UN-Rotarytag in Genf - Engagement für das Friedenswerk

Teilnehmer aus vielen Nationen diskutierten in Genf über den Frieden. © Wolfgang Boeckh (alle Fotos)

01.12.2017

UN-Rotarytag in Genf 

Engagement für das Friedenswerk

Régis Allard

Mehr als 1400 Rotarier aus fünf Kontinenten kamen Ende November in Genf zusammen.

Erstmalig fand der UN-Rotarytag des Friedens am Sitz der Vereinten Nationen in Genf statt. Es kamen mehr als 1400 Rotarier aus fünf Kontinenten zusammen. Der Tag unter dem Thema „Der Frieden – den Einfluss geltend machen“ machte es möglich, das Friedenswerk von Rotary zu ehren und eine gemeinsame Vision der Völkerverständigung der Vereinten Nationen und Rotary zu feiern. 30 Prozent der Teilnehmer aus 85 Nationen waren keine Rotarier, das junge Publikum unter 35 Jahren machte ein Drittel der eingetragenen Teilnehmer aus.
RI-Präsident Ian Riseley leitete eine starke Delegation mit RI-Generalsekretär John Hewko und Paul Netzel, dem Vorsitzenden der Foundation Trustees. Sie wurden von namhaften Persönlichkeiten wie Kate Gilmore, Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, empfangen. Riseley würdigte das Engagement von Rotary für die Völkerverständigung und insbesondere die nachhaltige Entwicklung in diesem dauerhaften Einsatz für den Friedens.

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UN-Generalsekretär António Guterres auf dem UN-Rotarytag.
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Friedenspreisträger
Sechs Mitglieder und Peace-Fellowship-Absolventen wurden von John Hewko als Wegbereiter des Friedens geehrt. Sie haben sich in Projekten engagiert, die die Konflikten zugrunde liegenden Ursachen behandeln: Armut, Ungleichheit, ethnischen Spannungen, fehlender Zugang zu Bildung oder die ungleiche Verteilung von Ressourcen. Die Preisträger sind gleichermaßen eloquente wie außergewöhnliche Persönlichkeiten, die durch ihr Engagement das Friedenswerk fördern und dabei Verbindungen und Kooperationen unter Rotariern, hohen Funktionären, Regierungsvertretern, Nichtregierungsorganisationen und freien Berufen, Geschäftsleuten und Studierenden schaffen konnten. Der UN-Rotarytag hat dem Frieden rund um den Globuseine echte Stimme verliehen.

Erschienen in Rotary Magazin 12/2017

Régis Allard

Régis Allard (RC Chambéry-Challes les Eaux) — beleuchtet die deutsch-­franzö­sische Freundschaft aus der Perspektive ­eines französischen ­Rotariers. Für ihn ist die Völkerverständigung eine der stärksten Quellen des Projekts Rotary. Régis Allard ist Herausgeber und Präsident des frankophonen Regional­magazins leRotarien.

lerotarien.org

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