HPV: Impfung kann retten

Rotarische Impfkampagne: Krebserkrankungen, die von Humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden, lassen sich durch eine Impfung vermeiden
Allein in Deutschland gibt es jedes Jahr knapp 30.000 Krebserkrankungen, die von Humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden. Etwa 8000 davon enden tödlich, so das Robert-Koch-Institut. Das vor allem durch sexuelle Kontakte übertragene Virus lässt sich sehr sicher durch Impfung vermeiden. Mehrere Rotary Clubs aus Deutschland stellen nun eine Informationskampagne auf die Beine, um die Impfquoten zu steigern. Die Kampagne startet am Geburtstag von Harald zur Hausen am 11. März 2026. Der 2023 im Alter von 87 Jahren verstorbene Mediziner wies die Rolle der Papillomaviren bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs nach, wofür er 2008 den Nobelpreis erhielt. In einem ersten Schritt bereiten Experten eine Präsentation vor, die sie auf Wunsch in Rotary Clubs halten. Sie kann auch für einen Vortrag im eigenen Club zur Verfügung gestellt werden. Eine Webseite sowie Aktionen auf Social Media und vor Ort, etwa an Schulen, sollen folgen.
Federführend sind ausgewiesene medizinische Kapazitäten und Rotarier: Prof. Dr. Eric Steiner, Chefarzt der Frauenklinik am GPR-Klinikum in Rüsselsheim (RC Wiesbaden-Kochbrunnen), Prof. Dr. Peter Hillemanns (RC Hannover-Eilenriede), Prof. Dr. Gerhard Gebauer, Chefarzt Asklepios Klinik Barmbek (RC Hamburg-Steintor), Prof. Dr. Markus Knuf, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Worms (RC Wiesbaden-Kochbrunnen), PD Dr. med. habil. Stefan Albrich, niedergelassener Frauenarzt in München (RC München-Land), Prof. Dr. Markus Fleisch, Direktor der Landesfrauenklinik Wuppertal-Barmen (RC Wuppertal-Bergisch Land) und Dr. Molsidis-Tesch (RC Wiesbaden Rhein-Main).
Kontakt: Eric Steiner (RC Wiesbaden-Kochbrunnen), Tel. +49 171 820 13 36, steiner@fastmail.com //
Michael Blum (RC Wiesbaden-Kochbrunnen), Tel. +49 176 31 27 96 06, michael@blumconnect.com



















