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Projekt

34 Trinkwasser-Brunnen für Uganda

Projekt - 34 Trinkwasser-Brunnen für UgandaFotostrecke: 34 Trinkwasserbrunnen für Uganda
v.l.: Gov. elect Bernhard Maisch, Reinhard Wiskemann, Ministerin Justine Kasule, Bischof Martin Hein, Linda Mukisa, Reinhard Berle, Gov. Peter Roeder, ADG Walter Blum. © "KHW | (c) H.J.Pfaff, Borken"

In einer Benefizaktion mit grandioser Abschlussfeier sammelten Nordhessens Rotarier und Rotaracter Geld für 34 Trinkwasser-Brunnen

Christian Kaiser15.05.2015

Ein „Afrikanisches Kulturfest“, das zum „Weltwassertag“ in Kloster Haydau stattfand, bildete den Abschluss und zugleich Höhepunkt einer Sammelaktion, zu der sich zwölf nordhessische Rotary Clubs und drei Rotaract Clubs zusammen­gefunden hatten. Partner der Initiative sind das Fritzlarer Kinderhilfswerk Global Care und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Bischof der Evangelischen Landeskirche, Prof. Dr. Martin Hein, wies als Schirmherr des Projektes auf die lebenswichtige Bedeutung von sauberem Trinkwasser hin und lobte vor über 300 Besuchern den Einsatz der vielen Helfer, Spender und Sponsoren. Ministerin Justine Kasule überbrachte den Dank der ugandischen Bevölkerung.

Starkes Medienecho
Sie sei überwältigt vom Erfolg der Aktion. Jeder der 34 Brunnen im Wert von 10.000 Euro biete 1000 Menschen Zugang zum kostbaren Lebenselixier. Beim eigentlichen Fest verzauberten die „Global Voices“ aus Uganda die Besucher mit Gesängen, Tänzen und Trommelsolos. Außerdem gab es Kunsthandwerk und Spielzeug aus Afrika zu bewundern. Dazu lockten Kulinarisches aus Uganda und eine Oldtimer-Showparade. Eine Tombola mit attraktiven Preisen rundete das exotische Kulturvergnügen ab. Einige Start-ups aus Nordhessen waren mit zum Projekt passenden Entwicklungen vertreten, so etwa mit speziellen Bausätzen für Küchenöfen und einem Rucksack zum Sterilisieren von OP-Besteck. Auch die beteiligten Rotary und Rotaract Clubs nutzten die Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Projektkoordinator Reinhard Wiskemann, RC Homberg/Efze, sowie Gov. Peter Roeder von Diersburg zeigten sich höchst zufrieden auch mit dem außergewöhnlichen Medienecho. Wurde doch so diese besondere Chance, ein positives Bild von Rotary in der Öffentlichkeit zu zeichnen, erfolgreich genutzt.