Distrikt 1940

Berliner Mauer, Projekte, Whisky und mehr

 |  Lesezeit: 3 Minuten

Auf Einladung des Rotary Clubs Berlin-Platz der Republik besuchte RI President nominee Gordon McInally die deutsche Hauptstadt. Neben zahlreichen offiziellen Gesprächen und Projekten ging es auch um ein Getränk aus seiner Heimat Schottland.

"Each one of you is a credit to the badge you wear." — Gordon McInally war des Lobes voll, nachdem er anderthalb Tage mit Distrikt- und Clubverantwortlichen gesprochen hatte, Projekte und Initativen sowie deren Berliner Macher kennengelernt hatte. Auch mit rotarischen Abgeordneten und Mitgliedern der Bundesregierung konnte er sprechen, vor allem natürlich über das große rotarische Projekt End Polio Now, das die Bundesregierung mit gut 30 Mio. Euro pro Jahr unterstützt. McInally warb um eine Fortführung dieser Unterstützung in Zusammenarbeit mit WHO und der Impfinitiative GAVI.

Seine Stippvisite war der erste Besuch in Berlin und so standen natürlich auch ein paar touristische Stops auf dem Programm. Gordon McInally und seine Frau bestaunten Brandenburger Tor und Checkpoint Charlie, bummelten an der Mauer und am Fernsehturm, ließen sich von District Governor nominee Jörg M. Haas und anderen bei einer Rundfahrt die gemütlichen Ecken von Berlin zeigen.

Im Zollpackhof dagegen lernte der rotarische Gast auf einem Marktplatz der Projekte kennen, was die rotarische Familie im Distrikt ausmacht —Kooperation auf vielen Ebenen: Kindertag im Zoo, KidsCamp, Grundschule Gutspark, Projekt Früher Vogel...

Am Abend jedoch standen gute Tropfen auf dem Programm. Im Outfit seiner schottischen Heimat nahm Gordon McInally mit seiner Frau Heather an einer Whisky-Verkostung des Rotary Clubs Berlin-Platz der Republik teil und wünschte "Slàinte mhath" (sprich: Slaandsche-waah — zum Wohl). Eigentlich, so gestand er, bleibt er am liebsten bei Glen Morangie, aber die Auswahl in Berlin ließ ihn seine Vorlieben vergessen. Mit fachkundiger Einführung und Dudelsack-Musik zur Untermalung genossen 40 rotarische Freunde und Freundinnen den Abend mit ihm — unterbrochen nur von kurzen Einführungen zum gastgebenden Club, von Gordon McInallys Ideen zu seinem Wirken bei Rotary, zwei Neu-Aufnahmen in den gastgebenden Club und einem zweifachen Paul-Harris-Fellow, den er verlieh.

Natürlich wollten viele ein Foto mit dem künftigen RI-Präsidenten. Doch am eindrucksvollsten waren wohl die Gespräche, die sich neben dem Kennenlernen neuer Whisky-Sorten den vielen rotarischen Projekten, Aktionen, Initiativen widmeten, die während Gordon McInallys Amtszeit ihren Höhepunkt erleben könnten — Zeit zur Vorbereitung bleibt noch ein wenig.


…..Gordon McInally - der RI President elect im Podcast!

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