Rotary aktuell - Suche nach einer Zukunftsvision

RI-Präsident elect Barry rassin © Alyce Henson/RI

01.03.2018

Rotary aktuell

Suche nach einer Zukunftsvision

John Rezek

RI-Präsident elect Barry rassin (RC East Nassau/Bahamas) erklärt, welchen Weg Rotary bisher gegangen ist, in welche Richtung er die Organisation führen möchte – und wie Rotary sein Leben tiefgreifend verändert hat.

Als Barry Rassin um vier Uhr morgens zu seinem ersten vollen Arbeitstag als Präsident elect in der Rotary-Zentrale in Evanston ankam, funktionierte seine Sicherheitskarte nicht im Aufzug. Nur einen Tag zuvor war er in einem Schnellverfahren dafür nominiert worden, die Stelle von Sam F. Owori zu besetzen, der im Juli 2017 unerwartet verstorben war. Und nun waren auf der Sicherheitskarte von Rassin, einem Mitglied des Rotary Clubs East Nassau, Bahamas, nicht die richtigen Daten für den 24-Stunden-Zugang zu dem Gebäude gespeichert. „Ich musste dem Wachmann die Situation erklären, der natürlich keine Ahnung hatte, wer ich bin“, sagt er.

Nicht viel kann Rassin aufhalten, wenn er etwas erledigen will. Nachdem er die 18. Etage des One Rotary Centers erreicht hatte, begann er, fünf Tage Orientierung zu anderthalb Tagen zu komprimieren, die International Assembly zu planen und sein Präsidentenmotto „Sei die Inspiration“ zu entwerfen. „Es liegt in meiner Natur, zuerst alle Optionen zu hören, dann eine Entscheidung zu treffen und zur nächsten Sache überzugehen“, sagt er. „So konnten wir das Einarbeitungsprozedere ziemlich schnell absolvieren.“

Bevor Rassin Präsident elect wurde, war er vor allem dafür bekannt, dass er nach dem Erdbeben 2010 in Haiti Rotarys Hilfs- und Wiederaufbaubemühungen leitete, die 105 von Rotariern finanzierte Projekte umfassten. „Ich hatte eine Liste, in der auf 132 Seiten jedes Detail von jedem Projekt aufgeführt war“, sagt er. „Die Leute, denen ich die Liste zeige, fragen mich ganz entgeistert ,Wie machst du das?’ Aber mir hat das einfach Spaß gemacht.“

Rassin, der als erster ein Stipendium des American College of Healthcare Executives auf den Bahamas erhielt, hat herausragende Führungsqualitäten, die ihm in seinem Berufsleben als Krankenhausverwalter gute Dienste erwiesen. Nach 37 Jahren als Präsident des Unternehmens Doctors Hospital Health System ging er kürzlich in Rente, fungiert dort aber weiterhin als Berater.

Rassin ist seit 1980 Rotarier und erhielt für seine Arbeit die höchste Auszeichnung von Rotary, den Service Above Self Award. Er und seine Frau Esther sind Major Donors (Großspender) und Benefactors (Gönner) der Rotary Foundation.

Rotary ist keine Organisation für Katastrophenhilfe. Denken Sie als jemand, der einige der schlimmsten Katastrophen der letzten Zeit an vorderster Front mitverfolgt hat, dass wir daran etwas ändern sollten?
Ja, Rotary International ist keine Hilfsorganisation, aber ich würde mir wünschen, dass Rotary International zu einem besseren Vermittler und Katalysator zwischen Katastrophengebieten und potenziellen Gebern wird. Wenn Rotarier auf der ganzen Welt von einer Katastrophe hören, wollen sie helfen. Wir brauchen einen besseren Weg, um ihnen zu vermitteln, wie sie das auf angemessene Weise tun können. Einfach Kleidung zu schicken, die man selbst nicht mehr braucht, ist nicht die beste Lösung, denn Kleidung wird nicht immer unbedingt gebraucht. Zuerst müssen wir Kontakt zu den Menschen im Katastrophengebiet aufbauen und fragen, was sie brauchen. Ihre Bedarfe können sich täglich ändern, sodass kontinuierliche Kommunikation wirklich wichtig ist. Ich hoffe, dass wir auf unserer Website bald aktuellere Informationen zu jeder aufkommenden Katastrophe veröffentlichen können.

Wir haben eine rotarische Aktionsgruppe, die sich auf Katastrophenhilfe konzentriert. Diese Gruppe kann eng mit den Mitarbeitern von Rotary International zusammenzuarbeiten. Wir können in Zukunft schneller reagieren als heute. Das Erste, das wir bei einem Desaster tun müssen, ist zu sagen: "Seid ihr okay? Wir sind hier, wir nehmen Anteil an eurem Schicksal, was können wir tun, um euch zu helfen?“ Allein schon diese Worte bewirken, dass sich die Menschen in diesen Katastrophengebieten weniger allein fühlen. Dann können wir sie beraten, wie sie die Soforthilfe, die wir nicht leisten können, von den Hilfsorganisationen erhalten können, mit denen wir zusammenarbeiten.

Kann Rotary für die Kommunikation mit den Menschen vor Ort seine Clubs einsetzen?
Die Clubs und Distrikte sind vor Ort. Sie wissen, was Sache ist. Sie müssen entscheiden, wer und wie und wann jemand bei Rotary International um Hilfe gebeten wird. Und wir müssen das Bindeglied sein. Das ist die Aufgabe von Rotary International.

Wer selbst in einem Katastrophengebiet lebt, wird ganz selbstverständlich Soforthilfe leisten, weil seine Freunde und Nachbarn betroffen sind. Rotary kommt dann eine größere Rolle im nächsten Schritt zu, nämlich bei der langfristigen Wiederaufbauhilfe.

Seit dem Erdbeben in Haiti sind acht Jahre vergangen, und Rotary International ist immer noch vor Ort. Viele andere Agenturen leisten Soforthilfe und dann sind sie weg. Wir bleiben auf lange Sicht dort. Dort leben schließlich auch Rotarier. Sie haben ein Interesse daran, ihre Heimatgemeinden so wiederherzustellen, wie sie vor der Katastrophe einmal waren. Unsere Aufgabe besteht darin, ihnen dabei zu helfen. Nicht unbedingt mit finanziellen Mitteln, sondern mit unserem Rat, unserer Begleitung und Anteilnahme.

Sie möchten, dass Rotary eine transformative Wirkung entfaltet. Wie sollten wir unsere Ressourcen dafür einsetzen? 
Es ist in Ordnung, kleine Projekte durchzuführen – verstehen Sie mich nicht falsch. Das werden wir immer tun. Aber ich möchte, dass jeder Club sich mindestens einem Serviceprojekt mit großer Schlagkraft widmet, mit dem er die Lebensbedingungen von Menschen verändern kann. So ein Projekt braucht nicht viel Geld zu kosten. Ich führe immer den Jeep als Beispiel an, den wir in Haiti zur Verfügung gestellt haben. Für 60.000 oder 70.000 USD beschafften wir einer Gruppe von Hebammen einen rosa Jeep, mit dem sie werdende Mütter in abgelegenen Gegenden ihrer Gemeinde erreichen können, um Schwangerschaftsvorsorge zu leisten. Die Sterblichkeitsrate ist dadurch dramatisch gesunken. Das meine ich mit transformativer Wirkung.

Die Rotary Foundation spricht schon seit langer Zeit von Nachhaltigkeit. Um nachhaltig zu sein – um das Gute, das wir tun, zu erhalten –, sollte man transformativ agieren; damit ergänzt man die Wirkung von Global Grants und die Arbeit der Foundation Trustees. Die Distrikte könnten District Grants in Betracht ziehen und das Gleiche tun. Wir haben die Ressourcen. Wir müssen nur ein bisschen anders denken.

Hat sich die Wiederaufbau-Arbeit, die Rotary in Haiti geleistet hat, positiv auf Rotary ausgewirkt?
Wenn man mit dem Rotary-Rad in bestimmten Teilen Haitis auftaucht, bedanken sich die Menschen bei einem, weil sie wissen, was Rotarier getan haben. Rotary hat ihnen Essen, Wasser und eine Schule für ihre Kinder zur Verfügung gestellt. Wenn wir über Transformation sprechen, sollte man folgendes Projekt erwähnen: Wir haben daran gearbeitet, für ganz Haiti eine Trinkwasserversorgung aufzubauen. Der Premierminister ist Rotarier und ehemaliger Präsident seines Clubs. Er arbeitet mit uns zusammen und auch seine Regierungsbehörde wird direkt mit uns kooperieren. Das geht weit über den Umfang jedes Global Grants hinaus, aber mit guter Planung können wir einen Weg finden, dieses Vorhaben in kleinere Blöcke aufzuteilen. Ich bin sicher, Distrikte und Clubs auf der ganzen Welt würden sich an diesem Großprojekt gerne beteiligen. Das ist transformierend. Das ist die Art von Hilfe, die eine Region für immer zum Besseren verändern kann.

Welche weiteren Ziele möchten Sie in Ihrem Jahr erreichen?
Es gibt einen Bruch zwischen dem, was wir bei Rotary International tun – und wir leisten wirklich gute Arbeit – und dem, was Rotary Clubs tun. Ich möchte diese Lücke schließen. Eine unserer strategischen Prioritäten ist die Stärkung der Clubs, wozu auch Mitgliedschaft und Spenden an die Foundation gehören. Wir erreichen die Clubs einfach nicht und können ihnen deshalb nicht vermitteln, warum diese Dinge wichtig sind, und deshalb kümmern sich einige Clubs auch nicht darum.

Ich möchte andere Wege finden, wie neue Rotary Clubs gegründet werden können. Es gibt viele Clubs. Wir sagen ihnen immer wieder: „Ihr müsst neue Mitglieder aufnehmen.“ Aber vielleicht ist ihr Club einfach nicht attraktiv für neue Mitglieder. In Ordnung, dann können sie gern unter sich bleiben, sollten aber dann einen anderen Club „nebenan“ gründen. Wir sorgen gerade für die Verbreitung der Information, dass jeder Rotaract Club generell einen Rotary Club gründen kann. Rotaracter sollen wissen, dass sie einen eigenen Rotary Club gründen können, in dem sie sich wohlfühlen, wenn sie die Altersgrenze von 30 Jahren bei Rotaract erreicht haben und zu Rotary wechseln wollen. Rotaract ist unsere Geheimwaffe, und wir müssen Zeit darauf verwenden, einen anderen Übergang von Rotaract zu Rotary zu entwickeln.

Wir müssen uns bei der Nutzung der sozialen Medien verbessern. Wenn man unser Ranking mit dem einer berühmten Persönlichkeit vergleicht, haben wir keinerlei Bedeutung. Wir brauchen Rotarier und Rotaracter, die soziale Medien nutzen, damit wir unser Image in der Öffentlichkeit verbessern können. Und das ist das zweite Problem: Ich glaube nicht, dass die Menschen in unseren Heimatgemeinden verstehen, was Rotary ist. Ich möchte Rotary-Tage veranstalten, damit Clubs und Distrikte mit den Menschen in ihrer Region in Kontakt treten und sie über Rotary informieren können – darüber, was wir tun und warum.

Ich möchte die Clubs dazu anregen, Programme zur Entwicklung von Führungskompetenzen für ihre Mitglieder anzubieten. Das neue Vision Statement von Rotary lautet: „Wir schauen auf eine Welt, in der Menschen gemeinsam beginnen, nachhaltige Veränderungen zu schaffen – in allen Ländern, in unserer Nachbarschaft und bei uns selbst.“ Auf diese Weise können wir darauf hinweisen, dass ein Grund für die Mitgliedschaft in einem Rotary Club auch unsere persönliche Weiterentwicklung ist. Junge Menschen suchen nach Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, und das gibt ihnen einen weiteren Grund, Rotary beizutreten. Das sind die wesentlichen Dinge, auf die ich mich konzentrieren möchte.

Sie haben das neue Vision Statement von Rotary erwähnt. Wir haben bereits ein Motto, Service Above Self (Selbstloses Dienen). In jedem Jahr gibt es das Jahresmotto des Präsidenten. Warum brauchen wir auch ein Vision Statement?
Ein Vision Statement ermöglicht es uns, der Welt zu vermitteln, welche ethische Zielrichtung wir auf lange Sicht haben. Es hilft Rotariern und Nicht-Rotariern zu verstehen, was unser Ziel ist, wenn es darum geht, unsere Welt zu verändern. Dieses Vision Statement stammt von allen Rotariern, die wir dazu befragt haben. Das Endergebnis erläutert unsere Vision für die Zukunft und den Weg dorthin.

Rotaract und Rotary Clubs in der Karibik haben eine gute Beziehung zu einander. Was ist der Schlüssel dazu?
Mein Club ist ein Beispiel dafür. Wenn ein Rotaracter in unseren Club kommt, ist er nicht bloß unser Gast für einen Tag. Er meldet sich als Mitglied an. So fühlt sich jeder sofort dazugehörig. Das ist wichtig. Wir sorgen auch dafür, dass immer ein Rotarier aus unserem Club auch zu Rotaract-Treffen geht, sodass wir in ständiger Verbindung stehen. In den letzten zwei Jahren hatten wir bei den Mitgliedern, glaube ich, einen 100-prozentigen Übergang von Rotaract zu Rotary. Die Rotaracter treten unserem Club bei, weil sie uns kennen. Diese Verbindung müssen wir aufrechterhalten.

Was konnten Sie von Rotaractern lernen?
Rotaracter sind voller Energie. Sie sind leidenschaftlich. Sie wollen Gutes tun und arbeiten gerne im Team. Deshalb sind sie häufig frustriert, wenn sie zu einem anderen Club wechseln, der eine völlig andere Kultur hat, nicht die Energie hat, nicht einmal weiß, wie man soziale Medien nutzt. Rotaracter sind das Rotary der Zukunft, und wir müssen ihnen auf dem Weg dorthin helfen. Was werden sie als 40-Jährige von einem Club erwarten? Wir müssen diese Antwort finden und dann selbst entsprechende Rotary Clubs gründen oder den Rotaractern im Übergang bei der Gründung helfen.

Stellen Sie sich Ihr Leben ohne Rotary vor.
Oje! Das ist schwer, um ganz ehrlich zu sein. Ich bin seit 37 Jahren mit Herz und Seele bei Rotary. Ohne Rotary hätte ich nicht die Freunde, die ich habe, oder die Möglichkeit, einige Dinge zu tun, die ich derzeit tue. Ich führe immer meine erste Rede als Beispiel an. Ich hielt mich am Rednerpult fest und las meine Rede ab und als ich am Ende der ersten Seite anlangte, war ich so nervös, dass ich die Seite nicht umdrehen konnte. Aber mein Club bat mich immer wieder darum, etwas vorzutragen, also machte ich weiter. Und jetzt spreche ich ganz souverän vor Publikum. Ohne Rotary hätte ich das nicht geschafft.

Wie beginnen Sie Ihre Rede?
Es ist wichtig, dass man sein Publikum kennt und dem Rechnung trägt. Man sollte auf die eine oder andere Weise eine Verbindung zum Publikum herstellen – entweder indem man sich bedankt oder sagt, man freue sich, hier zu sein, oder indem man eine spezielle Person direkt anspricht. Wann immer ich eine Rede halte, möchte ich sie so persönlich wie möglich gestalten.

Wenn Sie etwas an Rotary ändern könnten, was wäre das?
Eine unserer Herausforderungen in Rotary ist unser Gesetzgebender Rat. Wir treffen uns alle drei Jahre, um über Änderungen der Richtlinien von Rotary zu beraten. Doch dieser Prozess dauert aufgrund der Fristen für die Vorlage neuer Bestimmungen eher viereinhalb oder fünf Jahre. Die Welt verändert sich dafür viel zu schnell. Wir brauchen einen Weg, um wichtige Entscheidungen schneller treffen zu können. Unser Gesetzgebender Rat sollte zu der Einsicht kommen, dass es vielleicht an der Zeit ist, diesen Prozess zu ändern. Ich würde es begrüßen, wenn unser Rat restrukturiert werden würde. Eine Möglichkeit wäre, diese Treffen jährlich elektronisch durchzuführen. Es wäre eine Herausforderung, denn es ist schwierig, eine lebhafte Debatte online zu führen. Doch ich denke, dass Rotary klug genug ist, um herauszufinden, wie man das am besten umsetzen kann.

Gibt es eine Rotary-Tradition, von der Sie sich nie trennen würden?
Ich würde nie unsere Vier-Fragen-Probe aufgeben. Und auch nicht unseren Berufsdienst. Einige der Gepflogenheiten wie wöchentliche Clubtreffen könnten abgeschafft werden. Ich glaube auch nicht, dass es bei den Clubtreffen immer noch besonders formell zugehen sollte. Aber wenn es um Grundwerte oder Ethik oder Klassifikationen geht, dann bin ich der Meinung, dass wir sie beibehalten müssen. Das ist es, was wir sind und was uns unterscheidet, und das müssen wir wertschätzen und weiterentwickeln.

Das Gespräch führten John Rezek und Diana Schoberg.


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Vom 1. bis 5. Juni 2019 findet die RI-Convention in Hamburg statt. Barry Rassin freut sich schon auf Sie! Die Anmeldung beginnt Ende Juni während der RI-Convention 2018 in Toronto.

Info: ric2019hamburg.org

Erschienen in Rotary Magazin 3/2018

Diana Schoberg arbeitet seit 2008 als Redakteurin bei The Rotarian. Außerdem managt sie die Digitalversion des Magazins. www.therotarianmagazin.com

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