Distrikt 1850Rotary vor Ort
von Yvonne Sextroh |
| Lesezeit: 3 Minuten

„Es ist einfach cool, eine neue Sprache zu haben“

Distrikt 1850: Bremen – 43 Inbounds feierten gemeinsam mit Mitgliedern von Rotex – ehemaligen Austauschschülern – in einer vorweihnachtlich gestalteten Bremer Turnhalle

43 Austauschschüler des ­Distrikts trafen sich am ­ersten Adventswochenende in der Turnhalle der Gesamtschule Ost in Bremen. In der Vorbereitung und bei der Umsetzung konnte ­Governor Hans-Iko Huppertz erneut auf ein engagiertes Team aus Mitgliedern seines Clubs, des RC Bremen-Neuen­lande, zählen. Das Team und einige Rotexer hatten für die vielen jungen Menschen einen schönen Tag geplant. „Sie waren einfach glücklich, sich wiederzusehen. Das war nicht zu übersehen“, so die Partnerin eines Clubmitglieds. Es wurde gebastelt, gesungen, gegessen und natürlich später auch schön „geschwoft“. In diesem Jahr kommen sehr viele aus Südamerika, aus den USA, aber auch aus Nigeria, Südafrika und Europa. Manche reisen Ende Januar wieder in ihre Heimat. Einige sind nur für drei Monate hier. ­Andere bleiben länger. Seit Mitte Dezember ist eine weitere Gruppe mit fünf Mädchen und einem Jungen für ­einige Monate im Distrikt.

Teilweise schon perfekte Deutschkenntnisse

Deutsch können sie teilweise perfekt. Oleana aus den USA beispielsweise spricht Deutsch nicht nur fließend, sondern kennt sich auch mit den deutschen Slangs aus. „Die versteht auch so manchen deutschen Witz, der es in sich hat“, so Jugenddienst-Chair Wolfgang Völz, der die Jugendlichen seit Sommer begleitet. Der 16-jährige Albin kommt aus dem französischen Dijon. Deutschland war nicht seine erste Wahl. Jetzt ist er froh, hier zu sein, zumal in Frankreich nicht mehr so viele Jugendliche Deutsch lernen wollen. „Mais la rencontre entre jeunes est indispensable.“ Andiswa aus Südafrika sagte: „Es ist so cool, eine neue Sprache zu haben. Ich möchte nach Deutschland zurückkommen und eine Ausbildung als Krankenschwester machen.“ In Meppen hat sie viele neue Hobbys ausprobiert. Zum ­Beispiel Handball, was in Südafrika nicht gespielt wird.

Das nächste Camp: am 30.1. in Sandkrug

Während der Feier beschenkte Iko Huppertz die Jugendlichen als Nikolaus und gab allen ein liebevoll gestal­tetes „Statement“ mit – verfasst von Rotexerin Anna, denn sie hatte die Inbounds auf deren Deutschlandreise im Herbst gut kennenlernen können. Als Geschenk gab es einen ­Hoodie mit einer Deutschlandkarte auf dem Rücken. Das von den Gastgebern ­eingebrachte Herzblut wurde mit viel Wertschät­zung und Dankbarkeit ­seitens der Jugendlichen ­belohnt. Das nächste Camp für die neuen Inbounds ­findet am 30.1. in Sandkrug statt – eine immer ­wieder sinnvolle Starthilfe.


 

In Kürze: Hecken sichern Aufforstung

Eine Aufforstung auf einer städtischen Fläche auf dem Steinberg in Walle hat der RC Verden um rund 500 Heckenpflanzen sinnvoll ergänzt: Bei frostigen Temperaturen brachten die Mitglieder in den Randbe­reichen der Fläche Holunder-, Eberesche-, Haselnuss- und Kornelkirschepflanzen in die Erde. Die Aktion, die von den beiden Umwelt- und Baumschutzbeauftragten der Stadt Verden ­begleitet wurde, erfolgte im Zusammenwirken mit dem Verein „Verden pflanzt – aktiv für den Umweltschutz“. Wenige Tage zuvor war die vorgenommene Aufforstung von 5500 Bäumen initiiert und finanziert worden. Seit 2018 organisiert der Club mindestens eine Pflanzaktion im Jahr.

Yvonne Sextroh

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