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Studieren mit einem Distriktstipendium

von Judith Orf | 
 |  Lesezeit: 2 Minuten

RDG: Mit District Grants werden oftmals diesozialen Projekte der Clubs gefördert. Es können aber auch Stipendiaten unterstützt werden, wie das folgende Beispiel zeigt

Der Distrikt 1842 hat hierzu ein bewährtes Verfahren entwickelt, das sich an Studenten im Alter zwischen 18 und 28 Jahren richtet. Ohne große Werbemaßnahmen gibt es jedes Jahr zwischen 15 und 25 Kandidaten. Bewerber treten entweder direkt oder über einen vorschlagenden Rotary Club mit Distrikt-Stipendiaten-Chair Christian Friebe (RC München-Münchner Freiheit) in Kontakt. Zusammen mit der Co-Chair, der ehemaligen Stipendiatin Layla Roche (RC München-Mariannenbrücke), sowie dem Koordinator der Alumni-Aktivitäten Volker Schott (RC München-Solln) wird eine Vorauswahl aus dem Bewerberkreis getroffen. Denn Chancen hat nur, wer einen räumlichen Bezug zur Distriktregion vorweisen kann und nicht in direkter verwandtschaftlicher Beziehung zu einem Rotary-Mitglied steht. Darüber hinaus sind akademische Leistung und klar erkennbares ehrenamtliches Engagement entscheidend.Zentrale Frage bei der Vergabe ist, ob das Stipendium in der Höhe von bis zu 5000 Euro einen echten Unterschied macht. Die acht geeignetsten Bewerber treffen bei einem persönlichen Auswahlgespräch Anfang Mai auf den amtierenden Governor sowie den Governor elect. Verläuft das Gespräch erfolgreich, erhält jeder zukünftige Stipendiat eine Förderzusage und einen Mentor aus dem Distrikt. Vor der Abreise ins Ausland findet im Juni ein gemeinsamer Seminartag statt, wobei es um Grundlegendes über Rotary, das gegenseitige Kennenlernen und die Vernetzung mit ehemaligen Stipendiaten geht. Christian Friebe und seine Mitstreiter haben über die Jahre weltweit rotarische Kontakte aufgebaut, die immer wieder für neue Bewerber genutzt werden können.

Interessante Alumni für Rotarys Zukunft

Nach der Rückkehr von der Studienzeit im Ausland teilen die Distriktstipendiaten ihre Erfahrungen in Clubmeetings und bei Distriktveranstaltungen. Diese Vorträge sind eine hervorragende Werbung für das Stipendienprogramm und führen oft zu angeregten Diskussionen über Fachthemen, an denen die Stipendiaten arbeiten. Damit gehören die Stipendiaten zu einer wachsenden Alumni-Gruppe, die über Social Media und über persönliche Treffen im Austausch bleibt und so in vielen Fällen auch später den Weg zu Rotaract oder Rotary findet.Um jungen Erwachsenen Auslandserfahrungen zu ermöglichen, können Clubs auf das beim Rotary Deutschland Gemeindienst e. V. (RDG) eingerichtete Sonderkonto spenden. Im vergangenen Jahr waren 14 Clubs aus dem Distrikt 1842 dabei. So finanzieren sie und die District-Grant-Zuschüsse gemeinsam das Programm. Das RDG-Team unterstützt bei der finanziellen und administrativen Abwicklung, angefangen bei Stipendienzusagen über Auszahlungen bis hin zur Prüfung der Berichte.

» Fragen beantwortet Christian Friebe E-Mail: stipendien@rotary1842.org

» Mehr Informationen auch hier: rotary1842.de/scholars

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