Mit einem Stipendium zu den Vereinten Nationen

Senther Braunsdorfs Weg nach New York oder: Wie Stipendien der Rotary Foundation Lebensläufe prägen können
Studienstipendien von The Rotary Foundation (TRF) sind eines der sichtbarsten Beispiele dafür, wie Rotary junge Menschen befähigt, ihren Platz in der internationalen Gemeinschaft aktiv zu gestalten. Im Distrikt 1800 verantwortet Sönke Jaek diesen Prozess. Voraussetzung für eine Förderung ist ein weiterführendes Studienvorhaben, das eines der sieben rotarischen Schwerpunktfelder vertieft. Erst wenn diese Verbindung klar ist, beginnt der mehrstufige Weg: Gespräche mit den Bewerbern, die Vorprüfung, das Assessment gemeinsam mit dem Governor und dem TRF-Chair sowie schließlich der ausgedehnte Austausch mit International und Host Club. Ein Global Grant trägt nicht nur die Studiengebühren, sondern auch Reise-, Versicherungs- und Lebenshaltungskosten.

Senther Braunsdorfs rotarisches Engagement begann mit einem Schüleraustausch in Mexiko, gefolgt von ihrer Tätigkeit bei Rotex 1800. Studienaufenthalte in Kolumbien und Praktika in der Entwicklungszusammenarbeit – unter anderem in Berlin, Bonn und Kampala/Uganda – schärften ihr Interesse an der Bekämpfung globaler Ungleichheiten. Besonders die Arbeit an Wasser- und Hygieneprojekten in Schulen bestätigte sie in dem Wunsch, diesen Bereich beruflich zu vertiefen. Der Master in Global Development an der SOAS University of London war dafür der ideale Schritt. Das Global Grant Scholarship eröffnete ihr diese Möglichkeit. London wurde für sie nicht nur ein akademischer, sondern auch ein persönlicher Mittelpunkt: ein Umfeld aus internationalen Studierenden, ein inspirierendes Wohnheim, vielfältige Vorträge, Exkursionen und ein starkes Netzwerk von über 40 Rotary Scholars. Ihre Masterarbeit zu Klimagerechtigkeit schloss sie mit Auszeichnung ab.
Heute arbeitet Braunsdorf als Carlo-Schmid-Fellow beim Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in New York: „Rotary hat meine persönliche und berufliche Entwicklung entscheidend geprägt – ich bin dafür zutiefst dankbar.“



















