es auch. Exklusivität hat auch etwas mit Attraktivität und Stärke zu tun. Wenn irgendwann jeder zu Rotary kann, dann nehmen Bedeutung und Wirkung ziemlich sicher ab.
Kann Stärke eben nicht nur aus Elitenverständnis erwachsen? Kann es nicht auch genauso gut jemand sein, der unheimlich gute Ideen hat, aber Handwerker ist?
Egger: Ja, unser Club ist sehr divers, wir haben alle Berufsgruppen, und wir haben eher nach Chemie zwischen den Mitgliedern entschieden. Da haben wir weniger auf den Beruf geschaut. Aber wir sind jünger und können uns das leisten. Bei den älteren Clubs ist es sicher so, dass sich ein Handwerker oder ein Weinbauer weniger wohlfühlen, wenn vorherrschend nur Ärzte oderJuristen in dem Club sind.
Graf zu Eltz, ich habe das Gefühl, Ihnen brennt es auf den Nägeln.
Graf zu Eltz: Wir haben schon versucht, Handwerker aufzunehmen. Das sind meistens dann kleinere mittelständische Unternehmer mit zwei bis 15 Angestellten. Und die trauen sich das einfach zeitlich nicht zu, weil ja trotzdem immer noch die Präsenz im Raum steht. Aber da bin ich generell dran, weil unser Problem ja auch in unserer Gesellschaft ist, dass das Handwerk nicht anerkannt ist. Ich empfehle jedem, er soll auf keinen Fall studieren, er soll ein Handwerk lernen, weil er nämlich in 15 bis 20 Jahren damit richtig viel Geld verdienen kann und wahrscheinlich die Studierenden das Problem haben werden, dass sie sich den Handwerker nicht mehr leisten können.
Eine der Schlüsselfragen ist ja: Muss sich Rotary öffnen, um mit der Zeit zu gehen und nicht auszusterben?
Mittelstaedt: Da zitiere ich mal Paul Harris. Der hat nämlich gesagt, dass wir in einer Welt voller Änderungen bereit sein müssen, uns mit ihr zu verändern. Ich sage immer wieder, dass RI den Dis-trikten und Clubs seit Jahren jede Menge Beinfreiheit gegeben hat. Viele angestaubte Regeln der Vergangenheit wurden vereinfacht oder gleich ganz gestrichen. Rotary hat den Weg längst freigemacht. Es liegt an der Kreativität der Leader auf Distrikt- und Clublevel, diese Freiheit auch aktiv zu nutzen. Die nötigen Infos dafür sind vorhanden undexzellent aufbereitet im Lerncenter aufrotary.org zu finden – sogar auf Deutsch. Mein Appell ist, sich das wirklich mal anzuschauen. Wir haben bei Rotary ein breites Spektrum, angefangen bei Clubs, die sich eher über das Thema Spenden definieren, bis hin zu den sogenannten Impact-Clubs, die sich voll auf Service-Aktivitäten fokussieren. Oder die neuen Themenclubs, die gerade am Durchstarten sind. Wir öffnen uns also schon längst.
Egger: Rotaract wird ja inzwischen offiziell mit Rotary gleichgestellt. Das hat aber noch nicht jeder mitbekommen, habe ich das Gefühl. Wir werden immer noch als Jugend bezeichnet. Wir werden wie Maskottchen behandelt. Ich finde das schade, denn von RI, wie Herr Mittelstaedt schon sagte, ist der Weg geebnet, auch für Frauen, ebenso für die Jugend. Wir werden aber so noch nicht gesehen. Es wird uns noch nicht ganz auf Augenhöhe begegnet.
Thierfelder: Es braucht immer Veränderung. Der Mensch verändert sich auch jeden Tag. Ich glaube, das ist ein Lebenselixier. Die Frage ist ja, wie man das umsetzt. Wir haben momentan so viele Umbrüche, dass wir an einigen Stellen positiv und an anderen negativ erleben, wie sich Menschen an bestimmten Dingen festhalten. Wir müssen mehr Verständnis füreinander haben. Veränderung ja – das Wie ist essenziell, insbesondere auch für Gemeinschaften.
Graf zu Eltz, Sie stimmen zu?
Graf zu Eltz: Ja, im Endeffekt spielt sie sich im Kopf ab, die Veränderung. Am Ende muss jeder Rotarier letztendlich Veränderung zulassen. Ich habe sechs Leute in meinem Jahr aufgenommen. Junge, gute, engagierte Leute, und die sind mittlerweile auch voll integriert. Deswegen kann man es nicht verallgemeinern. Für unseren Club sehe ich keine Gefahr. Wir sind wie eine Familie, da stellt sich die Frage nicht. Die jungen Leute lernen bei uns Dinge wie Ehrlichkeit, Anstand, Zuverlässigkeit, respektvollen Umgang. Das sind die elitären Werte, die wir ihnen weitergeben.
Wir haben 100 Jahre Rotary in Österreich.
Es war bisher immer so
Es gab in den 1990er Jahren im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum eine Ausstellung zum Thema Männerbünde. Da war im Ausstellungskatalog ein Kapitel Rotary gewidmet. Wenn wir über Außendarstellung und Image sprechen, warum wird denn Rotary bis heute in der Öffentlichkeit so häufig elitär wahrgenommen?
Egger: Weil es eine Zeit braucht, bis sich das Bild in den Köpfen verändert. Wir haben 100 Jahre Rotary in Österreich. Es war bisher immer so. Und es braucht einfach seine Zeit, bis sich die Gesellschaft anpasst an dieses neue Bild.
Mittelstaedt: Das haben wir uns in unserer Region in den vergangenen rund 100 Jahren einfach so ausgesucht. Dieses Image, das Bild des Elitären, haftet an uns. Und ich würde sagen, es ist auch Teil der Marke Rotary. Das ist nicht nur schlecht, sondern trägt auch zu unserer weltweit einzigartigen Bleiberate bei. Bei uns sagt man ja scherzhaft, ein Rotarier verlässt den Club mit den Füßen voraus. Ich glaube aber schon, dass das Bild des Elitären langsam weicher wird. Einerseits durch Maßnahmen aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit, aber auch durch die neuen innovativen Clubmodelle wie die Themenclubs. Primär können wir durch aktive Kommunikation daran arbeiten, wenn wir Gutes tun und auch darüber reden. Das würde ich als positive Entwicklung sehen, stimme aber zu, dass es einfach seine Zeit braucht.
Muss Rotary mehr tun, um ein positiveres Imagein der Gesellschaft zu erreichen?
Graf zu Eltz: Das hängt immer von den einzelnen Clubs ab. Ich kann nur für unsere Region sagen, wir sind sehr aktiv. Wir werden nach außen immer bekannter, positiv bekannter, da wir sehr viele Aktionen machen. Da ist es okay, wenn die sagen, das ist ein elitärer Club, aber ein sehr menschennaher und sehr freundlicher Club.
Wie stehen Sie dazu?
Thierfelder: Es gilt natürlich der alte Spruch, tue Gutes und sprich darüber. Wird das immer genug klargestellt in der Öffentlichkeit? Wahrscheinlich müssten wir noch besser überlegen, wie man unser Engagement platziert. Graf zu Eltz hat sehr treffend beschrieben, dass am Ende die Nähe zu den Menschen entscheidend ist.
Egger: In einer kleinen Bubble, sozusagen. Darf ich zu Dr. Thierfelder noch was ergänzen? Früher war es bei uns in Österreich zum Beispiel so, du tust Gutes, aber du redest nicht darüber. Jetzt ist es eher das Gegenteil. Aber wenn man Gutes tut und dann erst darüber redet – das möchte ich gerne in den Raum werfen –, bekommt man dann auch die Unterstützung? Wenn man zuerst sagt: Ich möchte etwas Gutes tun, wer ist dabei, wer unterstützt mich? Und dadurch Leute mobilisiert, bei der Sache dabei zu sein. Ich glaube, dann ist der Outcome größer und die gemeinsame Freude daran, etwas zu bewegen.
Thierfelder: Und manchmal muss man sich ja auch fragen, gerade in einer so arbeitsteiligen Welt, wer kann was am besten?
Egger: Und da sind wir dann wieder bei der Clubdiversität. Wenn Sie einen Rotary Club haben, wo wirklich zu 90 Prozent Juristen drin sind, weil sie sich untereinander wohler fühlen, aber kein Handwerker, da haben wir dann genau diesen Fall.
Thierfelder: Ich halte die Vielfalt der Fachrichtungen für ein ganz entscheidendes Merkmal von Rotary. Viele sind heute in ihren Silos. Aber mit unterschiedlichen Generationen und Fachrichtungen ist es enorm bereichernd und bringt viele neue Ideen und Perspektiven auf Gesellschaft und Gemeinschaft.
Das bringt uns perfekt zur Abschluss-frage: Wo sehen Sie die ideale Balance zwischen Anspruch und Offenheit von Rotary?
Egger: Wenn man alles Diverse in einem Club respektiert und von jedem das Beste fordert, dann kann man die Balance zwischen Elite und auch ein bisschen weniger Anspruch schaffen.
Mittelstaedt: Solange wir uns darauf einigen können, dass wir von den Mitgliedern Können, Wollen und Zeit miteinander kombinieren, bin ich davon überzeugt, dass wir durch eine diverse Mitgliederstruktur die größte Wirkung erzielen können. Das darf dann gerne auch mit einem elitären Anspruch sein. Und zwar sowohl Positions- als auch Potenzialelite.
Thierfelder: In Offenheit für Neues und Anspruch an Können und Engagement.
Graf zu Eltz: Ja, sehe ich auch so. Was aus meiner Sicht wichtig ist, ist, dass auch die Menschen zusammenpassen. Wir haben auch viele Berufsgruppen, und das bereichert uns. Was ich auch gut finde, ist, dass eigentlich jeder Club eigenständig ist. Letztendlich entscheidet der Club selbst, wo es mit ihm hingeht. Und wenn er sagt, ich will mich nicht verändern, dann wird der eine oder andere Club auch mal sterben mit den Mitgliedern, mit den alten Herren. Das muss man auch akzeptieren.
Auf rotary.org jedenfalls erfahren wir: „Das Herzstück von Rotary sind unsere engagierten Mitglieder, die die Ideale des Dienstes, der Freundschaft, der Vielfalt, der Integrität und der Führungsstärke teilen.“ Wir glauben, der Geist der Runde würde da unterschreiben, oder?
Wir notieren viermal zustimmendes Nicken. Vielen Dank.





