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Jork

Ein District Grant für den Erhalt der Bienen

Jork - Ein District Grant für den Erhalt der Bienen
Mit großem Interesse schauen die Mädchen und Jungen Imkerin Wiebcke Huffmeyer und Jan Fischer bei der Aufstellung der ersten beiden Bienenstöcke im Schulgarten zu © RC Altes Land Jork

Das Leben mit der Natur steht im Mittelpunkt eines vom RC Altes Land Jork geförderten Projektes. Zum Erhalt der Bienen hat die Oberschule in Steinkirchen eine Schulimkerei ins Leben gerufen. Die Rotarier haben 2.000 Euro zur Verfügung gestellt und weitere 2.000 Euro im Zuge eines "District Grant" eingeworben.

Can Özren05.07.2017

Der Sozialpädagoge der Oberschule in Steinkirchen und Hobbyimker Jan Fischer hatte die Idee, für eine Arbeitsgemeinschaft eine Schulimkerei aufzubauen. Da dieses Vorhaben nicht preiswert ist, suchte er nach Quellen, die bereit und in der Lage waren, sein Projekt finanziell zu unterstützen. Beim RC Altes Land Jork rannte Fischer offene Türen ein. Kaum hatten die Mitglieder von der Idee erfahren, entschieden sie mit großer Mehrheit zu helfen. Die Anfrage des Clubs beim Distrikt, ob es sich um ein „District Grant“ handeln könnte, hatte eine positive Antwort zur Folge. "Und so konnten wir 4.000 Euro - 2.000 Euro vom Distrikt und 2.000 Euro aus unserem Club - für die Grundausstattung zur Verfügung stellen", sagte Rotarier Bernd Kessel.

In einer Feierstunde in der Aula der Schule, an der auch die Mädchen und Jungen der fünften, sechsten und siebten Klassen teilnahmen, stand ein engagierter Vortrag der Berufsimkerin Wiebcke Huffmeyer im Mittelpunkt. Außerdem übergaben die Rotarier mit ihrem Präsidenten Olaf Lehmann an der Spitze den Scheck über 4.000 Euro. Anschließend besichtigten Schüler, Rotarier, Lehrer und weitere Beteiligte den Schulgarten mit den ersten beiden Bienenvölkern. Auch der Besuch einer Ausstellung zum Thema "Bienen" in der in der Schule eingerichteten Bücherei stand auf demn Programm. Imkerin Wiebcke Huffmeyer, die sich auch als Patin zur Verfügung stellt, hatte diese Austellung aufgebaut. "Das große Interesse, die Neugier und die zahlreichen Gespräche bewiesen, dass wir genau das Richtige für unsere Kinder und Jugendlichen unterstützt haben“, betonte Kessel.

Bernd Kessel