Die hier veröffentlichten Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.


 

Leserbriefe aus 02/2026

Kenntnisreich

Leserbrief zum Forumsbeitrag „Mur zur Entscheidung“ aus Heft 01/26

Der Historiker Ulrich Schlie hat einen kenntnisreichen Artikel über Konrad Adenauer geschrieben. In diesem Beitrag blieb jedoch unerwähnt, dass Adenauer von 1928 bis 1933 Gründungsmitglied des Rotary Clubs Köln gewe sen ist. Als die deutschen Rotary Clubs in den Städten München, Köln und Hamburg gegründet wurden, gehörten die Bürgermeister der Städte zu den Gründungsmitgliedern ebenso wie renommierte Persönlichkeiten.
Ulrich Gleichmann //
RC Bad Oeynhausen-Minden
 

Slogan auf 5-Mark-Stück

Leserbrief zum Forumsbeitrag „Willige oder unwillige Vollstrecker Hitlers?“ aus Heft 01/26

Auf Seite 55 zitieren Sie den Satz: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz.“ Dass die Nazis diesen Slogan sich gerne zu eigen gemacht haben, ist klar. Er stand schon längst vorher auf den Fünf-Mark-Stücken mit dem Konterfei Hindenburgs.
Manfred Kühn //
RC Wiesbaden-Nassau

Unangebracht

Leserbrief zum Forumsbeitrag „Dayton, Donald, Doppelstandards“ aus Heft 01/26

In dem Artikel wird Trump mit Putin und Milošević gleichgesetzt. Ich finde dies unangebracht.
Stefan Uhlig //
RC Aachen-Land

Inspirierender Podcast

Leserbrief zum Podcast „Mehr als vier Fragen“

Ein großartiger und sehr inspirierender Podcast zu den Themenclubs, vielen herzlichen Dank dafür. Besonders gefreut hat mich, dass auch der RC Mentale Gesundheit erwähnt wurde.
Nathalie von Bomhard //
RC Mentale Gesundheit

Unangebracht

Leserbrief zum Forumsbeitrag „Es geht um Ihr gutes Geld!“ aus Heft 01/26

Der Ton, in dem Peter Köpf seine Argumente vorträgt, ist Ihres Magazins nicht würdig. Zudem: Einen Artikel zu einem so wichtigen und kontroversen Thema zwischen Berichte über eine Kunstausstellung und eine Kulturgeschichte des Panettone zu setzen, empfinde ich als redaktionell unsensibel.
Thomas Dahl //
RC Hamburg-Alstertal

Dank für Thematisierung

Leserbrief zu einem Leserbrief aus Heft 01/26

Die seit einigen Jahren bestehende Restitutionsdebatte hat sich vor allem der sogenannten Benin-Bronzen angenommen. Ich habe mich gefreut, dass Sie ihr im aktuellen Rotary Magazin Raum gegeben haben. In der letzten Zeit war diesbezüglich kaum etwas zu lesen.
Hans-Peter Richter //
RC Ulm-Donaubrücke

Verfehlte Definition

Leserbrief zum Beitrag „Rotary im Parlament“ aus Heft 12/25

Der Leserbrief von Snaidr/ Schreiner vom RC Dachau kann nicht unwidersprochen bleiben. Der verfehlten Definition folgen falsche Schlüsse: Haltung zeigen, einen Standpunkt oder eine Überzeugung haben, hat primär nichts zu tun mit der unterstellten Missionierung, mit Sturheit oder Ausgrenzung anderer. Haltung ist der Gegensatz von Beliebigkeit. Demokratie lebt von der Auseinandersetzung verschiedener Standpunkte im Ringen um Mehrheiten. Dieser Leserbrief bestätigt geradezu die Forderung der kritisierten Autorin, auch bei Rotary mehr über Demokratie zu diskutieren.
Eugen Freiherr von Redwitz //
RC Neuburg/Donau

Verfehlte Definition

Leserbrief zum Beitrag „Rotary im Parlament“ aus Heft 12/25

„Zutiefst irritiert“ outen sich Freunde aus dem RC Dachau über einen Artikel mit dem Thema „Haltung zeigen“ aus Heft 11/25. „Irritation“ ist ein Zustand der Verunsicherung durch einen von außen zugefügten Reiz. Der Mensch ist verwirrt, ist zu rationaler Analyse nicht fähig. Der Text des Leserbriefes spricht dazu Bände. „Haltung zeigen“ ist ein in der deutschen Sprache feststehender Begriff, das Ergebnis einer auf rationalen Erwägungen aufbauenden Überzeugung, aus der ein Wertesystem als Richtschnur für Denken, Reden und Handeln im privaten, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich gewonnen wird.
Georg-Peter Breitbach //
RC Neunkirchen/Saar

Werte verbinden

Leserbrief zum Beitrag „Rotary im Parlament“ aus Heft 12/25

Um Grenzen zu überwinden, muss man manchmal über Grenzen hinausschauen: Mit großer Begeisterung las ich von rotarischen Freunden im österreichischen Parlament, die sich über Parteigrenzen hinweg zum Austausch getroffen haben – und dabei nicht mal wussten, wer im Parlament alles rotarischer Freund ist. Genau hier sehe ich eine dringliche Aufgabe von Rotary in Zeiten, in denen wir zunehmende gesellschaftliche Spaltung erleben: Als Öffnung eines Diskursraumes auf Länder-, Distrikt- und Clubebene – nicht unbedingt über politische Themen, aber zwischen Freunden über parteipoli tische Grenzen hinweg, in dem Bewusstsein: Rotarische Werte verbinden uns mehr, als uns politische Positionen spalten.
Oskar Brabanski //
RC Ulm/Neu-Ulm

Große Freude

Leserbrief zum Forumsbeitrag „Die Lust an der Schuld“ aus Heft 01/26

Wir gratulieren herzlich, dass es Ihnen gelungen ist, Volker Looman für eine regelmäßige Kolumne zu gewinnen! Als Leser der FAZ sind wir ihm über Jahrzehnte gefolgt, es gab kaum eine Ausgabe ohne neue Erkenntnisse, und das Ende seiner Kolumne dort versetzte uns in Trauer. Umso größer ist die Freude nun und die Vorfreude auf die kommenden Folgen. Seine Direktheit wird sicher viele Rotarier vors Schienbein treten, sicher aber auch sehr heilsam sein. Wir haben – fast am Ende des Berufslebens – vor allem wegen Volker Looman nie einen Vermögensverwalter gebraucht. Er kann wie kein Zweiter die wesentlichen von den unwichtigen, aber oftmals attraktiv scheinenden Aspekten der Geldanlage unterscheiden und jene ins Zentrum seiner Kolumnen stellen. Wer das auch lernen will, und das muss man immer wieder neu, ist bei ihm bestens aufgehoben, hat den Kopf frei für die wichtigen Dinge im Leben und erspart sich viele Enttäuschungen.
Stefan Koch //
RC Pulheim