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Inbegriff der Weihnacht

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Vor zweihundert Jahren erklang im Salzburger Land erstmalig das heute weltberühmte Lied „Stille Nacht“ © Getty Images

Vor zweihundert Jahren erklang im Salzburger Land erstmalig das heute weltberühmte Lied „Stille Nacht“

André Uzulis01.12.2018

„Stille Nacht, heilige Nacht“ kennt buchstäblich fast jedes Kind, weit über den christlichen Kontext hinaus. Das Lied ist zum Inbegriff abendländischer Weihnacht geworden, geliebt und geschätzt auf allen Kontinenten – der erste Welthit der Musikgeschichte, lange bevor es Tonträger, Hitparaden und eine kommerzielle Unterhaltungsindustrie gab. Heute ist es das beliebteste deutschsprachige Lied überhaupt, noch vor Johannes Brahms’ „Wiegenlied“ und Franz Schuberts „Am Brunnen vor dem Tore“.

Geplant war das alles nicht, als es Heiligabend 1818 – vor genau 200 Jahren – erstmals im Salzburger Land gesungen wurde und bald darauf seinen Siegeszug um die Welt antrat. „Stille Nacht“ war als eine Gebrauchs- und Gelegenheitsdichtung gedacht, schnell hingeworfen von Dichter und Komponist in jeweils einem luziden Moment ihres Lebens. Und dieser Moment sollte die Geschichte der Musik und des Weihnachtsfestes auf aller Welt beeinflussen wie kaum etwas anderes.

„Stille Nacht“ entstand in trostloser Zeit. Im Jahr 1816 schrieb Joseph Mohr, der erst 24 Jahre alte katholische Hilfspriester der Gemeinde Mariapfarr im Lungau im Südosten des Landes Salzburg ein sechsstrophiges Gedicht nieder. Mohr floss es aus der Feder, in ergreifender Sprache, kunstvoll und doch volkstümlich: „Stille Nacht! Heilige Nacht. Alles schläft, einsam wacht nur das traute heilige Paar. Holder Knab’ im lockigen Haar. Schlafe in himmlischer Ruh, schlafe in himmlischer Ruh...“

Schrecken der Zeit
Geborgenheit und himmlische Ruh – das war es, wonach sich die Menschen in Mariapfarr mit seinen 2076 Seelen, aber auch im Land Salzburg, in Österreich und in Deutschland, ja in ganz Europa sehnten. Sie hatten Fürchterliches erlebt, die Gegenwart war bedrückend und die Zukunft düster. Der napoleonische Schrecken, der über den Kontinent mit seinen zahllosen Kriegen und Feldzügen, seinen umstürzenden politischen Neuordnungen und dramatischen Gebietsverschiebungen hinweggefegt war und eine ganze Generation entwurzelt zurückließ, war erst im Jahr zuvor zu Ende gegangen. Elend allerorten: das war seine Hinterlassenschaft.

Doch nicht nur die Folgen der napoleonischen Kriege waren Ursachen der Not. Ein fernes Naturereignis warf in jenen Jahren buchstäblich seinen Schatten über Mitteleuropa, und keiner der Zeitgenossen konnte sich erklären, was vor sich ging: Im April 1815 war auf der 13.000 Kilometer von Salzburg entfernten indonesischen Insel Sumbawa der Vulkan Tambora ausgebrochen – eine Katastrophe von biblischem Ausmaß. Es handelte sich um die größte in geschichtlicher Zeit beobachtete Eruption: viermal so stark wie der Ausbruch des Krakatau 1883 und 170.000 Mal so stark wie die Atombombe von Hiroshima.

Um die 4000 Menschen starben direkt nach dem Ausbruch des Tambora auf Sumbawa, ein Tsunami riss ganze Inseln weg, wohl 100.000 Menschen kamen ums Leben. Monate später erreichte dieser Ascheschleier Nordamerika und Europa. Die Jahresdurchschnittstemperatur in dieser ohnehin kühlen Klimaperiode zu Anfang des 19. Jahrhunderts sank weltweit um 2 Grad. 1816 ging als das bis dahin kälteste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ein – und verschärfte die politisch und kriegsbedingt ohnehin dramatische Situation zusätzlich. In Aufzeichnungen des Meteorologischen Observatoriums Hohenpeißenberg in Bayern, der weltweit ältesten Bergwetterstation, ist 1816 von Überflutungen, zerstörten Dorffluren, immer wiederkehrenden Hagelschlägen, „furchtbaren Gewittern“, „Donnerwetter“, Schneefall, Verödungen und Verschlammungen die Rede.

Suche nach Trost und Hoffnung
In dieser schweren Zeit also, in der die Menschen um Trost rangen und mehr denn je um ihr Heil beteten, teilte der junge Hilfspriester Joseph Mohr im Lungau das karge Dasein seiner verarmten Gemeinde. Mit seiner leutseligen Art verstand er die Menschen, die Armen und die Kinder. Die Not war auch ihm täglicher Begleiter. Er sah sie bei Besuchen in den armseligen Häusern der Gemeinde, in dem immer gleichen Essen auf dem Tisch der Bewohner, in ihrer Kleidung und auch in der Schmucklosigkeit seiner eigenen Stube und in der Kälte der Kirche, in der er die heilige Messe feierte und die Beichten hörte. Mohr suchte nach einem Ausdruck für Hoffnung und Frieden in jener Zeit der Prüfung. Er fand ihn in einem Gedicht. Sechs Strophen. Titel: „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ Die fromme Herzenseinfalt dieses Gedichts war genau zugeschnitten auf das Gemüt seiner Gemeinde.

Mohr spricht in seinem Gedicht die zeitlose Sehnsucht nach Rettung, nach Völkerverständigung, nach Schonung und nach Liebe aus. Insbesondere die vierte – heute leider nicht mehr gesungene – Strophe mit ihrer die Moderne vorwegnehmenden Idee der Völkerverständigung deutet auf die Erfahrungen in seiner Zeit hin. Er traf mit dem Gedicht das Gefühl dieser Zeit und die Herzen der ihm anvertrauten Menschen.

Abgesehen von einigen sentimentalen biedermeierlichen Wendungen war es Mohr gelungen, die Summe des Weihnachtsereignisses in einem einfachen Text zusammenzufassen. Er verdichtete die alttestamentliche Prophetie und die neutestamentliche Botschaft zu einem eingängigen Geschehen, in dem der Gottessohn nicht mit Angst und dem Jüngsten Gericht in Verbindung gebracht wird, sondern er bezeugt Jesus und dessen Gnadenfülle ganz im Gegenteil als einzigartigen Heils- und Friedensbringer. Wobei Mohr den Zorn Gottes über seine sich immer wieder von ihm abwendenden Geschöpfe keineswegs umgeht. Aber er spricht davon, dass Gott „vom Grimme befreit aller Welt Schonung verheißt“. Weihnachten wird damit (wieder) zur frohen Botschaft der Hoffnung und der versöhnenden Zuwendung. Das gelüftete Geheimnis des Erscheinens Gottes in Menschengestalt, der ein Erbarmen für seine Geschöpfe hat – das war Balsam auf der geschundenen Seele der Menschen zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Vom Gedicht zum Lied
Zwei Jahre nach der Textdichtung wurde aus dem Gedicht ein Lied. Joseph Mohr war inzwischen nach Oberndorf an der Salzach versetzt worden. Hier traf er auf den 31 Jahre alten Franz Xaver Gruber, der – wie damals üblich – als Dorflehrer auch die Orgel in der Kirche spielte. Gruber stammte wie Mohr aus kleinsten Verhältnissen und hatte schon früh durch sein außerordentliches musikalisches Talent auf sich aufmerksam gemacht. In kürzester Zeit vertonte er Mohrs „Stille Nacht“-Gedicht. Das Weihnachtslied war geboren und wurde am Heiligen Abend des Jahres 1818 nach der Christmette in der Kirche Sankt Nikola in Oberndorf, traditionell die Kirche der Salzach-Schiffer, von einer ergriffenen Gemeinde erstmals gesungen.

Es ist dem Umstand der fehlenden liturgischen Anschlussfähigkeit geschuldet, dass „Stille Nacht“ von der Oberndorfer Gottesdienstgemeinde nicht innerhalb des Weihnachtsgottesdienstes intoniert wurde – sondern danach, und zwar an der in der Kirche aufgestellten Krippe, in der nach bayerisch-österreichischem Brauch durchaus ein an Barock-Engelchen erinnerndes Jesuskind mit blondgelocktem Haar gelegen haben könnte, wie es uns Joseph Mohr in „Stille Nacht“ vorstellt. Noch heute erklingt das Lied am Heiligen Abend außerhalb des liturgischen Ablaufs der Messe, nämlich am Schluss, wenn das Licht in der Kirche gelöscht wird und die ganz besondere Stimmung dieser Nacht spürbar wird.

Auf Franz Xaver Gruber gehen 66 lateinische und deutsche Mess- und Requiemvertonungen zurück, außerdem komponierte er zahlreiche Gradualien, Offertorien, Vespern, Litaneien und geistliche Lieder für den praktischen Gebrauch im örtlichen Gottesdienst. Alle diese Werke waren ihm selbst wichtiger als „Stille Nacht“. Alle sind sie heute so gut wie vergessen. Nur dieses eine Lied hat ihm seinen Platz in der Geschichte der Musik gesichert – und von dem wollte er kaum mehr etwas wissen. Die Verbreitung des Liedes noch zu seinen Lebzeiten und der Erfolg spätestens seit 1831 sind vollkommen an ihm vorbeigelaufen. Jahrzehntelang kannte man nicht einmal die Namen von Textdichter und Komponist, sie waren einfach vergessen worden. Gruber hat die Popularität seiner Schöpfung weder gesteuert noch hat er von ihr profitiert. Ein geschäftstüchtigerer Komponist hätte aus dem genialen Wurf ein Vermögen machen können.

Ein Lied zieht um die Welt
Über den Orgelbauer Karl Mauracher, der in Oberndorf zu tun hatte, kam das Lied ins Zillertal mit seiner ausgeprägten Volksliedtradition. Von dort zogen von jeher singende Handwerkerfamilien durch halb Europa und besserten ihr karges Einkommen durch Einnahmen aus Konzerten auf. Eine dieser Familien waren die Strassers aus Laimach, heute Ortsteil der Gemeinde Hippach. Sie reisten jedes Jahr traditionell zur Leipziger Messe, um Handschuhe zu verkaufen und um zu singen. Eine der mehrfach im Jahr stattfindenden Leipziger Messen gab es stets um Weihnachten und Neujahr herum. Und so kam es, dass die Strassers bei einem Auftritt am 24. Dezember 1831 in der Leipziger Pleißenburg – an deren Stelle steht heute das Neue Rathaus – „Stille Nacht“ sangen. Die Leipziger waren hingerissen: Etwas so Schönes hatten sie zu Weihnachten noch nie gehört! Damit begann der Ruhm des Liedes in Deutschland. Der Dresdner Verlagsbuchhändler August Robert Friese (1805–1848) ließ es 1833 drucken – nun war kein Halten mehr.

Dass Friese eigenmächtig drei der sechs Strophen strich und nur die sentimentalen Passagen druckte, dürfte dem Erfolg des zu Herzen gehenden Weihnachtslieds am Ende nur zuträglich gewesen sein; es war nun nachles- und nachspielbar und fand seinen Weg sehr schnell aus dem katholisch-kirchlichen Kontext hinaus in die bürgerliche Welt des Biedermeier mit seiner familiären Innerlichkeit. „Stille Nacht“ bot den passenden Sound für den weihnachtlichen Rückzug ins Private. Die beginnende Industrialisierung mit preisgünstigen Drucken und der Massenproduktion von Klavieren für die Haushalte des Bürgertums beförderte den Erfolg des Liedes.

Über Missionare des protestantischen Hamburger Pastors Johann Hinrich Wichern, in dessen Kinderheim, dem „Rauhen Haus“, „Stille Nacht“ bald zum weihnachtlichen Standardrepertoire gehörte, und durch eine weitere singende österreichische Familie, den Rainers, gelangte das Lied in die USA. Die Rainers zogen jahrelang professionell vorbereitet durch die Vereinigten Staaten und trugen maßgeblich zur Verbreitung europäischen Liedgutes in der Neuen Welt bei. Es waren durchorganisierte Tourneen mit Managern und Marketing, ganz so wie es heute üblich ist. Ohnehin hatten viele Auswandererfamilien aus Deutschland das Lied im Gepäck, als sie ihren beschwerlichen Weg nach Amerika antraten. Und seitdem der Geistliche John Freeman Young (1820–1885) „Stille Nacht“ ins Englische übersetzte, ist „Silent Night“ auch aus dem Weihnachtsfest der englischsprachigen Welt nicht mehr wegzudenken.

Im Ersten Weltkrieg wurde es zu dem internationalen Friedenslied, als an Heiligabend 1914 die Waffen in den Schützengräben schwiegen und Soldaten aus Deutschland, England und Frankreich ergriffen über die Front hinweg „Stille Nacht“ in ihrer jeweiligen Sprache anstimmten. Für einen Augenblick legte sich der Frieden über das Kampfgeschehen, den Mohr bei seiner Dichtung knapp hundert Jahre zuvor ersehnt hatte. „Stille Nacht“ war inzwischen zum weltweiten Inbegriff von Harmonie und Brüderlichkeit geworden.

In Zeiten von Diktatur und Aufruhr
Nicht einmal den Nationalsozialisten gelang es, „Stille Nacht“ zu verbieten. Ihre Konkurrenzdichtung „Hohe Nacht der klaren Sterne“ des Lyrikers und NS-Funktionärs Hans Baumann konnte sich nicht wirklich durchsetzen. Die Machthaber sahen ein, dass „Stille Nacht“ weder auszumerzen noch umzudichten war. Zu innig, zu schön kam darin die Seele des Menschen und seine Sehnsucht zum Ausdruck. Weihnachten 1942, als das „Dritte Reich“ seine größte Ausdehnung erreicht hatte, erklang das Lied daher ganz offiziell im Reichsrundfunk. In einer mit größtem technischen Aufwand produzierten Live-Sendung wurden Soldaten der Wehrmacht von allen Fronten – vom Eismeer bis Nordafrika, vom Atlantik bis nach Stalingrad und Leningrad – zusammengeschaltet und sangen für die tief berührten Hörer an den Volksempfängern in der Heimat „Schlafe in himmlischer Ruh’…“.

In einen krassen Gegensatz von Friedensbotschaft und politischer Realität stellte 1966 das berühmte amerikanische Folk-Rock-Duo Simon and Garfunkel „Stille Nacht“ auf seinem Album „Parsley, Sage, Rosemary and Thyme“: Als „7 O’Clock News/Silent Night“ unterlegten Paul Simon und Art Garfunkel die englische Stille-Nacht-Version mit der Stimme eines Nachrichtensprechers, der teilnahmslos die Toten- und Verwundetenzahlen eines einzigen Tages aus dem Vietnam-Krieg herunterzählt. Schlimmer konnte das im Lied besungene Ideal nicht an der Vietnamkriegswirklichkeit der sechziger Jahre zerschellen.

Die um das Weihnachtsfest betriebenen Familienrituale waren insbesondere der 1968er-Generation ein Dorn im Auge. Diese probierte neue Lebensformen aus, ging an die Grenzen der persönlichen Autonomie, setzte sich kritisch mit dem kirchlichen Leben und seinen Ausdrucksformen auseinander. Für „Stille Nacht“ war da kein Platz mehr. Mit der zunehmenden Verdunstung des Glaubens in Deutschland spätestens seit den siebziger Jahren wurden vielen Menschen weihnachtliche Bräuche fremd. Familiäre Traditionen brachen ab, Hausmusik spielte in den meisten Familien keine Rolle mehr. Die Besinnlichkeit des Heiligen Abends und die Stille der Weihnachtsfeiertage wurden für viele Menschen zu einer Belastung, ja zu einer alljährlich wiederkehrenden Bedrohung. „Stille Nacht“ verlor damit mehr und mehr seine eigentliche positive Bedeutung als ein die Familie verbindendes Weihnachtslied, aber auch im negativen Sinne seine Bedeutung als musikalischer Ausdruck eines weihnachtlichen Ausschließens der Welt aus der Sphäre der Familie zu den Feiertagen.

Und doch: Weil „Stille Nacht“ für viele Familien rund um den Globus nach wie vor den Fixpunkt des Heiligen Abends bildet und zu dem Weihnachtslied schlechthin geworden ist, wurde es 2011 auf Antrag der Stille-Nacht-Gesellschaft in die Liste des Immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Damit gehört es heute zu den bedeutendsten kulturellen Errungenschaften der Menschheit.

Man mag es drehen und wenden, wie man will, „Stille Nacht“ ist durch zahllose Interpretationen, Verfilmungen, Verkitschungen auch aus der postmodernen und postchristlichen westlichen Kultur nicht mehr wegzudenken. Das Lied schafft eine Identifikation, die nicht auf das Christentum beschränkt bleibt. Es ist spätestens seit der Schallplattenaufnahme von Bing Crosby aus dem Jahr 1935, die zehn Millionen Mal verkauft wurde, eher ein globales Phänomen als ein Musikstück. Dieses Phänomen hat den Globus erobert und ist heute jedes Jahr pünktlich zum Fest nicht nur in Salzburg, Wien, Berlin oder Hamburg zu hören, sondern auch in Stockholm, Paris, Madrid, New York, La Paz, Nairobi, Kapstadt, Sydney, Tokio, Seoul und Bombay. Elvis Presley und Mahalia Jackson versuchten sich an ihm, ebenso Heintje, Freddy Quinn, Peter Alexander, Helene Fischer, Sinead O’Connor und Mariah Carey. Es ist als das weltbürgerliche Weihnachtslied Ausdruck der universellen Friedenssehnsucht der Menschen auf dem ganzen Planeten. Damit trägt es jenseits seines ursprünglich christlichen Gehalts den Keim einer Utopie in sich und eine Hoffnung, wie die Welt sein könnte, wenn der Mensch nicht der wäre, der er ist.

Wenn in wenigen Tagen die Kerzen am Weihnachtsbaum im verdunkelten Wohnzimmer angezündet werden, erklingt „Stille Nacht“ wieder in unzähligen Häusern rund um den Erdball. Das sind die erhabenen Momente, in denen die besondere Stimmung dieser anderen Nacht, die selbst abgebrühte Weihnachtsverweigerer einräumen müssen, auch durch den Text und die Musik dieses ewigen Liedes sinnlich erfahrbar wird. In diesen Momenten entzündet „Stille Nacht“ in den Herzen vieler Menschen die Liebe – und macht aus dem 24. Dezember den Heiligen Abend.

André Uzulis
Dr. André Uzulis (RC Mittelmosel-Wittlich) ist Journalist, Buchautor und Historiker. Er ist seit 2018 Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Pressesprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag in Wiesbaden. 2017 erschien seine Biografie über Hans Fallada im Berliner Steffen-Verlag. Zuletzt veröffentlichte er „Stille Nacht, heilige Nacht: 200 Jahre ewiges Lied“ (Bonifatius Verlag, 2018). uzulis.de