Ein Preis für junge Akteure

Hans-Jörg Schäfer vom RC Leverkusen Rhein-Wupper stellte beim jüngsten Distriktausschuss-Tag für die Berufsdienst- und Rotaractbeauftragten in Düsseldorf den Rotary-Jugendpreis vor.
Der Club richtet den Preis seit dem Jahr 2023 im Zwei-Jahres-Rhythmus aus und will damit junge Menschen geehrt, die Projekte auf die Beine stellen, mit denen sie Mitmenschen unterstützen.
Sehr praxisnah und mit großem Informationswert für die Seminarteilnehmer erläuterte der Rotarier aus dem Nachbar-Distrikt 1810, wie die Idee zu dem Wettbewerb entstand, wie er organisiert wurde und bis heute wird, wie die Projektgruppe den Preis auf den Weg brachte und wie der Jugendpreis sich entwickelte.
Waren es bei der Premiere im Dezember 2023 noch drei Preisträgerinnen und Preisträger, wuchs die Zahl der ausgezeichneten jungen Menschen bei der zweiten Auflage schon auf 13 Preise an. Auch die Summe der vergebenen Preisgelder kletterte von 5000 auf rund 8000 Euro. Beim 2025er-Jugendpreis stattete die Jury den ersten Preis mit 1500 Euro, drei zweite Plätze mit je 1000 Euro und die neun weiteren Bewerber mit je 400 Euro Preisgeld aus. “So haben wir erreicht, dass nach der Erstauflage nun alle Bewerber mit ihren Projekten bedacht wurden”, erläuterte Schäfer. „Niemand musste leer ausgehen”.
Ziel des Wettbewerbes ist es, in der Region die Jugendarbeit zu fördern und mitzuhelfen, dass das Engagement der jungen Menschen in ihrem jeweiligen Umfeld noch weiter an Qualität gewinnen kann.
Dass den jungen Menschen mit der Preisverleihung – wie zuletzt im Opladener Scala Club – Anerkennung und Wertschätzung zuteilwerden soll, unterstrich auch die recht regional-prominente Besetzung der Jury. So entschieden 2025 die Autorin Maren Gottschalk, Bayer04-Frauenfußball-Geschäftsführerin Linda Schöttler, Sarah Siepelmeyer vom Rotaract Club Köln, Fabian Stiens (Leverkusener Jazztage, Scala), VHS-Chef Dr. Günter Hinken, Dominik Seibel von Radio Leverkusen sowie die damalige amtierende Präsidentin des RC Leverkusen Rhein-Wupper, Elke Mosebach-Garbade, über die Preisvergabe.

Hans-Jörg Schäfer erläuterte auch die mit dem Wettbewerb verbundene Sponsoren-Akquise, die Öffentlichkeitsarbeit vor und nach der Preisverleihung sowie zur Gesamtfinanzierung. Dabei hob er nicht nur die gelungenen Aspekte des Projekts hervor, sondern schilderte auch, was nicht so gut geklappt hatte, was den Informationswert seiner Präsentation für die Rotarierinnen und Rotarier noch einmal erhöhte.
Der Hauptpreisträger 2025, Semih Kaya mit seinem Team der „Jungen Zeitung Leverkusen“, “wird neben dem Geldpreis, der in neue Technik investiert werden soll, auch von einigen Jury-Mitgliedern mit einem individuellen Mentoring unterstützt, was die Attraktivität des Preises noch erhöht”, berichtete Schäfer weiter.
Aus Schäfers Sicht war der Rotary-Jugendpreis 2025 insgesamt ein großer Erfolg “und hat unseren Club und die rotarischen Werte in der Öffentlichkeit und auch bei der Zielgruppe junger Menschen aus der Region bekannter gemacht”. Schäfer sprach sich dafür aus, den Kontakt zu den Preisträgerinnen und Preisträgern zu halten und diese in einem angemessenen „Format“ zum Erfahrungsaustausch einzuladen. “Dies könnte dann vielleicht die Keimzelle eines von uns initiierten Rotaract Clubs werden. In jedem Fall sollte der Rotary Jugendpreis 2027 wieder ausgerichtet werden”, so Schäfer.
Auf der Club-Homepage (www.rotary-rhein-wupper.de) finden Sie eine Übersicht zu den Preisträgern und deren Projekten sowie Videos von der Veranstaltung.




