Ein wegweisendes Event – KI trifft auf Charity

Distrikt 1842: München – Auf gemeinsame Initiative des RC München-Residenz und des RC München-Bavaria trafen sich über 80 Freundinnen und Freunde zur ersten großen „Rotary KI-Charity“
Das hochkarätig besetzte Event in den Räumen der H&Z Unternehmensberatung in München wurde ein voller Erfolg. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 16 Rotary Clubs, zahlreiche Rotaract-Mitglieder und Freunde der rotarischen Familie erhielten tiefe Einblicke in das Thema KI. „Die neue Technologie hat das Potenzial, unser Leben grundlegend zu verändern“, betonten die Initiatorinnen und Clubvertreterinnen Christine Boos und Barbara Saring zu Beginn. Umso wichtiger sei, dass sich die Gesellschaft in ganzer Breite und Tiefe mit dem Thema auseinandersetzt. An verschiedenen Quick-Learning-Stationen konnten sich deshalb die Gäste ganz praktisch zu KI-Themen informieren – von der Erstellung von Avataren über die Optimierung von mittelständischen Unternehmen bis hin zum Planen eigener KI-Assistenten. Den ersten Vortrag hielt Christian Stummeyer mit dem Thema: „Megatrend Generative KI – eine neue Ära für Unternehmen und Arbeitswelt“. Der Präsident des RC München-Residenz zeigte dabei sehr anschaulich, wie und vor allem wie erfolgreich KI das Leben der Gesellschaft verändert.
„Auf Cyberattacken vorbereitet sein“
Staunende Gesichter gab es auch beim Beitrag von Andreas Aschenbrenner (RC München-Bavaria) zum Thema Cybersecurity. So können schon vermeintlich nette Fotos das Einfallstor für Angriffe sein. „Jeder sollte auf Cyberattacken vorbereitet sein“, sagte er. Maschinelles Lernen und wie die chemische Industrie davon profitiert, war das Thema von Clubfreund Karsten Reuter. Er zeigte, wie KI im interdisziplinären Grenzbereich zwischen Physik, Chemie, Informatik sowie Material- und Ingenieurswissenschaften funktioniert und neue Perspektiven eröffnet.
Die Fragerunde an die KI-Experten endete mit einer Diskussion über Werte und die mögliche Veränderung der Gesellschaft durch die neue Technologie. Positiven Effekten wie Schnelligkeit, Effektivität oder „24/7-Verfügbarkeit“ stehen Datenschutz, Energieverbrauch, Sicherheits- und Kontrollaspekte gegenüber. Weitgehend Einigkeit herrschte darüber, dass „Menschen mit KI besser werden können“. Klar wurde aber auch, dass Expertenwissen immer notwendig bleibt, um die möglichen massiven Negativeffekte zu vermeiden. Die großzügigen Spenden aus der Rotary KI-Charity gehen an die Organisation ShelterBox, den Spezialisten für Notunterkünfte und Hilfsgüter für Menschen, die durch Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte ihr Zuhause verloren haben.
In Kürze: Würmtal-Preis
Der Hartmut-Johnsen-Preis 2025 geht an den Vorsitzenden von „Gedenken im Würmtal e. V.“, Hans-Joachim Stumpf. Seit 2006 wird der Preis jährlich im Andenken an Persönlichkeiten aus dem Würmtal vergeben, die sich in vorbildlicher Weise ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren. Stumpf ist seit 2018 Vorsitzender des Vereins, der unter anderem seit 1997 den jährlichen Gedenkzug an die Todesmärsche der Dachauer KZ-Insassen kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs veranstaltet und mit einer Gedenkfeier an die auf dem jüdischen Friedhof in Gauting beerdigten Überle-benden der Nazi-Herrschaft erinnert. RC-Präsident Günter Riedner überreichte die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung.


























