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von Frauke Eichenauer | 
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Das Robert-Koch-Institut untersucht regelmäßig Abwasserproben aus Klärwerken von derzeit 17 deutschen Großstädten

Die Erreger werden ausgeschieden und vorwiegend durch Kontaktinfektion (Stuhl-Hand-Mund) übertragen. Auch eine Ansteckung durch Husten und Niesen ist für kurze Zeit möglich, verschmutztes Trinkwasser gilt ebenso als mögliche Infektionsquelle. Seit dem Polio-Fall 2022 in New York untersucht das Robert-Koch-Institut regelmäßig Abwasserproben aus Klärwerken von derzeit 17 deutschen Großstädten. Sie werden im Labor aufbereitet, konzentriert und mit empfindlichen Zellkulturen vermischt, um das Virus zu vermehren – falls vorhanden. Abschließend wird das Virus-Erbgut mittels genetischer Analyse nachgewiesen und typisiert.