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Foundation-Botschaft

Ein spannender Monat für die Foundation

Foundation-Botschaft  - Ein spannender Monat für die Foundation
William B. Boyd war Vorsitzender der Foundation Trustees © Rotary International

William B. Boyd04.06.2011

Der Oktober ist ein arbeitsreicher Monat für die Rotary Foundation. In der Regel fällt das Treffen unserer Trustees nämlich in den Oktober, doch da die RI Convention 2012 bereits so früh im Mai stattfinden wird, wurde das Meeting in den September vorgezogen. Das bedeutete auch, dass der „Taiwan Day“ früher abgehalten wurde.
Am „Taiwan Day“ ehren wir jedes Jahr Rotarier aus Taiwan, die mindestens 250.000 Dollar an die Foundation vermacht haben, durch die Aufnahme in die Arch C. Klumph Society. Im Jahre 2009 waren es noch fünf großzügige taiwanesische Ehepaare, die als Mitglieder in die Arch C. Klumph Society aufgenommen wurden, 2010 dann sieben Paare und 2011, während ich dies schreibe, bereits acht Paare! Wenn man die Einwohnerzahl von Taiwan und die Zahl der Rotarier dort in Betracht zieht, dann ist dies überaus beeindruckend. Wir haben heute über 300 Arch-C.-Klumph-Society-Mitglieder. Die meisten von ihnen stammen aus den USA, aber die Taiwanesen stehen jetzt bereits an zweiter Stelle! Ein echter Ansporn für den Rest von uns!
Der Oktober ist auch der Monat, in dem viele Rotary-Institute stattfinden. Dort kommen derzeitige, zukünftige und ehemalige Rotary-Führungskräfte zusammen, um über aktuelle rotarische Themen zu diskutieren. An jedem Institut nimmt stets auch ein Trustee und ein Mitarbeiter der Foundation teil.
Jedes Mal im Oktober wählen wir zudem die nächste Gruppe von Rotary Friedensstipendiaten aus – bis zu 60 für das zweijährige Master-Programm und bis zu 50 für das dreimonatige Zertifikatsprogramm. Das Auswahlverfahren ist sehr faszinierend und erinnert an die Rekrutierung neuer Spieler durch die U.S.-Football-Teams. Alle Bewerber werden durch erfahrene Rotarier und durch die Universitäten beurteilt und eingestuft. Die Vertreter der Universitäten kommen zu den Meetings mit ihren „Wunschlisten“, doch sie wechseln sich bei der Auswahl der Stipendiaten ab. Ihr Wunsch ist es oft, Stipendiaten aus möglichst vielen verschiedenen Regionen oder Studienfeldern auszuwählen und manchmal „tauschen“ sie ausgewählte Studenten untereinander auch aus. Das Ergebnis aber ist, dass die besten Kandidaten unsere Stipendiaten werden und unser Programm so weiterhin zu den besten zählt.