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Rotary Institute Madrid 2016

Deutliche Zeichen für die Jugend

Rotary Institute Madrid 2016 - Deutliche Zeichen für die Jugend
Inspirierende Runde (von links): Ian Riseley, Bradford Howard, Florian Wackermann, Kenneth Schuppert, Jennifer Jones © Thomas Meier-Vehring, TMV-Kommunikation

Thomas Meier-Vehring01.01.2017

„Nur bei Rotary gelten 30- bis 40-Jährige noch als jung.“ Bradford R. Howard, RI-­Direktor 2015–17, nutzte beim Insti­tute der Zonen elf bis 14 sowie 17 bis 19 in Madrid seine Redezeit für einen flammenden Appell an die Rotary Clubs, sich vor allem den jüngeren Generationen zu öffnen. „Do not call them Young – call them Rotarians“, forderte Bradford Howard. Mehr als 400 internationale Gäste zählte das Madrider Institut, das zusätzlich einen eigenen Workshop für die Rotaracter angeboten hatte. Wenn wir von und mit Rotaract ­reden, geht es auch um die Zukunft von RI. „Wenn nur fünf Prozent der Rotaracter den Weg in unsere Clubs finden, aber gut 30 Prozent von Lions entdeckt werden, haben wir ein Problem“, wies RI President elect Ian H. S. Riseley auf eine Diskrepanz hin, die weltweit so nicht akzeptiert werden kann.

Ein deutliches Zeichen verspricht Ian Riseley für seine Amtszeit als RI-Präsident ab Juli 2017: „Ich bin dafür, junge Leute in unseren Board of Directors zu integrieren. Diese Anerkennung sind wir ihnen schuldig.“ In die gleiche Richtung appellierte Jennifer Jones, RI-Direktor und Vizepräsi­dentin im Board of Directors: „Das CoL 2016 hat uns neue und inspirierende Möglichkeiten gegeben, viel Flexibilität bei der Organisation unserer Rotary Clubs zu zeigen.“ Sagte es und gab die Bühne frei für Florian Wackermann, der als Rotaracter den Vorsitz im Deutschland-Komitee hatte und der seit Juli 2016 Mitglied im RC Germering ist. Später war Jones mit dem Work­shop der Rotaracter live auf Facebook.

Holger Knaack, RI-Direktor 2013–15, betonte die Pflichtaufgabe der Rotary Clubs: „Attraktive Clubprogramme finden das Interesse junger Führungskräfte. Ein warmes Mittagessen und ein Gespräch mit Pensionären reichen da längst nicht mehr aus.“ Und er empfahl den Rotariern: „Eine Doppelmitgliedschaft junger Leader in Rotaract und Rotary ist sehr interessant und wird schon praktiziert. Liebe Governors: Bitte unterstützt Alumni und Rotaracter auch bei der Gründung neuer Clubs. Seid mutig und helft Rotary hier weiter.“