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Lauterbach

Rebound-Wochenende

Lauterbach - Rebound-Wochenende
Die ehemaligen Outbounds auf Corona-Abstand © Mariele Becker (alle Fotos)

Ein halbes Jahr nach der überstürzten Heimkehr aus fernen Ländern trafen sich die (ehemaligen) Outbounds zu einem glücklichen Wiedersehen.

Christian Kaiser14.09.2020

Zum Treffen eingeladen hatten Mariele Becker (RC Alsfeld) und Christoph Anskinewitsch (RC Usingen), Outbound Koordinatoren des Jugenddienstes im D 1820.

Hier ein Bericht von Florian Schuster, Julie Völkert und Katharina Butenhoff:    

Nun war es endlich soweit - nach mehr als einem Jahr, in dem wir in einem anderen Land gelebt, dort eine Pandemie und einige sogar politische Unruhen und Proteste in ihrem Land erlebt haben, sahen wir Out- beziehungsweise jetzigen Rebounds uns wieder. Am 29. August 2020 kamen die Rebounds aus ganz Hessen zu der Jugendherberge Lauterbach, manche mit dem Auto, manche mit dem Zug.

Dort angekommen wurden wir von Mariele und Christoph, unseren beiden Outbound-Koordinatoren, begrüßt und uns wurden die Regeln, die für dieses Wochenende in dieser speziellen Situation galten, erklärt. Um das Infektionsrisiko minimal zu halten, gab es eine Maskenpflicht in der Jugendherberge und statt Mehrfachbettzimmern - wie normalerweise - wurde jedem ein Einzelzimmer zugeteilt, außer man hatte sich ausdrücklich ein Mehrbettzimmer gewünscht. Der Mindestabstand von 1,5 m galt auch außerhalb des Gebäudes, dort durften wir die Masken allerdings absetzen.

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Was haben wir vor anderthalb Jahren erwartet von unserem Aufenthalt im Ausland? - Berichte in der Box gaben Auskunft darüber.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden wir in sechs Arbeitsgruppen eingeteilt, in denen wir Aufträge über das Wochenende zu erledigen hatten. Später gab es vier Stationen an denen die Rebounds sich nochmal genauer über verschiedene Aspekte ihres Auslandsjahres austauschen konnten. Das war vermutlich einer der besten Programmpunkte, da es unglaublich interessant und witzig war zu erfahren, wie es all den anderen Austauschschülern in ihrem Jahr ergangen war und was sie so erlebt hatten.

Vor dem Abendessen zeigte uns Mariele eine mit Zahlenschlössern verschlossene Box, in der sich Briefe befanden, die wir vor anderthalb Jahren an uns selbst geschrieben hatten. Um die Zahlenkombination für die Schlösser herauszufinden, mussten wir uns auf eine Schnitzeljagd mit Koordinaten begeben. Nach einiger Zeit und letztendlich auch erfolgreichem Suchen schafften wir es pünktlich zum Abendessen, die Truhe zu öffnen. Es war echt krass zu sehen, wie stark man sich im letzten Jahr verändert hatte, wie viel selbstbewusster alle sind und wie anders man die Welt jetzt sieht.

Nach dem Essen gabs dann ein Gruppenfoto mit den nun sehr voll behangenen Blazern. Den Rest des Abends hatten wir alle frei und nutzten die Zeit, uns weiter über unsere Erfahrungen zu unterhalten und unser letztes gemeinsames Treffen als Rebounds zu genießen.

Am nächsten Morgen gab es eine Feedbackrunde über unsere Vorbereitungszeit vor dem eigentlichen Auslandsjahr - obwohl wir alle einstimmig sagen können, dass die Vorbereitung supergut war und man eigentlich fast nichts besser machen kann.

Anschließend gab es noch einen Vortrag über Rotex für all diejenigen, die Lust haben, sich nach dem Jahr sozial zu engagieren und Rotary bei den Austauschprogrammen zu unterstützen oder andere Projekte mit zu organisieren.

Der letzte Programmpunkt war die Zertifikatsverleihung. Damit ist unser Austausch mit Rotary nun offiziell beendet und es ist ein komisches Gefühl, nach über anderthalb Jahren gemeinsamen Erfahrungen jetzt einen Schlussstrich zu ziehen.

Dieses Wochenende in Lauterbach war nochmal ein schönes Erlebnis und hat uns die Möglichkeit gegeben, alle wiederzusehen und sich richtig zu verabschieden.

Die Rebounds 2020 nach ihrem Treffen

Und deshalb ein Riesen-Dankeschön an Rotary und besonders unsere zwei Outbound-Koordinatoren Christoph und Mariele, dass ihr uns die letzten zwei Jahre immer unterstützt habt und uns ermöglicht habt, solche lebensprägenden Erfahrungen zu sammeln.

Christian Kaiser

Christian Kaiser wurde 1942 in Hessen geboren, machte Abitur in Hanau. Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen und Bonn mit Promotion. Pächter der Hessischen Staatsdomäne Kinzigheimerhof bis 2004. Öbuv. Sachverständiger. Verheiratet, zwei Kinder. Seit 1981 im RC Hanau. Präsident 1999/2000, PHF+3. 2011 bis 2021 war er Distriktberichterstatter für D 1820.

 

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