In einem Monat rund um die Welt

Distrikt 1910: Wien – Der RC Wien-Nordost hat ein besonderes Charity-Projekt erfolgreich abgeschlossen. 317 Teilnehmer legten als Fußgänger mehr als 45.000 Kilometer zurück, virtuell mehr als einmal um den Globus
Mit dieser Aktion konnten 40.000 Euro für Inklusion von Menschen mit Behinderungen aufgebracht werden. Die Spenden ermöglichen es, inklusive Innovatorinnen und Innovatoren aus dem globalen Süden zur Zero Project Conference im Februar in die Uno-City nach Wien einzuladen. Dort werden sie ihre Lösungen vorstellen, die weltweit Barrieren für Menschen mit Behinderungen abbauen.
Niederschwellig bewegen, global helfen
Die Idee hinter dem Projekt ist bewusst einfach und motivierend. Schritte sind die niederschwelligste Form der Bewegung. Keine Ausrüstung, kein komplizierter Sport, sondern etwas, das jede und jeder jederzeit tun kann. Mit einer von Clubmitglied Harald Trautsch eigens entwickelten App wurden die Schritte automatisch erfasst und gesammelt, so entstand ein spielerischer Wettbe-werb. Prominentes Gesicht nach außen ist RotarierAndreas Onea, TV-Moderator und Gewinner von zwölf Medaillen bei internationalen Para-Schwimmgroßereignissen. Onea hat bei einem Autounfall, als er sechs Jahre alt war, seinen linken Arm verloren. „Ich habe rund 250.000 Schritte beigetragen – obwohl die Challenge genau in meinen Urlaub gefallen ist und ich da ehrlich gesagt öfter gelegen als gegangen bin“, erzählt Onea mit einem Lächeln.

Engagement mit globaler Wirkung
Zu den aktivsten Teilnehmern zählt der Philanthrop Martin Essl, ebenfalls Mitglied beim RC Wien-Nordost und Gründer von Zero Project, der gemeinsam mit seiner Frau Gerda vom Verband der gemeinnützigen Stiftungen zum „Stifter des Jahres 2025“ gewählt wurde. Mit beeindruckenden 500.000 Schritten hat er maßgeblich zum gemeinsamen Erfolg beigetragen. Das Ziel von Zero Project ist, durch wirkungsvolle Lösungen die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention voranzutreiben. „Ich freue mich sehr über das großartige Ergebnis und den starken Einsatz aller Beteiligten“, sagt Essl. Nach der erfolgreichen „Weltumrundung“ plant der RC Wien-Nordost bereits das nächste Ziel. 2026 soll die gemeinsame Distanz symbolisch „bis zum Mond“ führen. „The Sky Is the Limit“, lautet das neue Motto, das erneut Menschen motivieren soll, Bewegung und Inklusion miteinander zu verbinden.
In Kürze: Kostbare Uhr verlost
Der RC Geras-Waldviertel hat eine außergewöhnliche Benefizaktion ausgerichtet und eine handgefertigte Uhr im Wert von 30.000 Euro verlost. Gestiftet wurde sie vom jungen Uhrmacher Benedikt Prand-Stritzko, der kürzlich mit dem Grand Prix d’Horlogerie de Genève, dem „Oscar der Uhrenwelt“, ausgezeichnet wurde. Der Rotary Club Geras machte aus dieser äußerst großzügigen Spende eine ganz besondere Aktion: Alle 300 Lose zu je 100 Euro wurden verkauft. Ein glücklicher junger Mann aus Wien darf nun dieses einzigartige Prachtstück an seinem Handgelenk tragen.


























