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Distrikt

Freundschaft nach Innen, Hilfe nach Außen

Distrikt - Freundschaft nach Innen, Hilfe nach Außen
Klaus-Günther Strack und Dunja Ambrosius-Eichner beim einem Spaziergang am Breitenauer See mit dem Distriktreporter zu einem Gespräch über ihre Ziele und Ideen für das kommende Clubjahr. © Julius Schölkopf

Ein Gespräch mit Governor Klaus-Günther Strack (RC Aalen-Heidenheim) und Rotaract Distriktsprecherin Dunja Ambrosius-Eichner (RAC Ludwigsburg).

Julius Schölkopf01.07.2022

Zum rotarischen Jahreswechsel startet ihr in eure Ämter. Welche Akzente wollt ihr setzen?

Dunja: Nach zwei Jahren Pause möchte ich das KidsCamp stärken und durch gemeinsame Treffen die Freundschaft der Clubs untereinander intensivieren, damit das gemeinsame Engagement leichter fällt. KidsCamps sind großartig, weil sie Rotaractund Rotary-Mitglieder, aber auch die Rotaract Clubs untereinander verbinden. Zudem ist das Projekt immer zeitgemäß, wir können dieses Jahr ukrainischen Flüchtlingskindern Urlaub schenken!

Klaus-Günther: Ich möchte als Hauptziel den europäischen Gedanken bei der Jugend stärken und den Distrikt als Dienstleister für die Clubs verankern. Wir haben vor zwei Jahren das Multilateral Rotarian Forum auf den Weg gebracht und wollen dieses mit den Clubs erlebbar machen. Auch die gegenseitigen Besuche mit den Freunden aus dem rumänischen Distrikt sollen dazu beitragen.

Wo seht ihr eure Stärken für das Amt?

Dunja: Aufgrund meiner Mitarbeit bei vielen Projekten und dank meiner Funktion als Clubpräsidentin bringe ich einen Mix aus zahlreichen Erfahrungen und guter Vernetzung mit – das wird mir sicher helfen.

Klaus-Günther: Ich habe viele Jahre direkt dem Vorstand eines Konzerns zugearbeitet und dabei mit meinem Team anderen Personen erfolgreiches Handeln ermöglicht. Diese Erfahrungen möchte ich einbringen und unseren Clubs dabei helfen, Brücken zu bauen und gemeinsam Rotary noch erfolgreicher zu machen.

Was motiviert euch in der rotarischen Familie?

Klaus-Günther: Rotarys Kern ist Freundschaft nach innen und Hilfe nach außen – dank des besonderen Zusammenhalts zwischen Generationen, Berufen und der Internationalität. So habe ich Rotary seit meinem GSE-Programm in den USA kennengerlernt und das ist für mich immer wieder Motivation.

Dunja: Rotary ist für mich, dass man vielfältige Menschen kennenlernt, die gemeinsame Werte verbinden. Dabei begeistern mich besonders der Einsatzwille und die Begeisterungsfähigkeit der einzelnen Mitglieder. Rotary und Rotaract nehmen einen wichtigen Teil in eurem Leben ein.

Was ist euer Ausgleich zum Amt?

Klaus-Günther: Bei aller Liebe zu der neuen Aufgabe: Mir ist die „Rotary-Life-Balance“ wichtig – dazu gehört Wandern oder Segeln mit meiner Familie. Und ich möchte Kontakt zu meinem eigenen Club als „normaler“ Freund halten.

Dunja: Das Ehrenamt ist ein großer Teil meines Lebens, aber Ausgleich durch Sport oder Lesen ist auch wichtig.

Julius Schölkopf
Julius Schölkopf (Rotaract Club Ludwigsburg) studierte Volkswirtschaftslehre in Mannheim, Zürich und Heidelberg und promoviert derzeit in empirischer Wirtschaftsforschung. 2016 wurde er über ein RYLA-Seminar Mitglied bei Rotaract. Er hatte unter anderem mehrere Jahre das Amt des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit in seinem Club inne, arbeitete im Organisationsteam des KidsCamps in Heilbronn mit und vertrat den Distrikt 1830 als Assistant-Distriktsprecher im Clubjahr 2018/19. Seit fünf Jahren engagiert er sich bei Rotaract Deutschland unter anderem im Ressort Öffentlichkeitsarbeit und im Bereich Organisationsentwicklung. Seit Juli 2021 ist er als Distriktberichterstatter für den Distrikt 1830 sowie als Sprecher für das Ressort Öffentlichkeitsarbeit des Rotaract Deutschland e.V. aktiv.