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Distrikt 1820

Rotary-Austauschprogramm gewinnt Preis der Sparda Bank

Distrikt 1820 - Rotary-Austauschprogramm gewinnt Preis der Sparda Bank
Die Inbounds des Distriktes 1820 beglückwünschten zusammen mit dem Governor elect die ROTEXer zu ihrem Erfolg. © Rotary Jugend Distrikt 1820

Die Rotexer aus dem Distrikt 1820 beteiligten sich erfolgreich am Wettbewerb "Vereint für Deinen Verein".

Christian Kaiser16.12.2019

Für 34 Schüler aus unserem Distrikt läuft der Countdown: Noch etwas mehr als ein halbes Jahr, dann geht es in ferne Länder und Kontinente.

Zur Vorbereitung auf das Austauschjahr trafen sich die zukünftigen "Outbounds" mit den aktuell 24 "Inbounds" zum Kulturwochenende in Frankfurt. Neben den rotarischen Organisatoren nahmen diesmal auch besonders viele "ROTEXer" teil.

Denn die ehemaligen Austauschschüler hatten neben dem Wiedersehen einen weiteren Grund zum Feiern. Als Vertreter des rotarischen Jugendaustauschs hatten sie sich am Wettbewerb "Vereint für Deinen Verein" der Sparda Bank Hessen beteiligt – und prompt 3.000 Euro gewonnen, die jetzt dem Jugendaustausch zugutekommen.

Beim Treffen stand für die zukünftigen Outbounds auch die Auswahl des Ziellandes auf dem Programm.

"Zunächst will der Großteil vor allem nach Nordamerika", berichtet Luc Zettl aus Erfahrung. Als ROTEXer gehört er zu den Ehemaligen, die ihre Erfahrung an die kommende Austauschgeneration weitergeben. "Doch am Tag vor der Entscheidung ändern viele nochmals ihre Wunschliste und es kommen auch Länder auf die oberen Ränge, die vorher gar nicht im Fokus standen."

Ein Grund sind die "Inbounds", die auf dem Treffen für ihre Heimat werben.

Neben USA, Australien und Neuseeland waren diesmal besonders die Länder Lateinamerikas gefragt: Fünf Schüler fahren nach Mexiko, jeweils vier nach Brasilien und Argentinien. Auch Kolumbien, Chile, Ecuador und Peru sind teils mehrfach auf der Liste. Andere zieht es nach Asien und die Pazifikregion, Europa ist nur einmal mit Italien vertreten.

"In den jeweiligen Ländern werden die Schüler nacheinander von mehreren Familien aufgenommen. Wichtig ist dabei, dass das Programm offen für alle ist und sich nicht allein an Kinder von Rotariern richtet", erklärt Kurt Wengenroth, der das Austauschprogramm im Distrikt 1820 leitet.

Christian Kaiser

Christian Kaiser wurde 1942 in Hessen geboren, machte Abitur in Hanau. Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen und Bonn mit Promotion. Pächter der Hessischen Staatsdomäne Kinzigheimerhof bis 2004. Öbuv. Sachverständiger. Verheiratet, zwei Kinder. Seit 1981 im RC Hanau. Präsident 1999/2000, PHF+3 und Distriktberichterstatter für D 1820.