https://rotary.de/clubs/distriktberichte/deutsch-franzoesisches-forum-berufsbildung-a-12100.html
Langres

Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung

Langres - Deutsch-Französisches Forum Berufsbildung
Dank Simultanübersetzung keinerlei Sprachprobleme © RC Hanau-Maintal

Die Rotary Clubs Langres und Hanau-Maintal führten gemeinsam eine Veranstaltung zur Berufsbildung durch

Christian Kaiser01.04.2018

Seit 43 Jahren kommen die Mitglieder der beiden Rotary Partnerclubs RC Langres (Frankreich) und RC Hanau-Maintal zu Jahrestreffen zusammen. Neben der Pflege ihrer Freundschaft steht dabei auch das Kennenlernen der besuchten Region im Vordergrund. Daneben läuft seit Jahrzehnten der von beiden Clubs organisierte Schüleraustausch zwischen der Hanauer Otto-Hahn-Schule und dem Lyceum in Langres. Ganz im Sinne der rotarischen Idee hat aber auch die ständige Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Projekte große Bedeutung für die beiden Clubs.

Für 2017 hatten sich die Verantwortlichen hier etwas Besonderes einfallen lassen. Dank der guten Kontakte zu Schulen, Universitäten und zur örtlichen Wirtschaft entstand die Idee, in einem „Forum“ Ausbilder, Unternehmer, Studenten und Auszubildende aus beiden Regionen zusammenzubringen. Im ersten Schritt wurden dafür die jeweiligen Kammern (IHK und CCI) der Partnerregion zusammengebracht und ein Organisationskomitee gebildet. Beim ersten Treffen in Maintal wurden Aufgabenstellung, Arbeitsteilung sowie Organisation und Finanzierung der Veranstaltung besprochen, die nun den Namen „DeutschFranzösisches Forum Berufsbildung“ trug. Wöchentliche Skype-Konferenzen mit der Erarbeitung Hunderter inhaltlicher und organisatorischer Details folgten.

Hochrangige Delegation
Im Herbst war es dann so weit: Im Gefolge der Maintaler Rotarier mit Partnerinnen reisten der IHK-Präsident Norbert Reichhold (RC Hanau-Maintal) mit Industrievertretern sowie der Leiter der Ludwig-Geisler-Berufsschule an. Auch Governor Dirk Freytag nahm an der Veranstaltung im Kulturzentrum von Nogent teil. Nach Grußworten der Bürgermeisterin sowie der Vertreterin der Region „Grand-Est“ wurden die unterschiedlichen Ausbildungssysteme vorgestellt.

In den sich anschließenden Debatten und Podiumsdiskussionen mit regionalen Vertretern von IHK, Industrie, Auszubildenden sowie Berufs- und Hochschulen wurde immer wieder klar, dass „Lebenslanges Lernen und Mobilität“ von Auszubildenden erwartet wird. „Beide Regionen können voneinander lernen, und dies sollte der Jugend praxisnah zugutekommen“, so ein weiteres häufiges Statement. Zur Umsetzung wurde gleich der Besuch einer französischen Delegation in Hanau mit der Besichtigung von Ausbildungsbetrieben verabredet und ein Scheck über 4500 Euro für das aktuelle Projekt, die Förderung der Jugendfeuerwehr, übergeben.