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Spontane Spende des Rotary Club Emmendingen-Breisgau hilft der leidenden Bevölkerung.
Nichts macht die Notlage von Kindern und Senioren in der Ukraine deutlicher als die täglichen Nachrichten von Raketen- und Drohnenangriffen, den daraus folgenden Stromausfällen und den frierenden Menschen in den Schutzkellern. Wie schnelle Hilfe erfolgreich durchgeführt werden kann, zeigt ein Beispiel aus dem Club Emmendingen-Breisgau:
Montag, 23. Februar
Klaus Brodbeck, amtierender Governor des badischen Distrikts 1930, informiert im wöchentlichen Treff der Emmendinger Rotarier über die internationalen Hilfsprojekte Rotarys. Neben 40 binationalen Länderausschüssen, die in Deutschland aktiv sind, liegt sein Schwerpunkt auf der aktuellen Situation in der Ukraine und den seit vier Jahren laufenden, kontinuierliche Hilfslieferungen. Ein dringender aktueller Bedarf besteht an Notstromaggregaten für Schutzräume in Kindergärten und Seniorenheimen. Spontan sammeln die anwesenden Rotarier einen Spendenbetrag von 2000 Euro ein.
Dienstag, 24. Februar
Die Clubverantwortlichen wenden sich an den Globus-Baumarkt in Herbolzheim mit der Bitte um Unterstützung und rasche Lieferung. Die Marktleitung unterstützt das Projekt spontan und großzügig mit einem Nachlass von 500 Euro, sodass sechs Aggregate gekauft werden können.
Mittwoch, 25. Februar
Governor Brodbeck liefert die Geräte zusammen mit großen Mengen vom Roten Kreuz gespendeter warmer Winter-Bekleidung an den Sammelpunkt in Frankfurt.
Freitag, 27. Februar
Der Sammeltransport liefert die Aggregate per LKW in die Ukraine.
Fazit
Ein Musterbeispiel für unbürokratische, nutzbringende und schnelle Hilfe durch das Engagement einiger Rotarier und die spontane Spendenbereitschaft eines Rotary Clubs.














