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NEUER INTERACT-CLUB IN WOLFENBÜTTEL

"Kontakt zur Jugend bereichert Clubleben"

NEUER INTERACT-CLUB IN WOLFENBÜTTEL -
Erstes Hands-on-Projekt: Präsidentin Christian Brinkmeier und das jüngste Clubmitglied Moritz Löffler bei einer Lebensmittel-Sammlung für die Wolfenbütteler Tafel © Philip Löffler

In Wolfenbüttel wurde der dritte Interact Club im Distrikt 1800 innerhalb eines Jahres gegründet. In einem ersten Hands-on-Projekt sammelten die Mitglieder Lebensmittel für die Tafel vor Ort.

Ralf Leineweber29.11.2015

Kurz vor Ende ihrer Austauschjahre in Brasilien, Ecuador und den USA hatten sich die drei "Outbounds" Christina Brinkmeier, Johanna Grüne und Friederike Schuberth darauf verständigt, aufgrund positiver Interact-Erfahrungen  im Ausland nach der Rückkehr nach Deutschland zu versuchen, einen Interact Club in Wolfenbüttel zu gründen. Und das setzten sie auch sehr schnell um.

Doch wie gründet man einen solchen Club? Zunächst versicherten sich die Jugendlichen der Unterstützung des RC Salzgitter-Wolfenbüttel-Vorharz als Sponsorclub und des Distrikt-Jugenddienstteams. Schon bald nach den ersten Sondierungen konnte die junge Präsidentin Christina Brinkmeier mit ihrem Vorstand und 15 Mitgliedern sowie 3 Gastschülern aus Brasilien und Argentinien zahlreiche Gäste zur Gründungsversammlung begrüßen. Brinkmeier berichtete, dass man bereits mit Hands-on-Projekten die Arbeit im rotarischen Sinn zu beginnen - unter anderem mit einer erfolgreichen Sachspenden-Sammlung für die Wolfenbütteler Tafel.

Neben Gratulationen gab es  dann auch Geschenke: Der Sponsorclub versprach finanzielle und beratende Unterstützung, der Nachbarclub einen Ausflugstag der Interacter mit Kindern in Not zur Eigengestaltung, Inner Wheel  unter anderem eine Einladung zu gemeinsamen Hands-on-Projekten und vom Distrikt gab es Pins und Poloshirts mit Logo.

Im Distrikt wird der Trend zur Gründung von Interact Clubs mit großem Interesse verfolgt, da damit bereits junge Schüler mit den rotarischen Werten vertraut gemacht werden können. Deshalb appelliert der Rotaract-Beauftragte im Distriktausschuss Jugenddienst, Matthias Lapatschek (RC Lüneburg-Hanse), an die Clubs, zu prüfen, "ob vielleicht auch Euer Club die Möglichkeit sehen würde, einen Interact Club zu sponsern. Es lohnt sich. Die, die im Jugendienst tätig sind, wissen, wie bereichernd der Kontakt zur Jugend für das eigene Clubleben ist." In der Praxis sei die Gründung eines Interact Clubs deutlich einfacher als die eines Rotaract Clubs, da sich wohl in der Nähe jedes Rotary Clubs zumindest eine weiterführende Schule befinde. 

 

Ralf Leineweber
Ralf Leineweber ist Jahrgang 1965 und Rotarier seit 2006. Er arbeitet derzeit als Journalist und Chefredakteur bei der Celleschen Zeitung, Die Funktion des Distriktreporters für den Distrikt 1800 nimmt er seit 2008 wahr, Club-Internet-Beauftragter ist er seit 2009.