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Aloha Rotary

Rotary Aktuell - Aloha RotaryFotostrecke: Aloha Rotary
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Honolulu wird der Veranstaltungsort des Internationalen Jahreskongresses 2020 von Rotary sein. Und der beste Weg, dieses Inselparadies kennenzulernen? Treffen Sie sich mit lokalen Rotariern und Rotaractern.

Diana Schoberg01.09.2019

Es ist acht Uhr morgens auf der Insel Oahu, und der Strand von Waikiki ist bereits sehr belebt. Überall tummeln sich Menschen auf den sonnigen Plätzen zwischen den Schatten der Strandhotels: Familien mit Kleinkindern, die unentwegt ins Wasser springen, Paare beim Frühstück, Surfer auf dem Weg zu den besten Wellen. Schwimmer arbeiten sich durch die Brandung oder machen Runden in den ruhigen Gewässern hinter der Mole, die als Waikiki Wall bekannt ist. Die Stände, die Schnorchel, Kanus, Surfbretter und anderes vermieten, haben bereits Hochbetrieb. Ein Katamaran kommt von einem frühmorgendlichen Segelturn zurück. Doch trotz all dieser Aktivitäten hört man einzig die Brandung von Waikiki Beach.

Viel mehr als Traumstrände
Ich mache mit meiner Familie einen Erkundungsspaziergang, bevor wir uns mit einigen neuen Rotary-Freunden zum Mittagessen in Chinatown von Honolulu treffen. Unsere sechsjährige Tochter Bea rollt ihre Caprihosen hoch und stakst durch die Wellen. Alle zehn Meter dreht sie sich um und lacht. Und dann müssen wir Fangen spielen, während das Wasser immer wieder unsere Fußspuren löscht.
Dies ist nicht unsere erste Familienreise nach Honolulu. Und Bea hatte bereits nach unserem ersten Besuch vor drei Jahren eindringlich darum gebeten, hierherzuziehen – so sehr hatten es ihr die goldenen Strände und das Wetter angetan. Und als sie erfuhr, dass wir wieder nach Oahu fliegen würden, umarmte sie mich überschwänglich: „Du bist die beste, beste, beste, beste, beste Mom der Welt!“ Wollte ich da widersprechen?
Diesmal würde die Reise jedoch etwas anders aussehen. Denn diesmal waren wir im Vorfeld des Internationalen Jahreskongresses 2020 auf Erkundungsmission. Wir wollten uns eine Insider-Perspektive auf dieses Inselparadies verschaffen, und unsere Reiseleiter sollten lokale Rotarier sein, die uns ihr Honolulu zeigen – die Umgebung, die Geschichte, die Kultur. Wir lieben den Strand, aber wir wollten die anderen Seiten von Hawaii kennenlernen – die Seiten, die auch Sie und Ihre Familie nicht verpassen sollten.
In der St. Louis School in Honolulu sitzt Bradford Ikemanu Lum vor den Jungen einer fünften Klasse und schlägt eine Kürbistrommel namens „ipu heke“. Die Jungen singen auf hawaiianisch und üben einen Tanz für eine Vorstellung zum Maitag. Sie singen ein Lied über „pohuehue“, eine einheimische Rebenpflanze aus der Familie der Prunkwinden. Die Pflanze wird in Sanddünen gefunden und hawaiianische Surfer schlagen damit auf das Wasser, um die Wassergötter um größere Wellen zu bitten. Zum Ende des Liedes schlägt Lum ein scharfes Stakkato, und die Jungen hocken sich einer nach dem anderen mit weit gespreizten Armen nieder. Es sieht aus, als würden sie selbst auf den Wellen reiten.
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Auffassung geht es beim Hula-Tanz nicht um ein verführerisches Hüftschwenken, sondern um die Bewegungen, die zu den Worten der Songs passen. Als Dank für diese Vorführung singt Kanoe Cazimero ein Lied aus einer Trilogie über Pele, die hawaiianische Göttin des Feuers und der Vulkane. Sie bewegt ihre Arme fließend auf und ab, um die Berge und das Meer zu symbolisieren. Wie Lum ist Cazimero eine hawaiianische Kulturexpertin. Seit ihrem fünften Lebensjahr trainiert sie Hula und führt den Tanz vor. Im Rahmen der Convention in Honolulu wird sie das Unterhaltungsprogramm organisieren. Auch ihr Bruder, der Sänger und Musiker Robert Cazimero, wie sein verstorbener Bruder Roland eine Ikone der hawaiianischen Musikszene, wird dabei sein.

Gestern unterdrückt, heute gefeiert
Dass die Schulklasse überhaupt etwas über die hawaiianische Kultur lernt, ist eine drastische Veränderung gegenüber der Zeit, als Lum und Cazimero selbst Kinder waren. Hawaiianisch wurde als Sprache in Schulen 1896 verboten, drei Jahre nach dem Sturz des Königreichs Hawaii, der den Weg zur Annexion der Inseln durch die Vereinigten Staaten ebnete. Da die Ureinwohner ermutigt wurden, amerikanische Methoden zu assimilieren und anzuwenden, wurde die hawaiianische Kultur als rückständig und exotisch angesehen. „Ich hasste hawaiianische Musik, ich hasste Hula, ich hasste alles Hawaiianische“, sagt Lum. „Unsere Kultur war stigmatisiert. Ich wollte nicht hawaiianisch erscheinen, weil ich nicht von meinen Freunden gemieden werden wollte.“
Erst im College, wo die einzige angebotene ethnische Veranstaltung Hawaii gewidmet war, begann Lum, seine ursprüngliche Identität anzunehmen. Die hawaiianische Kultur erlebte in den 1970er Jahren dank der Bemühungen von Menschen wie Lum und Cazimero eine Renaissance und weckte ein neues Interesse an der einheimischen Sprache, Musik und Kunst. 1978 wurde die Verfassung des Staates geändert, um ein hawaiianisches Bildungsprogramm vorzuschreiben und Hawaiianisch als Amtssprache des Staates anzuerkennen.
Nachdem der Hula-Kurs vorbei ist, bringen mich Lum und Cazimero zum Queen Emma Summer Palace, wo die Royals sich in einer kühlen Brise von der Hitze und dem Staub der Stadt erholen konnten. Auf dieser kleinen Insel scheint es, als ob jeder jeden kennt, und wir erfahren, dass einer unserer Reiseleiter der Sohn des neu gewählten Präsidenten des Rotary Clubs Honolulu Pau Hana ist – in dem natürlich auch Lum und Cazimero Mitglieder sind. In dem Sommerpalast ist ein atemberaubendes gelb-rotes Federcape zu sehen, das Kamehameha dem Großen gehörte. Dieser hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die hawaiianischen Inseln zu einem Königreich vereint. Auf Hawaii gab es weder große Tiere noch Edelmetalle oder Edelsteine, also wurden Federn verwendet, um Reichtum und Macht zu zeigen. „Vogelfänger waren dem König und der Königin wirklich wichtig“, erklärt Lum. „Dabei töteten die Hawaiianer nie die Vögel. Sie strichen stattdessen Honigsirup auf Bäume, die Vögel kamen angeflogen, und sie zupften ihnen ein paar Vogelfedern aus.“
Die hawaiianische Kultur hat einige Schlüsselwerte, und, so sagt Bradford Lum, sie passen zu Rotarys Konzept von Service Above Self. Das Konzept von „Ohana“, oder Familie, ist sehr wichtig, egal ob es sich dabei um ihre Blutfamilie, ihre Arbeitsfamilie oder ihre Nachbarschaft handelt. So wie „Ha’aha’a“ (Demut). Und natürlich gibt es „Aloha“, vielen Menschen als hawaiianisches Wort für Hallo und Abschied bekannt. Dabei hat „Aloha“ eine viel breitere Bedeutung, die Liebe, Frieden, Mitgefühl und Barmherzigkeit umfasst. Aloha als Philosophie ist so zentral für die hawaiianische Kultur, dass „die Charakterzüge, die den Charme, die Wärme und die Aufrichtigkeit des hawaiianischen Volkes ausdrücken“, im hawaiianischen Recht kodifiziert wurden. „Wir sagen oft ‚Lebe Aloha‘“, sagt Cazimero. „Und das kommt von Herzen. Es ist nicht nur ein Slogan auf einem T-Shirt.“

Hinauf zum Gipfel des Tantalus
Die hawaiianischen Inseln sind so schön. Da liegt es nahe, dass sie der Schauplatz für viele Filme und Fernsehsendungen waren – und Tony und Joe Gedeon scheinen sie alle zu kennen. Während wir durch East Oahu fahren, füttert uns das Vater-Sohn-Duo, Mitglieder des Rotary Clubs Waikiki, mit Details aus ihrem kombinierten enzyklopädischen Wissen über die hawaiianische Popkultur. Sie zeigen die Drehorte von „Magnum P.I.“, „Hawaii Five-O“ und der berühmten Strandszene in „Verdammt in alle Ewigkeit“; wir sehen das Haus von Tom Selleck und die High School von Bruno Mars.
Unsere Tour endet mit einer Fahrt durch den tropischen Dschungel. Es geht eine Reihe von Haarnadelkurven zum Gipfel des Tantalus hinauf, wo wir die 270-Grad-Perspektive der Insel genießen. Gott sei Dank sind wir mit dem Auto gekommen, aber abenteuerlustigere Besucher meistern die Serpentinen auch mit dem Fahrrad. Vom Aussichtspunkt Pu’u ‚Ualaka’a aus können wir Diamond Head, Punchbowl Crater und Downtown Honolulu sehen – die gleiche Aussicht, die Chad (Elvis Presley) und Maile (Joan Blackman) während ihres Picknicks in „Blue Hawaii“ genossen haben. Hungrig nach einem eigenen Mittagessen gehen wir zurück in die Stadt, um etwas Poke zu probieren – gewürfelte marinierte Meeresfrüchte. Wenn Sie das bestellen, denken Sie daran: Poke reimt sich auf OK.
Wir beschließen unseren Tag mit einer weiteren Mahlzeit. Dabei ist das berühmte Luau mit seiner Kombination aus Essen und Unterhaltung weit mehr als eine Mahlzeit. Hawaiianer könnten ein Luau veranstalten, um einen Geburtstag oder ein Jubiläum zu feiern, so wie Menschen in anderen Ländern zu einem Grillfest einladen. Das Luau, an dem wir teilnehmen, befindet sich in der Paradise Cove im Ko Olina Resort in Kapolei, und wir kommen an, als zwei Männer ein gebratenes Schwein aus dem Imu ziehen: Das ist eine Feuerstelle, die mit Bananenblättern und heißem Stein ausgelegt ist. Um den Appetit anzuregen, machen wir vorher noch einen Bootsausflug und steigen dazu in ein Ausleger-Kanu ein, das einen Schwimmausleger horizontal zum Rumpf hat, um das Boot in der Meeresbrandung zu stabilisieren. Nach einer zünftigen Paddeltour halten wir inne, um einen spektakulären Sonnenuntergang zu genießen.

Hypnotisches Trommeln
Zurück an Land essen wir unter einem strahlenden Sternenhimmel samt Mondsichel eine Vielzahl traditioneller Gerichte, darunter das saftige Kaluaschwein – „kalua“ bedeutet „im Erdofen gebacken“ – und Poi, ein Gericht aus Taro. Es gehört anscheinend auch zu diesem traditionellen Familien- und Freundes-Lua, zu fragen, wer Geburtstage, Flitterwochen oder Jubiläen feiert. Dann sehen wir verschiedene Tanzstilvorführungen aus der Umgebung der pazifischen Inseln, und Bea springt auf von ihrem Platz, als nach Freiwilligen für den Hula gefragt wird. Sie schließt sich den anderen Keiki (Kindern) an, die dann lernen, ihre Hände zu bewegen, um „eine Schale Poi anzurühren“, „die Bewegung des Ozeans zu machen“ und „eine Angelrute auszuwerfen und Fische zu fangen“. Zum hypnotischen Schlag der Inseltrommeln endet der Abend mit einem Feuerjongleur. Das Publikum jubelt, während er sich dreht und springt und Feuerräder in diese wundervolle Nacht zaubert.
Ich bin im Honolulu Museum of Art mit Tina und Christina Bui. Die beiden Zwillingsschwestern studieren Biologie an der University of Hawaii mit dem Ziel, eine medizinische Fakultät zu besuchen. Und sie sind Co-Präsidentinnen des Rotaract Clubs an der University of Hawaii at Manoa, dem sie nach mehreren Jahren bei Interact beigetreten sind.
Die Buis zeigen so ziemlich alle Merkmale eineiiger Zwillinge: Sie ziehen sich gleich an, ganz in Schwarz, sprechen gleichzeitig mit den gleichen Worten und erzeugen so einen merkwürdigen Stereo­effekt. „Ich mag es, wie ruhig es hier ist“, flüstert Tina, als wir in einem Raum Kunstwerke im Stil buddhistischer Kunst sehen. „Und das Licht“, fährt Christina gleich fort. „Weil es so ruhig ist, kann man gut nachdenken.“
Die beiden jungen Frauen wollten mir das Museum zeigen, weil es ein beliebter Ort ist, den sie mit Freunden besuchen. Während ich herumlaufe, werde ich in den hawaiianischen Raum des Museums gelockt, der sich weniger auf historische hawaiianische Artefakte konzentriert als vielmehr darauf, wie hawaiianische Künstler den Sinn der modernen Welt verstehen. Vor allem die Porträtgalerie, in der die Gegenüberstellung von älteren und modernen Gemälden die Vielfalt der künstlerischen Stile unterstreicht, gefällt den Buis. Zwischen den Innenräumen der klimatisierten Galerien befinden sich thematische Höfe, die selbst Kunstwerke sind; der mediterrane Innenhof zum Beispiel mit Brunnen und Kacheln an den Wänden und der chinesische Innenhof mit einem Koi-Teich bieten den Museumsbesuchern die Möglichkeit, im Freien zu verweilen.
Danach nehmen mich die Buis mit, um Straßenkunst in Kaka’ako zu sehen, einem ehemaligen Industrieviertel etwa zwei Meilen von Waikiki entfernt. Heute gibt es hier Kleinbrauereien, Cafés, Restaurants und viele Wandmalereien. Ein Ort zum Verweilen abseits der ausgetretenen Pfade. „Es ist jung und offen für alle“, sagt Tina. Fast jede Oberfläche jeder Wand in der Nachbarschaft ist mit Wandmalereien bemalt, die von realistischen Porträts bis hin zu Cartoons der „Aloha-Monster“ reichen. Wir treffen auf ein paar Touristen, die Selfies machen – und wir dann auch.

Ein Moment der Andacht
Dann wieder drängen wir uns dicht an dicht mit anderen Touristen, während wir eine Audioführung hören und uns durch die Exponate im Besucherzentrum des ­Pearl Harbor National Memorials schlängeln. Aber als wir den Punkt erreichen, an dem wir am Ufer stehen und auf das USS Arizona Memorial schauen, nehme ich meine Kopfhörer ab und schließe die Augen, um mir einen Moment Zeit zu nehmen für die Bedeutung dieser Stätte. Das Denkmal überspannt den versunkenen Rumpf des Schlachtschiffes, das während des Überraschungsangriffs vom 7. Dezember 1941 in neun Minuten sank. Besucher gehen über die letzte Ruhestätte der mehr als 1000 Männer, die auf dem Schiff starben.
Es mag dies Oahus wichtigste Touristenattraktion sein – zwei Millionen Menschen besuchen die Gedenkstätte jährlich. Aber es ist auch die Art von Stätte, die eine Gänsehaut bereiten kann, selbst wenn man von Fremden umgeben ist. Es ist eine feierliche Mahnung an die Tragödie des Krieges. Und ein Symbol für die Kraft der Versöhnung. Die Rotary Clubs Pearl Harbor und Hiro­shima, Japan, sind seit 1982 Schwesterclubs, um Narben aus dem Krieg in Friedensbänder zu verwandeln. Rotarier aus den Clubs besuchen gegenseitig die Gedenkstätten und pflanzen Friedensbäume, die in den beiden Städten gedeihen. Ich war mir nicht sicher, wie viel meine kleine Tochter von all dem verstehen würde. Aber auch Bea ist von dem Ort bewegt, und als wir hinausgehen, hält sie ihre Hand über ihr Herz.
Und dann jauchzt sie wieder, als die Wellen in der Nähe des Felsens, auf dem sie sitzt, anschlagen und uns nassspritzen. „Oh ja, da ist eine große!“, schreit sie, und winkt dem Wasser zu. „Komm her, komm her!“ Unterdessen macht uns Del Green, der Vorsitzende des Komitees der Gastorganisation 2020, auf die grünen Meeresschildkröten aufmerksam, die unter Wasser in der Sonne leuchten. Sofort rast der Puls, sobald eine Flosse oder ein Kopf aus dem Wasser schaut. „Die Tiere bringen das Kind in uns allen heraus“, meint Green.
Wir sind jetzt am Laniakea Beach am North Shore von Oahu, der oft Turtle ­Beach genannt wird, wegen der grünen Meeresschildkröten, die hier leben. Die Schildkröten, auf hawaiianisch „honu“ genannt, erreichen Längen von über einem Meter und wiegen 100 bis 300 Kilogramm. Sie können sie auf der Honolulu Convention nicht verpassen, denn sie sind auf dem Logo der Convention zu sehen.
Wir haben bereits die halbe Inselrundfahrt mit Green, einem Mitglied des Rotary Clubs Downtown Honolulu, und seiner Freundin Diana Doan, Mitglied im Honolulu Pau Hana Club, hinter uns. Als sie uns früh am Morgen abholten, begrüßten Green und Doan uns, indem sie unsere Wangen küssten und uns violette und weiße Lilien um den Hals legten. Ein Willkommen, dem wir mehrmals auf unserer Reise begegnen. Die Hawaiianer scheinen „Leis“ gerne als Gruß, Dankeschön oder zur Anerkennung einer Leistung zu vergeben. „Um Aloha zu teilen“, wie Green sagt. Lei-Läden gibt es in Chinatown und am Flughafen, und die Verzierungen können nicht nur mit Blütenblättern, sondern auch mit Nüssen, Muscheln oder Dollarscheinen gemacht werden. Der Gastausschuss, so Green, plant, dass Rotarier bei ihrem Hawaii-Besuch die weltgrößte Lei-Kette aus Banknoten ihrer jeweiligen Länder knüpfen. Der Erlös fließt dann der Kampagne „End Polio Now“ zu.

Aloha als Lebensstil
Als wir von Honolulu losfahren, erklärt Green, dass die Menschen hier nicht wie auf dem Festland die Worte „Ost“ und „West“ als Wegweiser verwenden. Stattdessen beziehen sie sich auf geografische Wahrzeichen: auf den „Diamond Head“ für Osten und „Ewa“ (Beach) für den Westen. Und dann gibt es noch „Mauka“ und „Makai“, was jeweils auf den Berg und auf das Meer verweist.
Unterwegs sind wir an so vielen wunderschönen Stränden vorbeigekommen, dass mir schlicht die Worte fehlen, um die Farben des Wassers zu beschreiben: Am Schnorchel-Hotspot Hanauma Bay ist es ein Aquamarin, am Sandy Beach Park Türkis. Und als wir den Leuchtturm Mokupu’u erreichen, schlägt mein Mann „Tiefblau“ vor. Zwischen den Stränden bewundern wir die majestätischen Ko’olau-Berge, grüne Klippenwände mit faltigen Einschnitten. Es ist kurz vor dem Mittagessen, und im Mittagslicht wirken die Berge fast zweidimensional, als wären sie die Kulisse für einen Film. Und tatsächlich waren sie der Schauplatz für „Jurassic Park“. Sogar Green, ein Einheimischer, unterbricht sich während der Fahrt mindestens dreimal, um auszurufen: „Sind sie nicht wunderschön“? An einem Parkplatz steht der Schriftzug „Aloha ist ein Lebensstil“. Die Menschen, die wir auf unserer Reise getroffen haben, sind ein Beweis dafür.
Nachdem wir wieder nach Hause ins winterliche Wisconsin geflogen sind und Bea wieder zur Schule geht, bittet ihre Lehrerin sie, in ihrem Tagebuch über unsere Reise zu schreiben. Diesmal sind es nicht die Strände, das Meer oder das unglaubliche Wetter, an das sie sich erinnert. Stattdessen schreibt sie über unseren Tag mit Del und Diana. Selbst meine Sechsjährige weiß also, dass auch auf einer Rotary Convention, die auf einem Inselparadies mit so vielen Naturwundern stattfindet, die Menschen, die man dort trifft, das Wichtigste sind.

Entdecken Sie Aloha in Honolulu!

Registrieren Sie sich jetzt für die Convention 2020 und sparen Sie bis zu 200 Dollar. Die Frühbucher­gebühr bis zum 15. Dezember beträgt 450 Dollar für Rotarier und 120 Dollar für Rotaracter. Registrieren Sie sich unter riconvention.org. Laden Sie dort das Promo-Kit herunter, um Ihre Mit-Rotarier zur Teilnahme an Rotarys größtem Event des Jahres zu ermutigen. Schauen Sie sich auch unser Video an, das einen Ausblick auf die Rotary Convention gibt.
Erleben Sie die Kultur Hawaiis bei Veranstaltungen, die vom Gastausschuss in Honolulu geplant sind; dazu gehören ein Konzert in der Waikiki Shell, ein Friedensmarsch bei Sonnenaufgang, ein Fischteichprojekt und ein Essen mit lokalen Rotariern.

Erfahren Sie mehr unter rotaryhonolulu2020.org