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DISTRIKT

Werden Sie zum Weiterentwickler Ihres Clubs!

DISTRIKT - Werden Sie zum Weiterentwickler Ihres Clubs!
Alles klar für die Kampagne, signalisieren der Governor 2016/17 Michael Büllhoff (links) und Volker Hasse von der Crew der Assistant Governors. © privat

Viel Beifall für eine Premiere: Das PETS-Trainingsseminar für die angehenden Präsidenten des Distrikts 1870 ging erstmals über zwei Tage, Übernachtung und Frühstück inklusive.

Hartmut Bigalke01.04.2016

Am Ende war incoming Governor Michael Bülhoff (RC Oberhausen) ebenso zufrieden wie die Präsidentinnen und Präsidenten 2016/2017: Das „Du“, das Bülhoff gleich zu Seminarbeginn seinen Mitstreitenden (um die Doppelung zu meiden) anbot, erleichterte das Zusammenrücken in der Kath. Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim/Ruhr; es wird eine valide Grundlage für das gemeinsame Jahr sein.

Nach der obligatorischen Überbringung der Botschaft des Weltpräsidenten und der Ziel-Ausgabe stand der zweite Tag vor allem im Zeichen von interessanten Impulsvorträgen aus dem Kreise der Distriktausschüsse und der Präsidenten. Gert George (RC Wesel-Dinslaken) zum Beispiel erinnerte für den Berufsdienst an die doppelte rotarische Verantwortung: „Wir vertreten unseren Beruf bei Rotary und die rotarischen Grundsätze im Beruf.“ Abermals riet er den Clubs, einen Ausschuss „Werte.Bildung.Beruf“ zu schaffen, und forderte bei der Umsetzung der Kernkompetenz das Ausschöpfen des gesamten Spektrums: von der Lesefertigkeit bis zur Integration von Randgruppen.

„SITZUNG DER DIENSTE“
Volker Krobisch (RC Greven) steuerte „Runderneuerungsideen“ für (s)einen Club bei. Dazu zählte er die „Sitzung der Dienste“ (Gemeindienst, Internationaler Dienst, Jugenddienst, Berufsdienst und Clubdienst): Einmal im Quartal stellen sie sich in einem Meeting mit einem kurzen Ergebnisbericht vor. Dabei gehört zu jedem Dienst ein Team, „und die Dienste verkörpern das Prinzip der Kontinuität“.

In seiner Abschlussansprache gab Bülhoff seiner künftigen Führungscrew einen guten Rat und sechs Punkte mit auf den Weg. Der gute Rat: „Was und wie sollte eine erfolgreiche Präsidentin, ein erfolgreicher Präsident sein? Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Dirigent, vor Ihnen das Orchester, bestehend aus hoch motivierten, aber auch aus ablehnenden, aus kritischen oder positiv, passiv oder wie auch immer gestimmten Menschen. Ich merke schon, dass Sie alle an einige Freundinnen und Freunde aus Ihrem eigenen Club gedacht haben …“ Und die Punkte im Einzelnen:

1. Seien Sie in Ihrem Amt immer gut vorbereitet.
2. Hören Sie zu.
3. Teilen Sie Ihren Clubfreundinnen und -freunden Ihre Ziele für Ihr Jahr mit.
4. Sie sind diejenigen, die motivieren.
5. Werden Sie zum Weiterentwickler Ihres Clubs.
6. Führen Sie.

Unterm Strich: Die Entscheidung für eine zentrale Weiterbildungseinrichtung in Mülheim, im Governorjahr von Alois Serwaty getroffen, war richtig und weitsichtig – auch wenn sich der eine oder die andere erst daran gewöhnen musste.

Hartmut Bigalke
Hartmut Bigalke ist Journalist mit 40 Jahren Erfahrung als Redakteur mit vielfältigen Führungsaufgaben bei großen Regionalzeitungen, u. a. Westfälische Nachrichten und Schwäbische Zeitung. Seit 2006 ist er Journalist im Ruhestand, seit 2009 Distriktberichterstatter für den Rotary-Distrikt 1870.