Distrikt 1920

„Wir setzen uns ein, um die Welt besser zu machen“

von Florian Quanz | 
 |  Lesezeit: 2 Minuten

Eckehard Bauer übernimmt von Gustav Oberwallner den Governorstab und feiert einen gelungenen Einstand.

„Ich möchte euch allen danken, dass wir gemeinsam diesen Weg gehen. Ihr alle seid das Fundament, auf dem wir stehen“, sagte Governor Eckehard „Ecki“ Bauer, nachdem er Amtskette und Stab von Gustav Oberwallner übernommen hatte. „Das wichtige ist der Leuchtturm, der leuchtet. Das seid ihr mit euren Projekten.“ Es war eine beeindruckende Antrittsrede, da sie verdeutlichte, dass sich der künftige Governor als Teamplayer versteht, und zugleich auf die Bedeutung eines jeden einzelnen Mitglieds verwies. Ecki Bauer will die Mitglieder in seinem Amtsjahr mitnehmen. Im Saal des Klosters Traunkirchen am Traunsee war sofort spürbar, mit welcher Begeisterung die anwesenden Rotarier Teil des neuen Governorjahres sein wollen.

„Bitte engagiert euch weiter, damit wir den Weg des Erfolges weitergehen. Wir setzen uns mit Herz und Hirn ein, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Unser Erfolg ist es, wenn uns dies gelingt und wir uns zufrieden zuzwinkern können“, beschrieb Ecki Bauer, was das rotarische Wirken für jeden Einzelnen, der sich beteiligt, so wertvoll macht. Als großes Vorbild nannte er Felix Spitzer, der kurz zuvor für sein Engagement für die Ukraine mit dem Service Above Self Award ausgezeichnet wurde.

Emotionaler Moment

Zu einem emotionalen Höhepunkt kam es, als Moderator Thomas Zwachte auf der Bühne den Brief einer ukrai-nischen Mutter vorlas, deren Nachwuchs am Rotary Sommercamp teilnahm: „Meine Kinder sagen, dass sie begeistert sind. Sie mochten alles, faszinierende Landschaften, freundliche Österreicher und die Ausflüge. Es blieb keine Zeit für Langeweile. Das Wichtigste ist, dass die Kinder immer beschäftigt waren. Dieser Urlaub hat den Kindern eine Pause von ihren Sorgen und dem Krieg beschert.“ Beispielhaft steht das Ukraine-Engagement dafür, was der hervorragend aufgestellte Distrikt leistet.

Passend dazu präsentierte sich der Traunsee bereits im April von der besten Seite, als hätte Gustav Oberwallner dies vorhergesehen. Beson-ders genießen konnten das die Konferenzteilnehmer bei einer Bootsfahrt mit Jazzmusik und Sonnenuntergang. Bildlich gesprochen ist der Distrikt weiter auf Kurs, was eine hohe Spendenbereitschaft an die Foundation sowie viele erfolgreiche wie nachhaltige Projekte belegen.

Zum Magazin

Ohh the Germans! 250 Jahre USA: Eine Beziehungsgeschichte
07 / 2026
Taiwan: Das andere China
06 / 2026
Die grosse Versuchung
05 / 2026
Fäden ziehen
04 / 2026
Im Namen des Volkes
03 / 2026
Die da oben
02 / 2026
Geduld
01 / 2026
Die Kraft des Singens
12 / 2025
Unter die Haut: Tattoos
11 / 2025
Die Rente ist sicher
10 / 2025
Als Gott auszog – Gedanken zur Umwidmung von Kirchen
09 / 2025
Österreich - Erinnerungen an die Zukunft
08 / 2025
Comeback des Sportvereins
07 / 2025
Man muss Menschen mögen
06 / 2025
Alles auf Anfang
05 / 2025
Cool Japan
04 / 2025
Mut zum Bruch: Deutschland nach der Wahl
03 / 2025
Gehasst oder geliebt?
02 / 2025
Wettrüsten im All: Wie Europa abghängt wird
01 / 2025