Aktionen zur Weltimpfwoche

Die WHO hat vom 24. bis 30. April 2026 die diesjährige Weltimpfwoche ausgerufen. Ein wichtiges Datum auch für Rotarierinnen und Rotarier
Impfstoffe gehören seit langem zu den wirksamsten Instrumenten im Bereich der öffentlichen Gesundheit. In den letzten 50 Jahren haben Impfstoffe mehr als 150 Millionen Menschenleben gerettet. Und speziell Rotary hat dazu beigetragen. Seit 1979 geht die Organisation gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vor, zunächst auf den Philippinen. Seit 1985 ist Polio die größte Initiative von Rotary. Die Mitglieder haben den Kindern der Welt versprochen, die Krankheit auszurotten.
99,9 Prozent des Ziels sind bereits erreicht; nur in Afghanistan und Pakistan tritt der wilde Poliovirus noch auf. Wegen der politischen Situation und manchen schwer erreichbaren Regionen sind die Poliofälle noch nicht ganz ausgemerzt. Doch in wenigen Jahren könnte es so weit sein. Dafür sammelt Rotary jedes Jahr Millionen von Spenden, die von der Gates Foundation verdreifacht werden. Der Erlös wird für Impfstoffe, Impfkampagnen, Aufklärung und Prävention eingesetzt. Viele Rotarierinnen und Rotarier engagieren sich während der Impfaktionen persönlich, zum Beispiel beim National Immunization Day in Indien. Inzwischen werden die im Kampf gegen Polio aufgebauten Resssourcen auch im Kampf gegen andere ansteckende Krankheiten eingesetzt.

Die WHO konstatiert zur Weltimpfwoche: Impfstoffe gehören seit langem zu den wirksamsten Instrumenten im Bereich der öffentlichen Gesundheit. In den letzten 50 Jahren haben Impfstoffe mehr als 150 Millionen Menschenleben gerettet. In dieser Zeit haben Impfungen zu einer Verbesserung der Säuglingsüberlebensrate um 40 % geführt.
Auch die Europäische Region begeht die Impfwoche jedes Jahr, um auf die Bedeutung von Impfmaßnahmen für die Prävention von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben aufmerksam zu machen. Das Augenmerk liegt besonders auf einer hohen und gleichmäßigen Durchimpfung in allen Gemeinschaften. Ausbrüche von Krankheiten sollen damit jetzt und in Zukunft verhindert werden.


























