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Frankfurt am Main

PETS und DiTV

Frankfurt am Main - PETS und DiTVFotostrecke: PETS und DTV in Frankfurt
Gemeinsam auf dem Weg zum neuen rotarischen Jahr - die Teilnehmer des PETS 2016. © Peter W. Hübner

Mit PETS (President Elect Training Seminar) und DiTV (Distrikttrainingsversammlung) wurden die rotarischen Amtsträger des Jahres 2016/17 vorbereitet.

Christian Kaiser25.04.2016

Gleich zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung setzte Governor elect Michael von Zitzewitz ein Zeichen, indem er das Rednerpult wegräumte und damit erst gar keine Barriere zwischen ihm und seinen Zuhörern aufkommen ließ. „Lasst uns zusammen etwas bewegen, in Freundschaft und mit Freude“ forderte er die künftigen Clubpräsidenten auf.

Der künftige Weltpräsident John Germ gab in seiner anschließenden Videobotschaft mit dem Jahresmotto 2016/17 „Rotary Serving Humanity“ die Richtung vor.

Tagungsort war der Casinobau auf dem Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität – Anlass für ein Grußwort des Vizepräsidenten Manfred Schubert-Zsilavecz (RC Bad Homburg) und einen Vortrag von Staatsminister Boris Rhein über die hessische Universitätslandschaft.

Dann wurde es ernst. Michael von Zitzewitz und PDG Jörg Goll stellten die Internationalität von „Rotary International“ und die damit verbundenen Möglichkeiten heraus. „Es ist UNSERE Rotary Foundation, unser Büro in Evanston oder Zürich und es ist unsere Assembly und nicht „die da in Evanston“.

Nachdem die Assistant Governor ihre Regionen vorgestellt hatten, informierte Michael Frase (RC Frankfurt - Römer), Leiter des Diakonischen Werkes Frankfurt, über die Flüchtlingsthematik.

Nach diesem ernsten Thema stimmte Michael Quast (RC Frankfurt-Römer) auf „Frankfurterisch“ auf das Mittagsessen ein.

Eine Tischordnung führte dabei bislang unbekannte Freundinnen und Freunde zusammen, die – statt Smalltalk – auch noch eine vorgegebene Aufgabe gemeinsam zu lösen hatten.

Am Nachmittag standen „Foundation“, „Gelungene Projekte“, „gesundekids“, „e-clubs“ und „endpolionow“ auf dem Programm.

Den Abend nutzten die werdenden Präsidenten, um in einer Apfelweinwirtschaft das erworbene rotarische Wissen im Gespräch zu verfestigen.

Am nächsten Morgen erklärte Michael von Zitzewitz den künftigen Club-Amtsträgern zunächst die Bedeutung der rotarischen Organisationen: „Den autarken Club - ohne Foundation, Jugendaustausch etc. – kann es nicht geben!“

In Workshops zu den Themen Mitgliedschaft, Datenschutz, Berufsdienst, Jugendaustausch, Foundation konnten sich die Teilnehmer sodann informieren bzw. qualifizieren.

Der Nachmittag stand im Zeichen von Stipendiaten, Rotaract u. Interact und Gemeindienst.

Ein Aufruf zur Teilnahme an der World Convention in Seoul rundete ein vielseitiges Programm ab, das wohl jedem Club-Amtsträger dabei half, schneller, informierter, vernetzter und effizienter in sein Amt zu gelangen.

Christian Kaiser

Christian Kaiser wurde 1942 in Hessen geboren, machte Abitur in Hanau. Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen und Bonn mit Promotion. Pächter der Hessischen Staatsdomäne Kinzigheimerhof bis 2004. Öbuv. Sachverständiger. Verheiratet, zwei Kinder. Seit 1981 im RC Hanau. Präsident 1999/2000, PHF+3 und Distriktberichterstatter für D 1820.