Rotary Aktuell
von Günther Aigner |
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Wer wird Queen of the Mountain?

Rad-WM: Die Rotary Cycling Fellowship kürt in diesem Jahr ihre Weltmeister in Kitzbühel 

Das rotarische Rad-Highlight des Jahres 2026 findet in Kitzbühel statt: Die 41. Rotary Rad-Weltmeisterschaften werden vom 2. bis 6. September 2026 in den Tiroler Bergen ausgetragen. Ein neuer Modus der Rad-WM, eine Berg-Challenge auf das berühmte Kitzbüheler Horn, ein tolles Host-Hotel sowie hochklassige Side-Events werden Radfahrer aus aller Welt nach Österreich locken. Die WM soll auch einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Cycling Fellowship leisten: Diese will weiblicher, jünger und internationaler werden. „Natürlich sind auch Männer aller Altersgruppen willkommen“, erklären die Organisatoren Raimund Stanger und Günther Aigner. Die Anmeldung läuft bereits, und die Startplätze sind auf 100 Teilnehmer begrenzt.

Am Anfang stand für die rotarischen Freunde aus Kitzbühel die Frage: Können wir ein attraktives Vier-Tages-Programm gestalten, um Fahrerinnen und Fahrer aus der ganzen Welt anzuziehen? Können wir faire Wettkämpfe anbieten, möglichst ohne Unfälle und ohne Scham für jene Fahrer, die weniger trainieren konnten, als sie eigentlich geplant hatten? Der Vizepräsident der österreichischen Cycling Fellowship, Raimund Stanger, hatte einen Einfall: ein Rennen, das eigentlich ein „Community Ride“ ist, also eine gemeinsame gemütliche Ausfahrt über 68 Kilometer. Innerhalb dieser Ausfahrt finden auf zwei Seg-menten Einzelzeitfahren mit Chip-Zeitmessung statt: Das erste Segment am Samstag, dem 5. September 2026, ist etwa zehn Kilometer lang und sehr flach. Das zweite Segment ist vier Kilometer lang und hat den Charakter eines kurzen, nicht allzu steilen Bergzeitfahrens. Beide Zeiten werden addiert und küren kompromisslos die Weltmeister.

Wertung für Sprinter

Nun gibt es aber Radfahrer, die weder gute Einzelzeitfahrer noch fitte Bergfahrer sind: die Sprinter. Auch für diese Sportler wird es eine eigene Wertung geben: Auf den letzten 200 Metern des Zehn-Kilometer-Segments wird es eine Sprintwertung geben – daraus werden die besten Sprinterinnen und Sprinter erkoren.

Bereits einen Tag vorher, am Freitag, findet eine gemeinsame Fahrt auf das legendäre Kitzbüheler Horn statt. Wer möchte, kann seine Zeit mit den Besten vergleichen – für alle anderen ist das Erreichen des Gipfels das Ziel. Auf diesem steilsten Radberg Österreichs und einem der schwierigsten Anstiege Europas werden die rotarischen Berg-Gämse erkoren. „Queen & King of the Mountain“ lauten die Titel, die dabei vergeben werden. Die Eckdaten dieser epochalen Kletterei: 7,1 Kilometer Länge; 876 Meter Höhendifferenz; 22,3 Prozent maximale Steigung; 12,5 Prozent durchschnittliche Steigung. Achtung: Die Wahl der richtigen Übersetzung kann entscheidend sein!

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer der Rotary Rad-WM erhält als Startgeschenk ein Trikot in den eigenen Nationalfarben und in der individuellen Größe. Dieses Trikot wird vom WM-Komitee individuell geordert und ist Teil des Starter-Pakets.


 

Wissenswertes

Täglich gibt es ein attraktives Rahmenprogramm, natürlich auch für die Begleitpersonen, für einen Kurzurlaub in Kitzbühel: Stadtführung, Museumsführung, wandern und Golf spielen.

• Mittwoch: Grillabend

• Donnerstag: Gemeinsame Besichtigung des Starthausesder weltberühmten Ski-Abfahrt „Streif“. Am Abend steigtein internationales Rotary-Meeting im House of Friendship. Wir erwarten einen Input von Professor Kurt Matzler über seine Erfahrungen beim Race Across America (RAAM).

• Freitag: „Tiroler Abend“ auf Rosis Sonnbergstuben

• Samstag: Siegerehrung im Stadtzentrum und Gala-Abend im House of Friendship

• Sonntag: Möglichkeit der Teilnahme am Kitzbüheler Radmarathon (216 km, 4600 Hm)

Die österreichische Cycling Fellowship lädt alle radbegeisterten Rotarier ein, sich für die Weltmeisterschaft anzumelden – vor allem Frauen und junge Rotarier. Die Startplätze sind begehrt und auf 100 Teilnehmer sowie 80 Begleitpersonen begrenzt.Weitere Informationen gibt es auf der Webseite: rotary-cycling.at/world-championship-2026

Günther Aigner