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Rotary Aktuell

Ein großer Fundus für rotarisches Wissen

Rotary Aktuell -  Ein großer Fundus für rotarisches Wissen
© Illustration: Martin Künsting

Infos rund um Rotary und die rotarischen Besonderheiten findet man ... – ja, wo eigentlich? Ein kleiner Wegweiser auf dem Weg zu rotarischem Wissen

Sabine Meinert01.09.2020

Wie war das noch? Und wo finde ich mehr Hintergrund zu... ? Bei rotarischen Infos, Begriffen und Abkürzungen wird die Suche nach Input manchmal kompliziert. Denn wer jongliert schon ständig mit APF, CLP oder spricht mit einem RRFC über dessen Aufgaben?

Eine Einführung ins rotarische Wissen und eine gute Übersicht bringt – vor allem für Neu-Rotarier – die Broschüre „Wissen“. Das blaue Heft bekommen viele Rotarier bei der Aufnahme vom Club überreicht. Es bündelt Fakten zum Aufbau von Rotary, wichtige rotarische Regeln sowie Wissenswertes zur Foundation und zu nationalen Institutionen. Es beantwortet Fragen wie: Welche Präsenzregeln sind aktuell gültig? Was macht der Berufsdienst? Welche distriktübergreifenden Initiativen gibt es? Und wer ist bei RI in Zürich wofür zuständig? Ein RI-Pendant zum blauen „Rotary-Wissen“-Heft ist übrigens das online erscheinende „Rotary Basiswissen“. Das Manual of Procedures (Verfahrenshandbuch) sowie der Rotary Code of Policies (rotary.org) sind die grundlegenden Dokumente.

Glossar, Porträt, Geschichte

Auch rotary.de bietet eine Fülle an Informationen. Das Glossar (rotary.de/glossar) hilft jedem, dem rotarische Abkürzungen „spanisch vorkommen“: Viele Kürzel, die man seltener braucht, werden hier erläutert. Unter rotary.de/was-ist-rotary gibt es ein Kurzporträt sowie eine Übersicht zu Schwerpunkten und Geschichte, Struktur, Partnern und Projekten von Rotary samt Links. 

Weitere Fragen werden auf rotary.de unter dem Punkt Mitgliederservice beantwortet: Informationen zu Governors, Datenschutz, Statistiken, Infos zum Internationalen Dienst, zu Fellowships, rotarischen Diensten und mehr finden sich hier. Neues aus dem Governorrat – Beschlüsse, Aufgaben, Verantwortlichkeiten, auch ein spezifisches FAQ – verrät die Seite rotary.de/dgr. Einzelheiten zum Distrikt enthält zudem jede Distriktseite (rotary.de/distrikt): Mitgliederzahl, Ämter, Distriktberichterstatter, eine Karte mit allen Clubs des Distrikts etc.

Das Mitgliederverzeichnis für die deutschen Rotarier (MGV) bringt Wissbegierige auch weiter, ebenso wie das österreichische Mitgliederverzeichnis: mit Informationen zu Amtsträgern, Beiräten, Distriktsekretariaten, Aufteilungen der Regionen und Clublisten. Auch Hinweise zu Länderausschüssen, Kontaktstellen oder rotarischen Vereinen wie RDG oder German Rotary Volunteer Doctors (GRVD) geben einen Basisüberblick.

Fachleute in jedem Distrikt

Schwung in das Thema rotarische Fort- und Weiterbildung bringen aber vor allem die Distrikttrainer. Gut zwei Drittel der Distrikte hat dieses Amt besetzt; in den anderen sind die Aufgaben meist auf mehrere Schultern verteilt. Im Fokus ihrer Arbeit stehen die künftigen Präsidenten und Clubvorstände – sie bekommen jede Menge Input bei President Elect Training Seminaren und Distrikt-Trainings-Veranstaltungen. Past-Governor Wilfried Gehart, Distrikttrainer in D1930, fokussiert in Seminaren auch auf die Clubmeister – „sie sind vergleichbar mit einem THW für rotarische Belange“ –, die Clubdienste – „quasi der Verfassungsschutz im jeweiligen Club“ –, auf Foundation-, Jugenddienst- und Öffentlichkeitsarbeiter. Einen weiteren Schwerpunkt setzt D1930 mit Neumitgliederseminaren, zu denen neben den Jungrotariern auch deren Partner eingeladen sind, um auch sie zu motivieren: „Denn Rotary reicht über den Club hinaus. Wenn nicht nur die Rotarier, sondern auch die Angehörigen verstehen, wie Rotary im Distrikt, weltweit oder in der Foundation funktioniert, dann können sie vieles besser akzeptieren – und unterstützen.“ Ein Zusatznutzen entstehe auch durch die Vernetzung über Clubgrenzen hinweg.

Spezialwissen für Amtsträger

Helmut Feise, bisher Trainer im Distrikt 1810, verweist zudem auf Fachseminare. „Ein Grant der Foundation zu beantragen ist nur möglich, wenn man sich vorher schlaugemacht hat. Ebenso ist es beim Jugendaustausch. Die Beauftragten und damit ihre Clubs müssen sich qualifizieren für ihre Aufgabe.“ Von Berufs wegen hat Feise auch Methodik und Didaktik im Blick und nutzte als Distrikttrainer Erfahrungen aus der Lehre. „Es gilt, Dialog zu ermöglichen. Die Teilnehmer sollen von den Erfahrungen der anderen profitieren. Und gleichzeitig erkennen: Man kann sich nicht zurücklehnen und einfach weitermachen, was der Vorgänger noch nicht beendete. Jede/jeder muss ihren/seinen Weg finden und gestalten.“

Dabei erfordert die Coronazeit eine Menge Flexibilisierung – Zoom-Meetings, Video-Chats, Online-Veranstaltungen. Zu beobachten ist: Kommunikation läuft inzwischen gezielter, schneller. Viele Distrikte testen mit Kurzfilmen, Powerpoints und Visualisierungen in den Governorbriefen neue Wege. Eine Bereicherung, findet Helmut Feise. „Diese Art der Kommunikation ersetzt aber nicht das Gespräch unter Rotariern.“ Sein Wunsch ist es deshalb, dass die zentrale Ausbildungsstätte des Distrikts 1810 in Lindlar in Kürze wieder genutzt werden kann – mit der gesamten rotarischen Weiterbildungspalette und direktem Kontakt.

Eine Akademie spielt auch in den Distrikten 1841 und 1842 (rotary-akademie.de) eine zentrale Rolle. In Bad Wörishofen 2013 gegründet und inzwischen in Augsburg angesiedelt konnte dort wegen Corona zwar zuletzt nichts stattfinden, doch jetzt laufen die Kurse wieder an, zum Teil als Videokonferenzen. Und überlegt wird, ob das Fortbildungsinstitut künftig von weiteren Distrikten genutzt werden sollte. Der Slogan „Mehr Spaß durch mehr Wissen“ und das Ziel, mehr Synergien zu schaffen, sind gute Ansatzpunkte. Jan Mittelstaedt, Past-Governor in D 1930, wünscht sich zudem mehr dezentrale Online-Seminare. „Es muss mehr Angebote geben, die auf Distrikteigenheiten eingehen. Dazu das Thema: Welche Haltung braucht es in Rotary und was kommunizieren wir nach außen?“ Ähnliches will er in einer Akademie des Governorrates anstoßen, die im Entstehen ist.

Den Clubs empfiehlt er die Online-Vortragsbörse unter distriktbeirat.de. Sie wird in D1930 bereits genutzt; mancher Vortragende durfte bereits vier-, fünfmal im Zoom-Meeting referieren. „Wenn wir das distriktübergreifend verstetigen könnten – das wäre optimal.“ Weiterhin findet man dort Infos zu Jugendaustausch, zu Trainings und PolioPlus-Wissen. Ein Grafikservice und die Espresso-Perfetto-Nuevo-Aktion sind ebenso verlinkt.

Wissen gemeinsam erarbeiten

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Für jeden Rotarier von großem Nutzen: analoge wie ditgitale Angebote © Martin Künsting

Ganz ähnlich hat auch der österreichische Distrikt 1920 seine Fort- und Weiterbildung strukturiert. Rotary.at mit zahlreichen Download-Angeboten (vor allem ein großes Seminar-Archiv) für Amtsträger sowie eine App mit dem Mitgliederverzeichnis vermitteln Essenzielles. Neues bietet bereits seit 2003 eine Rotary-Akademie entsprechend der rotarischen Themenmonate: In Seminaren – vorrangig Hybridmeetings – werden neben Orientierungstreffen für Neumitglieder (Welcome to Rotary) Themen wie Mitgliedschafts- und Jugendentwicklung, Foundation und Öffentlichkeitsarbeit schwerpunktmäßig bearbeitet. Dazu kommen, dazu gibt es wie überall Seminare für Clubdienst, Berufs- und Gemeindienst, PETS und SETS sowie in diesem Jahr auch ein Online-Seminar für den Internationalen Dienst, berichten PDG Walter Ebner und Distrikttrainerin Elisabeth Pohl. Dabei gibt Pohl eine Regel vor: „Der Vortragende hat nicht mehr als 20 Minuten. Dann sollen die Teilnehmer fragen und diskutieren. So lässt sich das Meeting beleben, Information und Themenvermittlung verlieren nicht ihren Reiz.“ Und: „Wenn es gut läuft, nimmt jeder ein besonderes Gefühl mit: den Spirit von Rotary, der Stolz und Freude macht, rotarisch zu sein.“

Auch der Distrikt 1950 geht in Fortbildungsveranstaltungen seit einiger Zeit neue Wege. Distrikttrainer Stefan Wilhelm Fischer erreicht unter anderem mit dem Großgruppenformat „Open Space“ mehr Austausch und Miteinander. Die Rotarier werden dabei je nach Interessenlage in Gruppen eingeteilt. „Themen und Fragen bringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem rotarischen Alltag mit. In Diskussionen werden mit wechselnden Gesprächspartnern Lösungen erarbeitet, Erfahrungen ausgetauscht.“ Das Ziel sei maximale Beteiligung am Seminar und viel Austausch bei minimaler Frontalbeschulung. „Damit“, weiß Stefan Wilhelm Fischer, „sind die Leute viel stärker involviert. Und Fakt ist doch: Die Weisheit ist weniger am Rednerpult, viel häufiger auf Teilnehmerseite zu finden.“

Außerdem verweist er auf das Projekthandbuch des Distrikts. Von incoming Governor Dieter Sitzmann auf den Weg gebracht, fasst es herausragende Projekte in Buchform zusammen – ein begehrtes Vorzeigeobjekt, das bereits digital erschien. „Es ermöglicht einen immens wichtigen Wissenstransfer“, so Stefan Wilhelm Fischer.

Die Rotaracter wiederum zeigen schon mit dem Slogan „Lernen – Helfen – Feiern“ die Zielrichtung. Webinare, Seminare, Vorträge sorgen für Wissenszuwachs, weiß Gabi Wolfarth, Sprecherin des Ressorts Öffentlichkeitsarbeit im Rotaract Deutschlandkomitee. Grundlegende Fragen wie „Was ist Rotaract eigentlich?“ werden ebenso durch Präsentationen im „Mein Rotaract“-Wiki (mein.rotaract.de) beantwortet wie Fragen zum Code of Policies.

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Die Wissensweitergabe unter Rotaractern läuft sehr gut, gerade auch über die Rotaract-Cloud, weiß Gabi Wolfarth: „Gefragt ist ein Seminar zur Öffentlichkeitsarbeit? – Einfach Anfrage schicken an pr@rotaract.de und das Team kümmert sich darum, einen Termin und den passenden Referenten zu finden.“

Als großes Plus hat sich auch der Rotaract-Podcast erwiesen: Egal, ob Rotaract-Neuling oder alter Hase, der Mix aus Projektvorstellungen, rotarischen und rotaractischen Themen plus Interview-Gästen funktioniert. (anchor.fm/rotaract-deutschland) „Ein guter Ideenpool auch für Rotarier, vor allem aber eine Möglichkeit, mehr über Rotaract in Deutschland zu erfahren.“

RO.Wiki und Co.

Für Durchblick in Sachen Daten, Internet und dazugehörende Technik sorgt das RO.Wiki (wiki.rotary.de), eine rotarische Wissenssammlung, ähnlich aufgebaut wie Wikipedia. Informationen rund um Clubämter, zugeordnete Aufgaben, Datenhandhabung, Software usw. sind hier gelistet, inklusive Anwendungstipps, Dokumente und Kontaktadressen. Auch Änderungen und Ergänzungen – zum Beispiel nach einem CoL/CoR – kann man hier finden. 

Wer als rotarische Führungskraft Informationen sucht – neben dem Input vom jährlichen Crew-Treffen des DGR, das sich als Training an DGEs und DGNs aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein richtet, und auch zusätzlich zu Seminaren für Clubvorstände –, wird oft auf Handbücher hingewiesen. Diese sind in Mein Rotary auf rotary.org inzwischen als Online-Kurse im Lern-Center (learn.rotary.org) verfügbar. Der Kurskatalog listet zahlreiche rotarische Themen auf, aber auch Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung wie Gestaltung von Veränderungen, berichtet Alexandra Heller vom Club and District Support im RI Europa/Afrika-Büro in Zürich.

Das neue Trainingscenter am Europa/Afrika-Büro bietet maßgeschneiderte Trainings unter anderem für Assistant Governors und Governors nominee an, berichtet sie. Drei verschiedene Räume können dafür genutzt werden. Gern stellen die Mitarbeitenden in Zürich auch Neuerungen des CoL, zur Foundation oder zum Thema Mitgliederentwicklung vor. Das Europa/Afrika-Büro bietet jede Menge Know-how und Regionalexpertise. 

Hilfreich ist es auf jeden Fall, sich auch mit den Tools vertraut zu machen, die unter Mein Rotary auf rotary.org zur Verfügung stehen: Rotary Club Central, das hilfreich bei der strategischen Planung des Clubs ist, dazu das Rotary Brand Center mit Logos und Material-Downloads, Rotary Showcase mit Projekten aus aller Welt oder das Rotary-Lern-Center (learn.rotary.org). Gleichzeitig bietet die Zentrale in Evanston Inspirationen, die man sich im Blog „Rotary Stimmen“ (blog.rotary.org) oder in Diskussionsgruppen holen kann.

Auch Governors trainieren

Governors elect durchlaufen neben der International Assembly ein mehrtägiges Training (GETS); die Governors nominee können ein freiwilliges Training (GTNS) absolvieren; beides 2020 online. Ein neunköpfiges Team aus RI-Koordinatoren und Rotaractern rund um Training Team Leader Christine Büring und Claudia Hendry schult die deutschsprachigen „Neuen“ zusätzlich. Fragen dabei sind: Wie gestaltet man Mitgliederwerbung nachhaltig? Wie geht man mit neuen Clubformen um? Wie präsentiert sich Rotary in den sozialen Medien? Aber auch: Wie sollten Amtsträger Konflikte handhaben? Und wie lässt sich das Internationale mit der regionalen Ebene verbinden?

Basiswissen finden die Amtsträger bei rotary.org; beim GETS geht es dann darum, „die Knotenpunkte des Netzwerks von RI kennen- und nutzen zu lernen“, so Büring. Entscheidend sei, das Wissen in den Beirat und die Clubs weiterzutragen, damit es sich potenziert, zum Teil mit neuen Formaten wie World-Cafés, Open Labs und Barcamps.

Christine Büring sieht sich und die Trainer als „facilitators“ – also: Ermöglicher eines Wissens- und Erfahrungsaustauschs. Zudem ist ihr die „rotarische Herzensbildung“ wichtig – Wahrhaftigkeit, Freude am tätigen Helfen und das Selbstverständnis, Teil eines wunderbaren und weltumspannenden Ganzen sein zu dürfen.

Und bei weiterem Wissensdurst? – Oft hilft der Rotary Deutschland Gemeindienst weiter. Neben Seminaren für Schatzmeister, Gemeindienst und zum Thema Foundation bietet RDG Infos auf der Website, darunter zur Gruppenversicherung für Clubtreffen, Golfturniere, Präsidentenreisen etc. Auch die Fakten zu GEMA-Gebühren für Veranstaltungen und Hinweise zur Förderung von Auslandsprojekten, Stipendien, das Handbuch Spendenwesen sowie Formulare, Richtlinien und Schulungspräsentationen sind unter rdg-rotary.de zu finden. „Dennoch bleiben immer Fragen offen. Deshalb: Einfach bei uns nachhaken! Wir helfen gern“, ermutigt Renate Renker von RDG.

Viele Möglichkeiten, großer Erfolg?

Also, wie klappt’s nun mit der rotarischen Fort- und Weiterbildung? Für Jan Mittelstaedt teilt sich die rotarische Gemeinde in Sachen Weiterbildung in drei Gruppen: einerseits die Interessierten, die sich schlaumachen, durchaus auskennen und einen guten Überblick haben; dann diejenigen, die von vielem etwas gehört haben, aber kein wirklich solides Wissen besitzen, und die Rotarier, die noch nie über den Tellerrand geschaut haben. Und: „Oft klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Viele fühlen sich zu wenig informiert, kennen aber die Informationsquellen gar nicht“, so Mittelstaedt.

Dabei kann man sich vielerorts ohne große Anstrengung inspirieren lassen und aktuelle Infos sammeln. So macht der rotary.de-Newsletter jede Woche auf Themen aus der rotarischen Welt aufmerksam (Anmeldung unter: rotary.de/newsletter). Der EPN-Newsletter verbreitet Berichte, Fakten und Zahlen zu Polio (Anmeldung: endpolionow@rotary.de).

Jan Mittelstaedt zählt zudem RO.Web und RO.App auf. Und ein Projekt, das in die Zukunft blickt: die Vision Rotary Digital (rotary.de/vision-rotary-digital-2025). Informieren, lernen, kommunizieren ist das Ziel dieser „Vision 2025“, die neben einem Online Training Center einige Steckbriefe sowie Videos zum möglichen Werdegang einer jungen Frau von der Rotaracterin bis zur Governorin enthält.

Fazit

„Rotarisch groß sind die Lücken, klein dagegen der Wille zur Fortbildung“, sagte kürzlich jemand in kleinem Kreis. Stimmt das? – Die rotarischen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten zahllose Chancen, sich mit rotarischem Wissen zu versorgen. Wer es probiert hat, merkt: Es macht Spaß, mehr zu erfahren und zu wissen über Rotary. Und vor allem: in Kontakt zu kommen und gemeinsam über den Tellerrand zu schauen.


Wissensvermittlung im Clubmeeting

Viele Clubs nutzen bereits:

Drei-Minuten-Kurzreferate: Zu jedem Clubmeeting erklärt ein Mitglied einen Begriff, eine Zahl oder ein Akronym aus dem rotarischen Leben und stellt sich den Fragen der Freunde dazu.Drei-Minuten

Multiple-Choice: In Zeiten von Zoom und Co. bietet es sich an, mit einem kurzweiligen Wissensquiz die Fortbildung anzukurbeln. Das geht natürlich auch analog.

Elevator-Pitch: Eine Idee oder ein Projekt wird von einem Clubmitglied in 60 Sekunden vorgestellt und beworben, um die Freunde von dessen Einzigartigkeit zu überzeugen.

Open Space: Zu verschiedenen Themen erarbeitet ein Plenum Fragestellungen und trifft sich zur Diskussion in kleinerem Kreis. Dabei werden verschiedene Aspekte besprochen, unterschiedliche Erfahrungen fließen ein.


Rotary-Akademie

In D 1810 sind Aus- und Weiterbildung für rotarische Führungskräfte und Multiplikatoren, außerdem RYLA-Seminare in der zentralen Ausbildungsstätte in Lindlar vorgesehen.

Die Distrikte 1841 und 1842 haben in Augsburg im Verwaltungsgebäude der Walter Immobilien- und Beteiligung AG eine Ausbildungseinrichtung für alle Rotarier und Rotarierinnen etabliert, die Rotarier auf Clubämter vorbereitet und auch Roundtables veranstaltet. (www.rotary-akademie.de, Kurs-Infoblatt)

In D 1870 finden PETS und SETS in einer Katholischen Akademie in Mülheim an der Ruhr statt. Die Einrichtung soll Kommunikationszentrale und Denkfabrik des Distrikts sein. (www.rotary1870.de/Rotary-Akademie.7163.0.html)

D 1920 lädt zu rotarischen Weiterbildungen - u. a. Neumitglieder-Seminare (Welcome to Rotary), Seminare zu Mitgliedschaftsentwicklung, Clubsdienst, Jugenddienst, Public Image, Foundation, Gemeindienst und das Distriktteam-Training sowie PETS, SETS - in die Wirtschaftskammer Salzburg. (www.rotary.at/distrikt-1920/ rotary-akademie/akademie-team)