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Distrikt 1820

24. Rotary Berufsinformationstag (RBI) wieder ein großer Erfolg

Distrikt 1820 - 24. Rotary Berufsinformationstag (RBI) wieder ein großer Erfolg
Berufsinformationstag: Hier ein Grafikdesigner im Gespräch mit Schülern © RC Offenbach/Main

62 von 71 Rotary Clubs im Distrikt 1820 beteiligen sich an Veranstaltungen zur Berufsinformation.

Christian Kaiser19.11.2016

Nach Eingang der letzten Meldungen vom diesjährigen Rotary Berufsinformationstag (RBI) konnte Wolfgang Engelhardt, Vorsitzender des Distriktausschusses „Werte, Bildung, Beruf“, stolze Zahlen verkünden. Mit 1.227 Beratern und 8.045 Schülern konnten die Teilnehmerzahlen des Vorjahres noch übertroffen werden - und das, obwohl immer mehr Institutionen die Wichtigkeit der Berufsberatung erkennen und ebenfalls Veranstaltungen dazu anbieten.

Das Alleinstellungsmerkmal des RBI, nämlich dass erfolgreiche Vertreter ihres Berufs sich in lockerer Atmosphäre „auf Augenhöhe“ den Fragen junger Menschen stellen, macht dieses Format offensichtlich besonders attraktiv.

Auch das vom Leiter des Kommunikationsteams Reinhard Fröhlich aktualisierte Internet-Portal zum RBI mit Plakatvorlagen und Bausteinen für Pressetexte dürfte zum großen Zuspruch beigetragen haben.  

Am nun schon 24. RBI beteiligten sich 52 der 71 Clubs unseres Distriktes. Zehn weitere Clubs haben für ihre Informationsveranstaltungen andere Termine bzw. auch andere Formen der Beratung gewählt.

Von Anfang an beim RBI mit dabei die Rotary Clubs Hanau und Hanau-Maintal, die sich gemeinsam mit dem RAC Hanau im Rahmen der von der Karl-Rehbein-Schule organisierten „Berufebörse" beteiligten.

Im Vorfeld der Veranstaltung war mit Bekanntgabe der Referentenliste in der örtlichen Presse geworben worden. Am RBI konnten dann interessierte Schüler ohne Voranmeldung drei halbstündige Interviews mit den Berufsvertretern führen.

Die Beteiligung lag hier mit insgesamt 80 Beratern und 700 Schülern auch etwas über dem Vorjahr.

Trotz aller Erfolgsmeldungen bedauert Christoph Obladen, beim RC Hanau zuständig für den Berufsdienst, dass seine Anstrengungen, über die berufsständischen Organisationen weitere Handwerker als Referenten zu gewinnen, fruchtlos geblieben sind. Angesichts des häufig beklagten Mangels an ausbildungsfähigen Lehrlingen findet er das erstaunlich und will im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen.  

Christian Kaiser

Christian Kaiser wurde 1942 in Hessen geboren, machte Abitur in Hanau. Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen und Bonn mit Promotion. Pächter der Hessischen Staatsdomäne Kinzigheimerhof bis 2004. Öbuv. Sachverständiger. Verheiratet, zwei Kinder. Seit 1981 im RC Hanau. Präsident 1999/2000, PHF+3 und Distriktberichterstatter für D 1820.