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RC Furtwangen-Triberg

Musik und Laptops für die Kinder in Kathmandu

RC Furtwangen-Triberg - Musik und Laptops für die Kinder in Kathmandu
Präsidentin 21/22 Ingrid Schneider-Winter aus Müllheim berichtete den Rotariern vom RC Furtwangen-Triberg um Präsident 20/21 Uwe Vollmer von dem Nepal-Projekt. Sie sorgt mit dafür, dass die Spendengelder der Schwarzwälder Rotarier vor Ort im Himalaya-Gebiet ankommen und sinnvoll verwendet werden.  © Ulrike Vogt

Rotary-Club unterstützt das "Haus der Hoffnung" in Nepal, wo Corona das aktuellste Problem ist - aber bei weitem nicht das einzige

Ulrike Vogt18.06.2021

Um Menschen im Himalaya-Staat Nepal zu unterstützen, wurde vor 23 Jahren der Verein "Haus der Hoffnung" gegründet. Er übernahm seinerzeit eine kleine Einrichtung für die Betreuung von 14 Kindern und Jugendlichen aus ärmlichen Verhältnissen und entwickelte diese kontinuierlich weiter. Vor Ort ist er unter dem Namen "Self Help Nepal" registriert. Inzwischen gehören zum "Haus der Hoffnung" drei Einrichtungen in Kathmandu, in denen über 150 bedürftige Kinder und Jugendliche aus ganz Nepal eine Chance auf Bildung erhalten. Für diese spendete der Rotary Club Furtwangen-Triberg jetzt einen Betrag in Höhe von 2600 Euro.

Rotarierin und Präsidentin 21/22 des RC Müllheim-Badenweiler Ingrid Schneider-Winter ist eng mit dem Projekt in Nepal verbunden. Die pensionierte Pädagogin arbeitete auch schon in einem der Kinderheime. Sie war es, die dem Rotary Club Furtwangen-Triberg die Situation in dem Land, in Kathmandu und speziell in den Kindereinrichtungen kürzlich in einem Vortrag näher brachte. Für Club-Präsident Uwe Vollmer war klar: Für das Projekt will der RC Furtwangen-Triberg ebenfalls einen Beitrag leisten. Und so kam es jetzt zur Spendenübergabe stellvertretend an Ingrid Schneider-Winter. "Wir waren im ständigen Austausch über die Frage nach der zur Zeit sinnvollsten Verwendung des Geldes", berichtet der Präsident. Letztlich wurde entschieden, Laptops und Gitarren für die Kinder anzuschaffen. Wegen Corona waren in Nepal bis zuletzt wieder die Schulen zu, zeitweise gab es eine totale Ausgangssperre und dass all das eine extreme Herausforderung für Einrichtungen wie die Häuser der Hoffnung ist, erklärt sich von selbst. In ihnen wurde und wird von allen Beteiligten fast Übermenschliches geleistet. Dabei half es auch, dass man dank Spenden jetzt großzügigeren Platz in einem neu angemieteten Haus hat und dass mit den aus dem Schwarzwald gespendeten Laptops Online-Unterricht stattfinden konnte. Und auch die neuen Instrumente kamen bei den Kindern und Jugendlichen bestens an, sie hatten sich die Gitarren gewünscht.

Große Freude über die Gitarren im Haus der Hoffnung in Nepal

Ingrid Schneider-Winter übrigens findet, dass man hierzulande von den Nepalesen viel lernen kann. Trotz aller Probleme seien die nämlich immer hoffnungsvoll und schauten auch in der größten Not immer nur nach vorne. Sie sagt zusammenfassend: "Immer wieder werden die Menschen in diesem Land in ihren Bemühungen um ein besseres Leben zurückgeworfen, sei es durch Erdbeben wie 2015 oder aktuell durch die Corona-Krise. Und immer bleiben sie zuversichtlich und suchen nach Lösungen." Dabei brauchen sie aber nach wie vor Hilfe von außen. Das "Haus der Hoffnung" fördert deshalb auch noch weitere Projekte in der Himalaya-Region.

2021, d1930, haus der hoffnung, danke
Für die Spender - eine großes Dankeschön!
Ulrike Vogt

Ulrike Vogt (RC Müllheim-Badenweiler) verheiratet, drei erwachsene Kinder, Musikerin (Musikhochschule Freiburg) und Musikpädagogin.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas Vogt leitet sie die Musical-Company-LMG und die daraus entstandene Initiative "Musik für den Frieden", ein Austauschprojekt von jungen russischen und deutschen Musicaldarstellern. Distriktreporterin im Distrikt 1930.