Rotary Foundation Alumni Deutschland - Eine internationale Schnittstelle

Die RFAD als internationales Sprachrohr und Netzwerk – neben den USA die aktivste Alumni-Gemeinschaft

27.09.2011

Rotary Foundation Alumni Deutschland

Eine internationale Schnittstelle

Sonja-Maria Klauß

Botschafter sind als Gesandte ihres Landes besondere Persönlichkeiten. Diejenigen Mitglieder der Rotary Foundation Alumni Deutschland (RFAD), die durch ein „Ambassadorial Scholarship“ der Rotary Foundation gefördert wurden, sind „Botschafter des guten Willens“. Im Rahmen des wohl bekanntesten Stipendienprogramms der Rotary Foundation haben sie selbst die rotarische Idee der Völkerverständigung in die Welt getragen. Seit der Gründung 1947 studierten über 40.000 Studenten in über 100 Ländern. Jahr für Jahr werden rund 800 Stipendiaten gefördert, denen dank Rotary ein akademisches Jahr im Ausland ermöglicht wird, darunter 30 Studenten aus Deutschland.

Heimathafen und internationale Schnittstelle

Die RFAD wurde 1998 gegründet und steht allen Alumni, also ehemaligen Teilnehmern an den Programmen der Rotary Foundation, d.?h. auch Group Study Exchange (GSE), World Peace Fellows sowie Volunteers, offen. Der Verband, der von Alumni ehrenamtlich geführt wird, begleitet die Stipendiaten vor, während und nach ihrer Programmteilnahme: Mit Unterstützung der Rotary-Distrikte und lokaler Clubs hält die RFAD beispielsweise das Orientierungsseminar in Münster ab, das der Vorbereitung der frisch nominierten Stipendiaten dient. Parallel bietet der Verband den ausländischen Ambassadorial Scholars, die in Deutschland studieren, eine Plattform für Gleichgesinnte. Seit 2011 gibt es für die zurückkehrenden Stipendiaten mit dem „Returnee Seminar“ ein zusätzliches Format, um den Kontakt untereinander und zu Rotary zu intensivieren. Koordiniert wird die Alumniarbeit über ein Webportal, in dem alle aktiven Alumni registriert sind und auf das auch die Rotary Alumni Chairs der Distrikte zurückgreifen können. „Seit der Gründung wachsen wir an Mitgliedern ebenso wie beim Veranstaltungsangebot und bieten der heterogenen Gruppe der Alumni ein aktives, internationales Netzwerk unter rotarischer Flagge“, so Christoph Sänger, RFAD-Präsident. „Zum zehnjährigen Jubiläum vergab die RFAD aus eigenen Mitgliedsbeiträgen ein Ambassadorial Scholarship. Wir wollen weitergeben, was wir von Rotary erhalten haben. In Zukunft müssen wir zusammen mit Rotary noch härter daran arbeiten, die Verzahnung zwischen RFAD und Rotary zum beiderseitigen Nutzen zu intensivieren!“, so der Alumnus. Mit 280 aktiven Mitgliedern ist die RFAD inzwischen in der Rotary-Familie anerkannt. In der 13-jährigen Geschichte haben die Präsenz auf den Weltkonferenzen, zahlreiche Sozialprojekte, regionale und deutschlandweite Events und Stammtische zu diesem Erfolg beigetragen. Nicht umsonst gilt die RFAD als eine der weltweit aktivsten Alumni-Gemeinschaften.

Mehr im Internet: www.rfad.de

Erschienen in Rotary Magazin 10/2011

Sonja-Maria Klauß, PR-/Öffentlichkeitsarbeit RFAD

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