Rezoning – was heisst das?

Weil sich die Mitgliedschaft weltweit sehr unterschiedlich entwickelt, hat das CoL festgelegt, dass alle acht Jahre über ein “Rezoning” gesprochen werden muss. Eine Zone hat etwa 30.000 Mitglieder – Rotarierinnen und Rotarier wohlgemerkt. Noch werden die Rotaracterinnen und Rotaracter nicht mitgezählt – auch, weil erst seit der Erhebung der Beiträge für Rotaract genaue Mitgliederzahlen vorliegen.
Die rotarische Welt ist in 34 Zonen eingeteilt. Sie sind Verwaltungseinheiten mit einer ähnlichen Größenordnung an Mitgliedern und dienen vor allem der Wahl der Direktorinnen und Direktoren für das RI-Board. Immer zwei Zonen sind gepaart und wählen abwechselnd einen Direktor, so dass immer 17 Direktoren aus einer weltweiten Perspektive die Geschicke unserer Organisation strategisch gestalten.
Es geht also um eine Gerechtigkeit der Repräsentation. Allerdings zunehmend auch um eine Struktur, die uns erlaubt, regional strategisch zu planen und die festgelegten Ziele auch zu erreichen. Es ist der Prozess, den wir mit dem Action Plan in Bewegung gesetzt haben und den wir mit dem Regional Action Plan und den Rolling Goals fortführen.
Wie sind wir im Board vorgegangen? Es wurde ein Lenkungskreis unter Vizepräsident Alain Van de Poel geschaffen. Dann wurden die Direktoren in drei Gruppen aufgeteilt, die ihre gesamte Region analysiert und sich auf eine faire Neuordnung verständigt haben. Diese Vorschläge wurden vom RI-Board im Januar diskutiert und beschlossen. Ein Resultat der Europa/Afrika-Gruppe ist, dass Afrika zwei Zonen erhält und damit immer einen Direktor. Aber auch, dass Grossbritannien/Irland in Zukunft nur noch eine Zone haben werden und aus den beiden Zonen 17 und 18 der nordischen Länder eine Zone wurde. Phase 1 des Rezoning ist beendet.
Phase 2 steht nun für das Board im April an. Wie sind die Zonen gepaart? Welche “Sektionen” will man innerhalb einer Zone, damit alle eine faire Chance auf die Direktorenwahl haben? Wie ist der Zeitplan für die Umsetzung? Nach den Board-Beschlüssen im April wird dann über die konkrete Umsetzung gesprochen. Nichts passiert sofort. Die Umsetzungsphase weltweit ist ein Prozess über Jahre.

Was konkret schon entschieden ist: Deutschland wird mit derzeit um die 58.600 Mitgliedern zwei Zonen aufgeteilt, die etwas eweniger Mitglieder als bisher haben. Jede Zone wird in Sektionen geteilt und kann so im Wechsel einen Direktor/eine Direktorin aus ihren Reihen wählen. Österreich bleibt in seiner sehr kleinteiligen Zone 21 als das Land mit den meisten Mitgliedern, etwa 9000 Rotariern in nur zwei Distrikten. Hier wird die Entscheidung des Boards über die Sektionen eine wichtige sein.
Als RI-Direktorin werde ich weiterhin für meine bisherigen Zonen arbeiten und mich für enge Verbindungen in der DACH-Region einsetzen. I keep you posted!
Christine Büring
Zum Verständnis: Weil sich die Mitgliedschaft weltweit sehr unterschiedlich entwickelt, hat das CoL festgelegt, dass alle acht Jahre über ein “Rezoning” gesprochen werden muss. Eine Zone hat etwa 30.000 Mitglieder. Die rotarische Welt ist in 34 Zonen eingeteilt. Sie sind Verwaltungseinheiten mit einer ähnlichen Größenordnung an Mitgliedern und dienen vor allem der Wahl der Direktorinnen und Direktoren für das RI-Board mit ihren Koordinatorinnen und Koordinatoren. Immer zwei Zonen sind gepaart und wählen abwechselnd einen Direktor, so dass immer 17 Direktoren aus einer weltweiten Perspektive die Geschicke unserer Organisation strategisch gestalten.
Die Red.: Die Änderungen gelten frühestens im rotarischen Jahr 2027/28. Sobald die Aufteilung der neuen Zonen beschlossen ist, erfahren Sie es hier.














