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Distrikt 1842

Verschollen im Distrikt - ein Governor berichtet

Distrikt 1842 - Verschollen im Distrikt - ein Governor berichtet
Governor Peter Heider winkt zusammen mit Linn Lenné vom RC München-International bei der zweiten rotarischen Benefizregatta, veranstaltet vom RC Altötting-Burghausen © Regine Richter, www.fotografie.reginerichter.de

Rotary - unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Dies sind die Abenteuer des Governor Heider, der ein Jahr unterwegs ist, um fremde rotarische Galaxien zu erforschen …

Peter Jordan01.02.2018

Anhängern der fast 50 Jahre alten SciFi-Kultserie „Raumschiff Enterprise“ kommt dieser Text bekannt vor. Vor einem halben Jahr wäre mir dieser Text aber so nicht in den Sinn gekommen - ging ich doch davon aus, dass ich Rotary kenne! Aber alles der Reihe nach.

Das rotarische Jahr begann mit einem Charterjubiläum. Die Gedanken vorab sind möglicherweise nicht unbekannt: Was erwartet uns, sind wir willkommen, passen Grußworte und Dresscode …? Wir kamen an, das Fest begann und sämtliche Fragezeichen spielten keine Rolle mehr.

Uns strömte eine unbeschreiblich herzliche und freundschaftliche Atmosphäre entgegen. Wir hatten sofort das Gefühl, Teil des Clubs und der Festgesellschaft zu sein. Das Beste aber - es ging so weiter! Kein Clubbesuch, keine Veranstaltung, bei dem das Gefühl, willkommen zu sein, sich nicht sofort einstellte. Rotary zeigte sich in einer Vielfalt, die gleichermaßen unerwartet, aber sehr inspirierend war. „Ich kenne Rotary“ - dieses Bild musste neu gezeichnet werden.

Vielfalt in Gemeinsamkeit

Sicherlich, alle Clubs basieren auf den RI-Guidelines. Das heißt aber nicht, dass alle Clubs gleich sind. Die Unterschiede im rotarischen Clubleben, den jeweils eigenen Clubcharme zu erleben, war eine persönliche Bereicherung. Trotz aller Unterschiede - eine Gemeinsamkeit haben alle Clubs: Sie sind stets in mehreren der rotarischen Schwerpunktbereichen aktiv, sie bewegen etwas und helfen.

Wir durften viele rotarische Aktionen erleben: Intercitymeeting zur Landshuter Hochzeit, Benefizkonzerte, Flohmärkte, Weihnachtsbasare, Kunstauktionen, Segelregatta und Oldtimerrallye. Häufig arbeiteten mehrere Clubs sehr eng zusammen, getreu dem Motto „Ein Club ist stark - zwei sind stärker - drei sind unschlagbar“.

Neben der öffentlichen Sichtbarkeit von Rotary, den Erlösen dieser Aktionen für lokale, regionale und internationale Projekte sind mir die Aussagen von zwei Menschen in fester Erinnerung geblieben: „Rotary, das sind doch die, die unseren Kindern das Reden lernen!“ (Rhetorikseminare an Schulen) und „Wenn die Lose vom Rotary-Club verkauft werden, dann nehmen wir 20 Stück. Es dient ja einem guten Zweck“. Zeigen diese Aussagen doch, dass unser persönliches Handeln immer mehr positive Verknüpfungen mit der Marke Rotary in der Öffentlichkeit erzeugt. Zudem ist es eine schöne Unterstützung des aktuellen Jahresmottos „Rotary - Making a Difference“, denn wir sind es, die den Unterschied machen.

Resümee zur 1. Halbzeit

Zu keiner Zeit haben wir die Tätigkeit für Rotary als Pflicht oder Verpflichtung verspürt. Vielmehr stand Freundschaft, Freude und Dankbarkeit für das Erlebte stets im Vordergrund. Wir freuen uns schon auf die zweite Halbzeit und den weiteren intensiven Kontakt mit den Clubs in der Region.

Die „Reise in fremde rotarische Galaxien“ hat uns ein Rotary gezeigt, das in seiner Vielfalt einzigartig ist. Dafür und für das unbeschreibliche Engagement aller Rotarier und Rotaracter im Distrikt 1842 sage ich auch im Namen meiner Frau Frieda einfach DANKE!

Peter Heider
Governor D1842