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Hamburg

Hessen auf der Convention

Hamburg - Hessen auf der Convention
Vorsitzende Reinhild Link knüpfte Kontakte mit Nigeria und erklärte, wie sie mit Äpfeln auf das Programm "gesundekids" hinweist. © Christian Kaiser (Fotos)

Der Distrikt 1820 gehörte zahlenmäßig weltweit zu den Big Five.

Christian Kaiser08.06.2019

310 hessische Rotarier und Rotarierinnen waren mit Governor Karl-Heinrich Link an der Spitze nach Hamburg gekommen – für die meisten ihr erster Besuch einer World-Convention. Alle zeigten sich fasziniert vom internationalen Flair und von der vielfältigen weltumspannenden rotarischen Präsenz, nutzten die vielen Informationsangebote, pflegten/knüpften freundschaftliche Kontakte und genossen bei meist hochsommerlichem Wetter das freundliche Ambiente der Hansestadt.

Darüber hinaus trugen viele Rotarier aus unserem Distrikt aktiv zum Gelingen der Convention bei. 

Viel Beachtung fanden hier drei Stände im „House of Friendship“:

Healthy Kids

„gesundekids“, das in unserem Distrikt vor rund 15 Jahren initiierte, inzwischen auch in Indien erfolgreiche Programm, wurde dem internationalen Publikum vorgestellt unter dem Motto „gesundekids – healthy kids: Get the Kids Fit!“. Neben den Verantwortlichen Reinhild Link, Hermann Ufer und Catharina Maulbecker-Armstrong übernahmen 35 Rotarier zweistündige Schichtdienste. Sie lockten die vorbeiströmenden Besucher erfolgreich mit roten Äpfeln an den Stand, erklärten die zugrunde liegende Philosophie anhand einzelner Projekte und knüpften dabei viele Kontakte, die nach der Convention weiterverfolgt werden sollen.

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Eine Brillenbiegemaschine am Stand von One Dollar Glasses

Ein-Dollar-Brille

Auch der Stand zum Projekt „Ein Dollar Brille“ zog viel Aufmerksamkeit auf sich – nicht zuletzt dank Vorführung der Brillen-Biegemaschine. 

Der RC Friedrichsdorf hat dazu ein Global Grant auf den Weg gebracht und wird dabei unter anderem vom RC Kronberg unterstützt. Neben dem Host Club in Ouagadougou haben weitere elf Rotary Clubs dazu beigetragen, dass bisher 65.000 Euro mobilisiert werden konnten.

Ziel des Auftritts auf der Convention war, dass die Besucher diese geniale Idee als Multiplikatoren weltweit verbreiten.

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Viel Betrieb am Stand des LADSA

LADSA

Der Länderausschuss Deutschland – Südliches Afrika war ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten. Hier wurden die verschiedensten Programme präsentiert. Darunter der Austausch der Interact Clubs Bad Homburg und Otjiwarongo (Namibia) und das vom RC Marburg mit dem RC Haenertsburg durchgeführte Projekt zur frühkindlichen Entwicklung in Limpopo (Südafrika).

Darüber hinaus moderierte der Vorsitzende PDG Bernhard Maisch eine sehr gut besuchte Breakout Session zum Thema Länderausschüsse und Global Grants.

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Eine Seefahrt, die ist lustig... - Hafenrundfahrt mit dem LADI

LADI

PDG Christof Hottenrott, Vorsitzender des Länderauschusses Deutschland-Israel, hatte mit seinem Team für die über 130 aus Israel angereisten Rotarier ein umfangreiches individuelles Besuchsprogramm gestaltet.

Stationen waren unter anderem das Israelische Krankenhaus und der alte jüdische Friedhof. Dazu kamen eine Hafenrundfahrt und ein Bootsausflug auf der Außenalster.

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Zünftiger Abschluss der Hafenrundfahrt - mit Musik

Auch wurden auf einem Stand im House of Friendship und in einer Vortrags-Veranstaltung erste Ergebnisse der Historikerkommission um Professor Carl-Hans Hauptmeyer zum Thema „Jüdische Rotarier in der Nazizeit“ vorgestellt.

Hoffnung

Über das vom RC Bad Homburg initiierte 2,3-Millionen-Dollar-Projekt „Hoffnung“ - eine Schule für 700 Flüchtlingskinder im Libanon - wurde mit Postern auf Ständen des RDG und von „gesundekids“  informiert.

Labskaus

Beim Treffen hessischer Rotarier zum gemeinsamen Labskausessen im stilvollen „Old Commercial Rom“ zeigte sich Governor Karl-Heinrich Link in seiner vorläufigen Bilanz höchst zufrieden. Wurden doch die viel beachteten Beiträge hessischer Rotarier zusätzlich untermauert durch eine Rekordpräsenz. So konnte er mit Stolz verkünden, dass unser Distrikt 1820 hinsichtlich der registrierten Anmeldungen weltweit einen der ersten fünf Plätze belegte.

Christian Kaiser

Christian Kaiser wurde 1942 in Hessen geboren, machte Abitur in Hanau. Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen und Bonn mit Promotion. Pächter der Hessischen Staatsdomäne Kinzigheimerhof bis 2004. Öbuv. Sachverständiger. Verheiratet, zwei Kinder. Seit 1981 im RC Hanau. Präsident 1999/2000, PHF+3 und Distriktberichterstatter für D 1820.