Distrikt 1820Rotary vor Ort

Rotary in Bewegung halten

von Claus Müller v.d. Grün | 
 |  Lesezeit: 3 Minuten

D1820 – Marburg: Die rotarischen Werte ins Bewusstsein zu rufen und Rotary auf die Zukunft auszurichten, ist das gemeinsame Anliegen des ­bisherigen Governors Gisela Falk und des neuen Governors Jürgen Stihl

Das haben beide auf der Distriktkonferenz in Marburg deutlich gemacht. Der Auftritt der In- und Outbounds führte das Anliegen von Rotary, Völkerfreundschaft durch die Begegnung junger Menschen aus aller Welt in Freiheit und Frieden zu begründen, voller Lebendigkeit vor Augen.

„Entscheidend geprägt“

Gisela Falk (RC Marburg) dankte allen, die den Abschluss „meines schwungvollen und erfolgreichen rotarischen Jahres“ mit ihr feierten und die Jürgen Stihl den Schwung für sein Jahr geben wollten, das er mit Mut angehen werde. In ihrem Rückblick auf ihr Jahr unter dem Motto „I like to move it“ erinnerte Gisela Falk an ihren Grundsatz „gemeinsam geht es besser“. Sie habe die Clubs einer Region zu gemein-samen Governorbesuchen eingeladen und damit das Kennenlernen und die Vernetzung gestärkt. Den Blick der Kinder und Jugendlichen für „den Reichtum des Lebens“ zu öffnen, habe ihr ebenso am Herzen gelegen. Der KidsDay stellte die Kinder in den Mittelpunkt, und gemeinsam mit den Rotaractern konnten Kinder unbe-schwerte Tage im KidsCamp verbringen. Ohnehin gelte es, Rotaract auf Augenhöhe wahrzunehmen, „und da haben wir einiges getan“.

Heike Schnoor, Präsidentin des RC Marburg, die der scheidenden Governorin einen Paul Harris Fellow verlieh, würdigte die Freundin als Person, „die den Distrikt auf entscheidende Weise geprägt hat“. Sie habe Brücken gebaut und gezeigt, dass die Stärke des Distrikts in seiner Vielfalt liege und dass Führung nicht von oben nach unten funktioniere.

Kick-off: 22.8. in Gießen

Unter Hinweis auf sein Motto „Mut. Werte. Zukunft.“ fragte Jürgen Stihl (RC Kassel-Hofgeismar): „Welche Perspektive geben wir jungen Menschen?“ Obwohl Rotary als eine der großen NGOs jedes Jahr in Deutschland 30 bis 40 Millionen Euro spende und die Clubs so viel leisteten, könne nur ein Drittel der Deutschen mit dem Begriff Rotary etwas anfangen, und wiederum ein gutes Drittel von diesen sage, Rotary sei nichts für sie. Er, Jürgen Stihl, sehe es als seine Aufgabe, das zu ändern. Darum solle deutschlandweit das Bild von Rotary in der Gesellschaft geschärft werden. Im Distrikt werden die Freundinnen und Freunde am 22. August in Gießen zu einem Kick-off eingeladen, um sich zu vernetzen sowie Angebote und Formate zu entwickeln, um den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Schließlich solle Rotary im Distrikt transparenter werden, und die Clubs sollten mehr Mitsprache bei der Besetzung von Ämtern erhalten. 


 

In Kürze: Newsletter gestartet

Ab sofort hat der Distrikt 1820 einen eigenen Newsletter. Er erscheint alle zwei Monate und versorgt die rund 4000 Mitglieder unserer 79 Clubs mit kompakten Infos. In der Startausgabe steht das Themenfeld „Werte und Gesellschaft“ im Fokus. Der Newsletter ist ein Pilotprojekt des Distrikts 1820 in enger Zusammenarbeit mit dem Rotary Verlag.

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