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Rotary-Truckerweihnacht 2025

Rotary Clubs im Distrikt 1810 beschenkten LKW-Fahrer auf Autobahn-Rasthöfen​.

Auch 2025 haben Rotary Clubs LKW-Fahrerinnen und -Fahrer, die die Weihnachtsfeiertage auf Autobahn-Rasthöfen verbringen mussten, mit Geschenktaschen überrascht. Viele von ihnen durften aufgrund des an Feiertagen geltenden Fahrverbots nicht weiterfahren und verbrachten Heiligabend sowie die Feiertage auf Parkplätzen entlang der Autobahnen, fernab von ihrem Zuhause, oft allein in der Fahrerkabine - für viele eine besonders einsame Zeit.​

Mit der Aktion „Truckerweihnacht – Weihnachtsbescherung auf Autobahn-Rasthöfen“ setzten Rotarierinnen und Rotarier erneut ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die Menschen, die die Versorgung für alle sichern. „Ohne die LKW-Fahrerinnen und -Fahrer würden viele Regale in unseren Supermärkten leer bleiben, gerade an Weihnachten möchten wir ihre wichtige Leistung anerkennen“, bringt ein an der Aktion beteiligtes Rotary-Mitglied die Motivation auf den Punkt.

Im Rotary-Distrikt 1810 beteiligten sich die Clubs Bergisch Gladbach, Bonn-Rheinbogen, Köln-Ville, Leverkusen-Opladen, Siegen und Wiehl-Homburger Land an der bundesweiten Aktion. Sie organisierten Einkauf, Packen und Verteilung der Geschenktaschen und brachten diese am 25. und 26. Dezember persönlich zu den Rastplätzen in ihrer Region. Insgesamt wurden im Distrikt 324 Taschen überreicht.​

Die Geschenke steckten in eigens gestalteten Rotary-Kunstdruck-Taschen. Gefüllt waren sie mit Obst, Weihnachtsgebäck, Fertiggerichten, Wasser, Duschgel, Handtüchern und weiteren nützlichen Dingen für den Alltag auf der Straße. Einige Clubs legten zusätzlich mehrsprachige Weihnachtskarten bei.​

Die bundesweite Aktion, die 2022 an einem einzigen Rastplatz begann, erreichte 2025 bereits rund 5.000 Fahrer an Rasthöfen in ganz Deutschland. Viele reagierten überrascht und gerührt, hielten den Moment mit Fotos fest und schickten diese an ihre Familien – als Signal, dass sie an Weihnachten nicht vergessen sind.​

Stellvertretend für die Eindrücke aller in 1810 beteiligten Clubs steht der Bericht eines Freundes: „Es war sehr berührend, mit welcher Freundlichkeit wir empfangen und mit welcher Dankbarkeit wir verabschiedet wurden. Der überwiegende Teil der Trucks war im Baltikum oder in anderen osteuropäischen Ländern zugelassen, die Fahrer kamen teilweise von weit her, etwa aus Usbekistan – sogar eine Fahrerin aus Spanien war dabei.“​

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