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Distrikt

Ro.Youx am Start

Distrikt - Ro.Youx am Start
NGS-Chair Claudia Sprakel (links) und das Team Jugenddienst im Distrikt 1900 © Thomas Meier-Vehring

Gestern noch Wählscheibentelefon – heute schon Push-Nachricht per App

Thomas Meier-Vehring01.05.2019

Längst haben sie sich von den traditionellen Kommunikationswegen verabschiedet. Die wenigsten von ihnen kennen noch eine Telefonzelle oder ein Wählscheibentelefon - und im Ernstfall wüssten sie auch nicht, was sie damit anfangen sollten. Jugendliche kommunizieren heute anders als vor 25 Jahren: Dienste wie WhatsApp, Threema oder andere Messenger, Chaträume, Social-Media wie Instagram, Snapchat oder Tik-Tok gehören heute zum Lifestyle dazu. Ach ja, und Facebook gibt es ja auch noch, doch mittlerweile lassen sich Jugendliche dort nur noch an den Geburtstag ihrer Eltern erinnern. E-Mails haben für Jugendliche unter 18 schon den Status der Telefonzelle erreicht. Deshalb steht fest: Wer heute mit und für Jugendliche arbeitet und kommunizieren will, muss online auf der Höhe der Zeit sein.

Inbounds schnell erreichen
Im Distrikt 1900 hat man so seine Erfahrungen mit der Kommunikation im Jugenddienst gemacht: Wichtige E-Mails wurden nicht gelesen, Inbounds verabredeten sich distriktweit zu nicht genehmigten Partys und Gasteltern sowie Clubmitglieder erfuhren manchmal nur spät von wichtigen Terminen. Weil man aber das Kommunikationsrad nicht beliebig oft neu erfinden oder zurückdrehen kann, musste eine zeitgemäße Lösung für die Kommunikation in den Austauschprogrammen des Jugenddienstes her. Mit der neuen Jugenddienst-1900-App stellt sich das Team um NGS-Chair Claudia Sprakel gerade ganz neu auf.

„Wir brauchten eine Kommunikationsmöglichkeit, die in die Online-Welt der Jugendlichen heute passt. Unsere neue App ist für alle Nutzer zugänglich und sie bietet von einem vereinfachten Bewerberzugang für Interessenten bis zu den Chaträumen für In- und Outbounds, von Mitteilungen für Counselor und Eltern bis zu Warnhinweisen als Push-Nachricht ein breites Spektrum der zeitgemäßen Kommunikation an“, freut sich Claudia Sprakel über die Vielseitigkeit der neuen Plattform. Der Zugang zum internen Bereich wird nur vom Jugenddienstteam freigegeben und die Kommunikation dort ist für die jeweiligen Teilnehmer einer Chatcommunity (Inbounds, Counselors, YEOs, Gasteltern etc.) jeweils mitzulesen. „Damit erreichen wir die Inbounds und alle anderen am Austausch beteiligten Menschen nahezu in Echtzeit, denn nicht nur die Jugendlichen schauen mehrmals am Tag auf ihr Handy“, sieht Claudia Sprakel die Chance und einen echten Gewinn im Einsatz der App.

Ein cleveres Feature der App ist die Möglichkeit, ohne viel Aufwand sogenannte Push-Nachrichten zu versenden. „Das können Grüße mit Stay-In-Touch-Effekt sein, das können aber auch Warnungen vor illegalen Treffen sein oder First-Aid-News, wenn der Winterblues die Inbounds drückt“, zeigt Claudia Sprakel das Spektrum auf. Schon jetzt ist klar, dass man sich als Interessent, Teilnehmer, Organisator, Gasteltern und anderweitig Beteiligter an den Jugendaustauschprogrammen dem Einsatz dieser App nicht verweigern kann. Keep Rotary simple – rein kommunikativ gesehen ist das mit dieser App wieder vortrefflich gelungen.

Download im AppStore: Ro.Youx