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Distrikt

Freundschaft ist die Basis

Distrikt - Freundschaft ist die Basis
Julius Schölkopf und Hans-Hinrich Kruse (v. li.) treffen sich regelmäßig zum Austausch. © Julius Schölkopf

Governor Hans-Hinrich Kruse und Rotaract-Distriktsprecher Julius Schölkopf erörtern, was ihnen im kommenden Rotary-Jahr wichtig ist.

Monika Theiss01.07.2023

Hans-Hinrich Kruse: Die Begrenzung der Amtszeit auf ein Jahr ist ein rotarisches Prinzip – Kontinuität ist mir daher wichtig. Ich möchte auf den erfolgreichen Ansätzen meiner Vorgänger aufbauen. Unser Distrikt hat in den vergangenen Jahren mit CORE zur Förderung des europäischen Gedankens und dem Friendship Exchange mit Rumänien zwei wirkliche tolle Aktivitäten gestartet, an diesen möchte ich weiterarbeiten. Darüber hinaus stehen auf meiner Liste ganz oben die Förderung von Rotaract, die Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung, die Förderung von Global Grants und unbedingt PolioPlus. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Basis von Rotary Freundschaft ist.

Julius Schölkopf: Die Pflege der Freundschaft ist ein sehr gutes Stichwort – mir ist es im kommenden Jahr sehr wichtig, dass wir an die guten Beziehungen zwischen Rotary und Rotaract anknüpfen und die Zusammenarbeit vor Ort verstärken. Vorallem durch gemeinsame Hands-On-Projekte wie die diesjährige Sozialaktion der Clubs zur Leseförderung von jungen Menschen oder das KidsCamp, ein Zeltlager für Kinder, bei dem Rotary uns nicht nur finanziell unterstützt.

Hans-Hinrich Kruse: Mir ist die Zusammenarbeit von Rotary und Rotaract ein großes Anliegen. Das wichtigste was Rotaract und Rotary gemeinsam in Angriff nehmen müssen, ist die nachhaltige Entwicklung und Stabilisierung der Rotaract Clubs. Dazu überlegen wir uns gezielte Maßnahmen, die wir den Clubs vorstellen möchten.

Julius Schölkopf: Das ist ein wichtiges Projekt, das wir gemeinsam in Angriff nehmen sollten. Es war für Rotaract nicht leicht, nach der Pandemie wieder durchzustarten und einige Clubs tun sich schwer neue Mitglieder zu finden. In den vergangenen Jahren wurden die Wege in einen Club, zum Beispiel über Hochschulen, ausgetrocknet. Hier benötigen wir die Unterstützung der Rotary Clubs – jedes Mitglied sollte einmal in seinem Umfeld nach jungen Menschen Ausschau halten, die sich mit rotarischen Werten identifizieren können, und ihnen von Rotaract erzählen.

Hans-Hinrich Kruse: Wir sollten nicht vergessen, dass Rotaract Mitglieder attraktiver Nachwuchs für Rotary Clubs sind und wir mehr übereinander lernen können. Dazu haben wir gemeinsam die Idee der Freundschaftsanfrage entwickelt, die wir derzeit im Distrikt fördern und die ich allen Clubs ans Herz legen möchte.

Julius Schölkopf: Es würde mich freuen, wenn sich die Clubs auf dieses neue Format zum gegenseitigen Nutzen einlassen. Ich bin überzeugt, dass wir Rotaract im Distrikt gemeinsam nachhaltiger aufstellen können, damit auch die Rotary Clubs in einigen Jahren engagierte junge Mitglieder mit Erfahrungen in der rotarischen Familie finden können.

Hans-Hinrich Kruse: Ganz meinerseits, Julius. Ich freue mich auf ein schönes und erfolgreiches gemeinsames Jahr!

Monika Theiss
Monika Theiss (Rotary Club Ellwangen) ist ausgebildete Redakteurin und studierte Diplom-Betriebswirtschaftlerin. Mit der rotarischen Familie ist sie seit ihrer Jugend verbunden: zunächst als Gründungsmitglied des Rotaract Club Ostwürttemberg, später als Mitglied des Rotary Clubs Ellwangen, einige Jahre im Vorstand und Berufsdienst. Zudem war Monika Theiss im Distriktbeirat 1830 engagiert, unter anderem rief sie dort mit einem distriktübergreifenden Team das Distrikt-Barcamp ins Leben. Seit 2023 ist sie als Distriktberichterstatterin tätig.